Donnerstag, 3. Juli 2008
Eszett-Exzess und Matschbrötchen
Das "Eszett" ist nun nach DIN-Norm auch ein Großbuchstabe.
Aus dem "Hamburger Abendblatt", 3. Juli 2008:
Darauf hat die Nation sehnsüchtig gewartet... Das ß kommt groß heraus
Von Peter Schmachthagen - Quelle (Abendblatt)
Im schwarz-rot-goldenen Jubel der zweiten Juni-Hälfte und der nachfolgenden Enttäuschung über das verlorene EM-Endspiel droht unterzugehen, dass Deutschland in diesen Tagen etwas viel Wichtigeres gewonnen hat als einen Pokal: das große Eszett (ß). Nicht erst seit zwölf Jahren, als Oliver Bierhoff mit seinem Golden Goal zum letzten Mal die Fußball-Europameisterschaft in unser Land holte, wartet die Nation sehnsüchtig auf die Erfüllung eines Traums, nein, seit Jahrhunderten sehnt sie sich, dass das ß endlich bekommt, was alle anderen Buchstaben seit jeher besitzen: einen eigenen Versal (Großbuchstaben).
Das Warten ist vorbei. Wie die International Organization for Standardization (ISO) jetzt bekannt gab, wurde ein großes ß als Latin Capital Letter Sharp S unter der Position U+1E9E in die Unicode-Sammlung aufgenommen. Das geschah auf Drängen des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Die Damen und Herren in Berlin empfanden es offensichtlich als ungerecht, dass im Unicode zwar fast 100 000 Schriftzeichen und Textelemente aller Kulturen und Zeichensysteme der Welt als digitaler Code festgelegt sind, nur kein deutscher ß-Großbuchstabe. Ein unhaltbarer Zustand, zugegeben.
Während sich die Kollegen aus den Sportressorts leicht frustriert in die Sommerferien zurückziehen, jubelt das deutsche Feuilleton. "Das ß darf endlich groß werden", freut sich die "Süddeutsche", und die "Berliner Zeitung" stellt fest: "Späte Gerechtigkeit". Die "Allgemeine" aus Bad Kreuznach drängt die Tastaturhersteller, dem ß nun auch eine eigene Taste zuzuweisen, was ein wenig erstaunt, denn auf einem Keyboard mit deutschem Layout und deutschem Treiber existiert bereits eine ß-Taste - rechts von der Null. Allerdings erscheint, wenn wir gleichzeitig die Shift-Taste ("Großmachtaste") drücken, kein großes ß, sondern das Fragezeichen.
Das ist vollkommen korrekt, denn ein großes ß gibt es gar nicht, und was es nicht gibt, lässt sich auch nicht drucken. Die "taz" bringt die Frage des ß als Großbuchstabe auf den Punkt: "Keiner hat es je vermisst, jetzt ist es trotzdem da..."
Was für ein Eszett-Exzess...
Eszett - das erinnert mich an ein Produkt aus den 70ern - ESZET - und den dazugehörigen Werbeslogan: "In der allergrößten Not schmeckt Eszet auch ohne Brot"... Eszet, das waren so ca. 5x5 cm große, dünne Schokoladenscheiben, die man sich aufs Brot oder Brötchen legen und so verzehren sollte. War also quasi normale Milchschokolade, aber doppelt so teuer, weil sie eben qua Dünne, besonderer Größe und Werbestrategie "brotbelagstauglich" war. Naja. Ich habe damals in meiner 70er-Schulzeit lieber (und noch konsequenter ungesund) die legendären "Matschbrötchen" verzehrt - kennt die noch wer? 70er Kult: Einen Mohrenkopf/Schokokuss/Negerkuss/Schwedenbombe/Dickmanns (wie auch immer man die Dinger heute nennt) in ein aufgeschnittenes Brötchen legen und dann die beiden Hälften mit Schmackes zusammenklappen. Das doch eher unappetitlich aussehende Ergebnis mit tausend leeren Zucker-, Weißmehl- und Fett-Kalorien dann genüsslichst verspeisen. Lecker lecker Happaschlonz!
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Tina
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Donnerstag, 1. Mai 2008
...erstmal aufräumen hier...
maaan sieht das aus hier im Blog... ersma die ollen Kippen und das Altglas entsorgen... und dat olle Brot...

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Anonym
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Mittwoch, 30. April 2008
EUDK - Watn datn?
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Nein, es ist kein Ableger des EUGH (Europäischer Gerichtshof), auch kein neuer Lebensmitteldiskonter, auch kein Hinweis darauf, dass Dänemark in der EU ist. EUDK ist die Abkürzung des wirklich existierenden Interessenverbandes "Europäische Döner Kammer". Kein Maischerz!
