Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina

Dienstag, 26. Februar 2008

Schöne traurige Lieder, Vol. 8 - Tom Waits

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Tom Waits - Time
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The smart money's on Harlow, and the moon is in the street
And the shadow boys are breakin' all the laws
And you're east of East St. Louis, and the wind is making speeches
And the rain sounds like a round of applause
And Napoleon is weepin' in a carnival saloon, his invisible fiancee's in the mirror
And the band is goin' home, it's rainin' hammers, it's rainin' nails
And it's true, there's nothin' left for him down here
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And it's time, time, time, and it's time, time, time
And it's time, time, time that you love, and it's time, time, time.
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And they all pretend they're orphans, and their memory's like a train
You can see it gettin' smaller as it pulls away
And the things you can't remember tell the things you can't forget
That history puts a saint in every dream
Well, she said she'd stick around until the bandages came off
But these mama's boys just don't know when to quit
And Matilda asks the sailors, 'Are those dreams or are those prayers?'
So close your eyes, son, and this won't hurt a bit
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Oh, it's time, time, time, and it's time, time, time
And it's time, time, time that you love, and it's time, time, time.
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Well, things are pretty lousy for a calendar girl
The boys just dive right off the cars and splash into the street
And when they're on a roll, she pulls a razor from her boot
And a thousand pigeons fall around her feet
So put a candle in the window and a kiss upon his lips
As the dish outside the window fills with rain
Just like a stranger with the weeds in your heart
And pay the fiddler off till I come back again.
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Oh, it's time, time, time, and it's time, time, time
And it's time, time, time that you love, and it's time, time, time
And it's time, time, time, and it's time, time, time
And it's time, time, time that you love
And it's time,
time,
time.
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Youtube-Video von filmpele
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Montag, 25. Februar 2008

Extreme cooking! Terrooooooooooooorrrr...

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Nach 14 Tagen Blogabstinenz (das Wetter war schön und mir fiel nix ein) hier zum Wiedereinstieg ein echtes Weiberposting - oder doch nicht? Selbst entscheiden:

Schöne, kuriose Kochbuchwelt

Schon vor längerer Zeit einmal in der Kleinen Zeitung online gelaufen. Die "Kleine Zeitung"
ist übrigens nach meiner unmaßgeblichen Meinung noch immer die sympathischste, informativste und bestformatigste (jaja, schlechter Deutsch, ischweiß) österreichische Tageszeitung. Jedenfalls in der Steiermark :-)


Über die thematischen Schwerpunkte und Essempfehlungen dieser Kochbücher kann man übrigens SEHR geteilter Meinung sein. Aber okay, lassen wir hier mal den Lateiner sprechen: De geschmackibus non est disputandum....

P.S. Der Titel des Postings soll an eine geniale, leider schon dahinverblichene Comedyserie der 90er auf RTL gemahnen. Olli & Mirco, where are you now? Australien? Altenteil? Wohldotierter Beraterjob? Oder aber... doch nicht etwa Media Markt-Werbung? Nee, oder?

Hier jedenfalls der Artikeltext:


Wie sagt man so schön? "Viele Köche verderben den Brei". Das kann man von Kochbüchern allerdings nicht behaupten. Von diesen stummen Küchengehilfen kann man wahrlich nicht genug in seinem Regal stehen haben. Kochbücher laden uns zu kulinarisch-exotischen Reisen rund um den Erdball ein. Sie nimmt man gerne zur Hand, wenn die Küchenfantasie der Köchin oder des Kochs erschöpft ist und man seinen Gästen nicht immer Wiener Schnitzel kredenzen möchte. Nur manchmal verlassen Kochbücher den Pfad des Alltäglichen, um das absolut Ungewöhnliche vorzustellen. Begleiten Sie uns auf unserem kleinen Streifzug durch diese kuriose und aufregende Kochbuchwelt.

Wir starten mit Melar Lucan und Durian Gray, die uns "Die Kunst der dekadenten Küche" schmackhaft machen möchten. Hierbei naschen wir von Marquis de Sades Süßigkeiten, wir erfahren, wie Katze in Tomatensoße schmeckt und lernen, dass Rattenfleisch auch seine Vorzüge haben kann.

Wenn Sie immer schon wissen wollten, wie in Gefängnissen gekocht, gebacken und gegessen wird, dann ist das Buch "Huhn in Handschellen" ein guter Einstieg. Die Rezepte, die von den Hamburger Gefängnisinsassen kreiert und ausprobiert wurden, sind witzig geschrieben und die Gerichte natürlich ungewöhnlich.

"Strange Food - Skurrile Spezialitäten" von Jerry Hopkins entführt seine Leser in eine fremde Welt, in der ohne Bedenken Insekten zubereitet, Quallen serviert oder Schlangen gegessen werden. Es ist ein spannender und kulturgeschichtlicher Streifzug rund um den Globus, wo man schon mal auf Fledermausblut-Cocktails oder frittierte Stierhoden trifft.

Sehr skurril! Stefan Gates Werk "Der Gastronaut" ist kein Kochbuch im herkömmlichen Sinn. Vielmehr lädt er seine hungrige Leserschaft auf eine kulinarische Weltreise ein, wo vergoldete Würstchen, gedünstete Schweinsohren, Rentiereintöpfe oder Löwenzahnwurzelkaffee verkostet werden. Dabei werden auch alle (un)möglichen Zutaten ausprobiert (Hühnerfüße, Käferchen u.v.m.).

Wenn's die heikle Katze frisst, dann kann's wohl auch dem Zweibeiner nicht so schlecht schmecken. So hat wohl Volker Kitz gedacht, als er sein Kochbuch "Spaghetti Shebanese" auf den Markt gebracht hat. Kredenzt werden delikate (?) Gerichte aus Katzenfutter: Chili Krallenscharf, Chicken-Nug-Cats, Kater-Curry oder getigerter Kitten-Pudding. Sie müssen Ihre Gerichte aber nicht aus dem Katzenschüsserl essen ...

Birigt Vanderbeke mag's gern ungewöhnlich. Ihr Buch "Schmeckt's? Kochen ohne Tabu" soll Küchenakrobaten anregen, jenseits der Küchentabus kreativ zu sein. Und so empfiehlt sie Brennnesselsuppe, Lammhirn in Kapernbutter, Schneckenspieße, Krakenragout, Sardinen im Backteig und vieles mehr.

Eine abenteuerlustige Feinschmeckerin ist Christa Weil. In ihrem Potpourri aus der internationalen Extremküche "Cuisine Fatale" serviert die Autorin die ungewöhnlichsten Speisen aus allen Teilen der Welt. Von stinkendem, eingelegten sauren Hering aus Schweden (Surstromming) über sardischen Schafskäse, verfeinert mit lebenden Maden (Casu marzu), bis hin zu lebensgefährlichen Genüssen (Stichwort Fugu).

Schon mal süßsaure Heuschrecken, frittierte Skorpione mit Reis oder karamellisierte Mehlwürmer gekostet? Wenn Sie jetzt Appetit bekommen haben, dann ist das "Insektenkochbuch" von Ingo Fritzsche und Bubpa Gitsaga bestimmt das Richtige für Sie.

Na Mahlzeit: In "The Original Road Kill Cookbook" beschreibt der Autor Buck Peterson, wie auf der Straße überfahrene Kängurus, Katzen, Hunde, Kojoten, Igel in der Küche "verwertet" werden können. Gottlob fehlt dem Herrn nicht der nötige Humor (und ein guter Magen) ...

"Schotts Sammelsurium" zum Thema Essen und Trinken ist kein Kochbuch, sondern vielmehr ein buntes Nachschlage- und Schmökerwerk, das Köstliches, Lehrreiches, Witziges, Unglaubliches, Interessantes und Verblüffendes aus dem Reich der Kulinarik präsentiert. Zum Selberlesen oder Verschenken allerbestens geeignet.

"Stein" - Auch nicht ganz alltäglich: In Stefan Wiesners Kochtöpfe kommt alles, was er auf seinen Streifzügen durch Berge, Wald und Wiesen findet: Und so köcheln Gold und Silber, Stein und Holz, Heu und Stroh, Farn, Moos und Alpenrosen munter vor sich hin.

Für die Familie brutzeln Hühnerbrust mit Mozzarella und Tomaten im Ofen, darunter trocknen die Hühnchen-Chips für Lumpi. Immer nach dem Motto: gesund und lecker kochen - und dann wird gemeinsam genossen. Die Rezepte in "Iss was Dog!" sind von Mensch und Hund erprobt.

Zum Abschluss unserer Rallye durch skurrile Kochbücher etwas für wirklich Hartgesottene: "A History Of Cannibalism" von Nathan Constantine. Die Geschichte des Kannibalismus - von den Anfängen bis zur Gegenwart (in englischer Sprache).

Goethe ist tot, Mozart ist tot, mir ist auch schon schlecht......

Dienstag, 12. Februar 2008

B-Movies gratis gucken bei bmovies.com

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http://www.bmovies.com/
- da gibts jede Menge (etliche hundert) B-Movies (in den vier Kategorien Horror, Science Fiction, Kung Fu und Western) zum Online-Gucken. Eigener Player, keine Downloads nötig, keine Registrierung, nix. Nur ein breites Band sollte man haben und Englisch einigermaßen beherrschen. Feine Sache! Paar Beispieltitel: Flash Gordon and the Brain Machine, Blind Fist of Bruce Lee, Shaolin Deadly Kicks, Atom Age Vampire, Swamp Women. Also echt schlecht und darum schon wieder gut bzw. Kult. B-Movies eben...
ähm...
...du weißt nicht, was genau ein B-Movie ist? - dann klick hier.

Think Geek! Zerdrücke Luftbläschen!

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Ein genialer Onlineshop - leider weit weg (U$A) und daher versandkostentechnisch superteuer - ist Thinkgeek. Die haben wirklich alles an unnützen Spielereien, was das Userherz erfreut. USB-Mikroskope, Tux-Plüsch-Pinguine, Plasmabälle, Koffein-Seife (hä?), Vibrationskopfhörer, Luftgitarrensimulatoren, WoW-Figuren... etc. pp. ...

Das genialste neues Gadget - mal angucken, incl. Video - ist die Electronic Bubble Wrap Keychain (Schlüsselanhänger, der zerdrückbare Luftpolsterfolienbläschen simuliert). Den hätte ich ja gern zum Geburtstag :-)

Tom Cruise hat einen an der Waffel

Sektenmitgliedschaft -Scientology-Video von Tom Cruise aufgetaucht

Eine unautorisierte und wenig schmeichelhafte Biografie des Hollywoodstars und Scientology-Anhängers Tom Cruise sorgt in des USA für Wirbel. Zudem bekräftigt der Star in einem internen Werbe-Film seine Verbundenheit zu der Sekte und behauptet, Scientologen könnten Krankheiten heilen und Kulturen einen.

Hollywood-Schauspieler Tom Cruise bekennt sich offen zu seinem scientologischen Glauben. Der Star ist der wohl bekannteste Vertreter der Sekte. In den USA sorgen ein Buch und ein Video zur Scientology-Mitgliedschaft von Hollywoodstar Tom Cruise für Aufsehen. Praktisch zeitgleich mit einer umstrittenen Biografie tauchte im Internet ein vier Jahre altes Video auf, in dem Cruise die Scientologen „Herrscher über den Geist“ nennt.In der Biografie behauptet der britische Autor Andrew Morton, Cruise sei der zweite Mann an der Spitze der Scientology-Organisation.

Der Anwalt des Schauspielers und die Scientology-Organisation wiesen die Vorwürfe zurück. Die Behauptung sei nicht nur falsch, sondern lächerlich, erklärte Scientology. „Er ist weder der zweite noch der hundertste. Herr Cruise ist ein Scientology-Gemeindemitglied und hat weder eine offizielle noch eine inoffizielle Position in der Kirchenhierarchie.“

In dem Video bekennt sich Cruise nachdrücklich zu seiner Mitgliedschaft. „Es ist ein Privileg, sich Scientologe zu nennen, und es ist etwas, das man sich verdienen muss“, sagt er zur Musik seines Filmhits „Mission Impossible“. Und weiter: „Wir sind die Autoritäten, um Leute von Drogen wegzukriegen. Wir sind die Herrscher über den Geist. ... Wir können Frieden bringen und die Kulturen vereinen.“ Nachdem Scientology mit Klagen gegen die Veröffentlichung gedroht hatte, nahmen einige Internetseiten das Video aus dem Netz.

Links:

Artikel gekürzt aus welt online, kompletter Text - mit vielen weiterführenden Links - hier: http://www.welt.de/vermischtes/article1561259/Scientology-Video_von_Tom_Cruise_aufgetaucht.html

"Tom und wie er die Welt sah" - ebenfalls empfehlenswerter Artikel aus stern online:
http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Neues-Cruise-Video-Tom/608342.html?nv=rss

Link zum Cruise-Video auf Youtube (bald schauen oder speichern, bevor Youtube es auch vom Netz nimmt):
http://www.youtube.com/watch?v=UFBZ_uAbxS0

TiTo-etwas-offtopic-Backlink - Tom Cruise hat Angst:
http://tinastohuwabohu.blogspot.com/2007/09/tom-cruise-hat-angat.html

Freitag, 8. Februar 2008

Hamlets Monolog (Sein oder Nichtsein)

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Jeder hat es schon mal zitiert - Sein oder Nichtsein - aber kaum einer kennt den ganzen wunderbaren Monolog des größten vom Leben Verarschten der Weltliteratur, darum hier mal die klassische Schlegelsche Übersetzung des Monologs im Ganzen, incl. Anmerkungen (aus Wikipedia).

Im Bild links: Hauptnebendarsteller Horatio (Hamlets bester Freund). Bekam einen Oscar für die beste Nebenrolle :-)

Hamlet-Monolog

Dritter Aufzug, erste Szene: Die Haupthandlung der Tragödie beginnt. Das Publikum weiß bereits: Hamlets Onkel hat dessen Vater ermordet. Hamlet selbst zweifelt noch. Der Onkel ahnt bereits Gefahr und belauscht ihn. Hamlet, der Melancholiker, der Zweifler und notorische Zauderer soll handeln. Der übermächtige Geist seines Vaters fordert Rache und Vergeltung. Wird Hamlet der Herausforderung gewachsen sein? Er sieht die Todesnähe, „Sein oder Nichtsein“, seine Gedanken kreisen zwischen Handlungsaufforderung und Selbstmordgedanken.

Hamlets fünfter Monolog des Stücks, ein Gespräch mit sich selbst in Form eines Disputs über den Selbstmord, gilt als das bedeutendste Selbstgespräch der Theatergeschichte, ohne Zweifel ist es das berühmteste:
(Übersetzung nach Schlegel)

Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage:
Ob's edler im Gemüt, die Pfeil’ und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden, oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Im Widerstand zu enden. Sterben – schlafen –
Nichts weiter! – und zu wissen, dass ein Schlaf
Das Herzweh und die tausend Stöße endet,
Die unsers Fleisches Erbteil – ’s ist ein Ziel,
Aufs innigste zu wünschen. Sterben – schlafen –
Schlafen! Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt's:
Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen,
Wenn wir den Drang des Ird'schen abgeschüttelt,
Das zwingt uns stillzustehn. Das ist die Rücksicht,
Die Elend lässt zu hohen Jahren kommen.
Denn wer ertrüg der Zeiten Spott und Geißel,
Des Mächt’gen Druck, des Stolzen Misshandlungen,
Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub,
Den Übermut der Ämter und die Schmach,
Die Unwert schweigendem Verdienst erweist,
Wenn er sich selbst in Ruhstand setzen könnte
Mit einer Nadel bloß? Wer trüge Lasten
Und stöhnt’ und schwitzte unter Lebensmüh’?
Nur dass die Furcht vor etwas nach dem Tod –
Das unentdeckte Land, von des Bezirk
Kein Wandrer wiederkehrt – den Willen irrt,
Dass wir die Übel, die wir haben, lieber
Ertragen, als zu unbekannten fliehn.
So macht Bewusstsein Feige aus uns allen;
Der angebornen Farbe der Entschließung
Wird des Gedankens Blässe angekränkelt;
Und Wagestücke hohen Flugs und Werts,
Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt,
Verlieren so der Handlung Namen. – Still!
Die reizende Ophelia. – Nymphe, schließ
In dein Gebet all meine Sünden ein.



Donnerstag, 7. Februar 2008

Spiced Meat And Ham - für Masochisten

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Spam - also unerwünschte Massen-Werbe-E-Mails - mag man ja normalerweise nicht. Ich bekomme so ca. 5 am Tag und das reicht schon, um mich zu nerven... wobei mir noch mehr als die verschwendete Zeit die offenbar korrekt antizipierte Dummheit der User auf den Wecker geht. Es scheint tatsächlich genug Leute zu geben, die darauf hereinfallen, wenn ihnen "Anwalt" schreibt: "Sie Haben Gewonnen" - oder wenn "Sparkasse" sich meldet: "Ihr Geld Ist Da". Oder die feuchte Ohren bekommen, wenn ihnen eine meterlange Penisverlängerung angepriesen wird. Auch klingt mir die Aussage, dass geile Parkplatzluder es mir richtig besorgen wollen, zwar interessant, aber kaum glaubhaft. Viagramails kommen übrigens kaum noch - offenbar ist das Zeug inzwischen out? Jedenphalls:

Beim Antispam wie bei jedem Trend gibt es auch hier einen kuriosen Gegentrend: "Spam mich zu!" Auf der Spamfan-Homepage kann man (durchaus ernstgemeint - und kostenlos...) bis zu 100 extra Spam-Mails pro Tag abonnieren. Das Abo ist natürlich unkündbar, und es ist wohl damit zu rechnen, dass sich für die Abonnenten die Zahl von 100/Tag alsbald ins Unendliche hinaufpotenzieren wird. Schließlich wird unter Profispammern mit Mailadressen reger Handel betrieben. Also purer digitaler Masochismus, das. Aber Spamfan liefert auch jede Menge interessanter Sachinfos über Spam, also alles in allem doch eine empfehlenswerte Seite :-)

Wie heißt "Dr. House" (aus der gleichnamigen TV-Serie) mit Vornamen?

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Sandy weiß es: Ryan ;-)
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Mittwoch, 6. Februar 2008

Fische abschuppen - welch sinnliches Erlebnis!

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Heute zufällig entdeckt - und selten so einen verblasenen Webseitentext gelesen wie den untenstehenden... Dazu gehört schon sehr viel marketingmäßige Weltfremdheit, eine profane, schmuddlige bis fast eklige Tätigkeit wie das Entschuppen von Fischen und die dazu erforderlichen Gerätschaften mit dermaßen pseudopoetischen Worten zu beschreiben:

"Präzision & Ästhetik aus Leidenschaft - Der Profi-Fischschupper von G.W.P.

Nur wer beständig nach dem Besten strebt, kann Außergewöhnliches erreichen.
Aus dieser Überzeugung haben wir in Kooperation mit etablierten Fischhändlern praxisnah einen Fischschupper für Profis entwickelt. Ein Handgerät, komplett aus rostfreiem Edelstahl, mit extrem robusten Design und den Vorteilen der Manufakturherstellung.
Ein Produkt, mit dem Sie lange Freude haben werden:beim Angeln UND Kochen.
Wenn Sie den G.W.P.-Fischschupper in den Händen halten, wird das Entschuppen Ihrer Barsche, Forellen oder Zander zum sinnlichen Erlebnis."


Link: profi-fischschupper.de

Kleiner Scherz

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Worin bewahrt der Papst seine besten Witze auf ?
Ist doch klar: Im Schabernakel !
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Montag, 4. Februar 2008

Schöne traurige Lieder, Vol. 7 - The Smiths

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The Smiths - Back To The Old House
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I would rather not go back to the old house
I would rather not go back to the old house
there's too many bad memories, too many memories there
When you cycled by, here began all my dreams
the saddest thing I've ever seen
and you never knew how much I really liked you
because I never even told you, oh and I meant to
Are you still there? or have you moved away?
I would love to go back to the old house
but I never will, I never will, I never will...
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Youtube-Video (c) by mystere1985
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Smilie auf dem Mars entdeckt

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Laut der heutigen Ausgabe der britischen Tageszeitung "The Sun" (sozusagen das englische Äquivalent zur "Bild-Zeitung") hat ein Satellit in einem Krater auf der Marsoberfläche ein Smilie-ähnliches lachendes Gesicht entdeckt und natürlich sofort geknipst. Irdisches Original und marsianische Kopie (oder umgekehrt?) zum Vergleich siehe links.

Sonntag, 3. Februar 2008

und nochmal nichtlustig






wieder mal nichtlustig





Neues aus dem Bloghaus

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Wenn man überlegt, über wie unglaublich viele Dinge man nichts wußte, weiß oder jemals wissen wird - als Beispiele nenne ich jetzt nur einmal das Grünfußpfuhlhuhn, die Myko-Autotrophie oder auch die (vermutlich wunderschöne und dennoch nahezu restlos unbekannte) Darß-Zingster Boddenkette nordöstlich von Rostock -, und um welche unvorstellbaren Dimensionen das Nichtwissen das Wissen übersteigt, dann ist es doch fast unglaublich, wie viele Menschen es um einen herum gibt, die sich gottweißwas auf ihre umfangreiche Bildung einbilden und dies zu jeder passenden und unpassenden Zeit ihren Mitmenschen um die Nase reiben müssen. Und oft genug ist man selbst ja auch so ein Klugscheißer. Also, ich jedenfalls. Hier besteht doch ganz unmittelbarer Verbesserungsbedarf!