Weiteres im sympathischen Hämburch-Blog "Auweia St. Pauli" (Kiezterror) >>> hier
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Tina
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Samstag, 26. April 2008
Die Dunkelfruchtnase kommt nur langsam aus dem Glas!
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Ich mag ja ein Ignorant sein und ein Proll, dem ein kühles Bierchen von der Kneipe um die Ecke für zwofünfzig lieber ist als ein schweineteurer Chateau de Quelquechose, jedenfalls bringen mich manche Weinbeschreibungen einfach nur zum Lachen... heute wieder, anläßlich eines Artikels auf weineausoesterreich.at. Wobei ich aber gleichzeitig den Geschmacksgenies, die diese Tropfen verkosten, beschreiben und bewerten müssen, großen Respekt zolle - ich kann ja gerade mal herb von lieblich unterscheiden :-) Also hier ein paar Beschreibungen österreichischer 2000er Jahrgänge:
"...Attraktive, tiefe Dunkelfruchtnase mit Nougateinsprengseln; tiefe, fast salzige Frucht, trotz enormer Substanz sogar noch fast leichtfüßig wirkend, absolut kompletter Wein mit herrlichem Potenzial..."
"...Sehr kühle, etwas reduktiv-verkapselte Nase, Eukalyptus; wunderbar tiefe, eigenständige Frucht, Eukalyptus ist wieder da, kerniger Biss, enorme Substanz, kontrolliert streng..."
"...Klassisch-urtümliche Blaufränkischnase, ein Hauch Wildbret; viel Stoff, herrlich dichte Textur, ein Wein zum Kauen, beinahe noch mehr als nur „ein“ Maul voll Wein, genug Substanz für Jahre, ein Kraftlackel mit Format..."
"...Sehr reife Nase, Zwetschken und ein Hauch „surmaturité“ (Überreife); kernige Dichte, viel Schmalz, Kraft und Tannin, wenn sich auch ein klitzekleiner Oxidationshauch ankündigt...."
"...Kompakt und dicht, noch recht verkapselt, dahinter Zwetschken; auch am Gaumen noch recht verschlossen, geht noch nicht aus sich heraus, lässt aber die Klasse und feste Substanz bereits hervorblitzen..."
und hier mein Liebling, also mit dem kann ich mich voll identifizieren :-)
"...Etwas verhaltene Nase, die weiche Dunkelfrucht kommt nur langsam aus dem Glas; weiche, reife Frucht, elegante Schokonoten, nach hinten zu immer kräftiger werdend, mit einem feurigen Finale ausklingend..."
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Tina
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Montag, 25. Februar 2008
Extreme cooking! Terrooooooooooooorrrr...
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Nach 14 Tagen Blogabstinenz (das Wetter war schön und mir fiel nix ein) hier zum Wiedereinstieg ein echtes Weiberposting - oder doch nicht? Selbst entscheiden:
Schöne, kuriose Kochbuchwelt
Schon vor längerer Zeit einmal in der Kleinen Zeitung online gelaufen. Die "Kleine Zeitung"
ist übrigens nach meiner unmaßgeblichen Meinung noch immer die sympathischste, informativste und bestformatigste (jaja, schlechter Deutsch, ischweiß) österreichische Tageszeitung. Jedenfalls in der Steiermark :-)
Über die thematischen Schwerpunkte und Essempfehlungen dieser Kochbücher kann man übrigens SEHR geteilter Meinung sein. Aber okay, lassen wir hier mal den Lateiner sprechen: De geschmackibus non est disputandum....
P.S. Der Titel des Postings soll an eine geniale, leider schon dahinverblichene Comedyserie der 90er auf RTL gemahnen. Olli & Mirco, where are you now? Australien? Altenteil? Wohldotierter Beraterjob? Oder aber... doch nicht etwa Media Markt-Werbung? Nee, oder?
Hier jedenfalls der Artikeltext:
Wie sagt man so schön? "Viele Köche verderben den Brei". Das kann man von Kochbüchern allerdings nicht behaupten. Von diesen stummen Küchengehilfen kann man wahrlich nicht genug in seinem Regal stehen haben. Kochbücher laden uns zu kulinarisch-exotischen Reisen rund um den Erdball ein. Sie nimmt man gerne zur Hand, wenn die Küchenfantasie der Köchin oder des Kochs erschöpft ist und man seinen Gästen nicht immer Wiener Schnitzel kredenzen möchte. Nur manchmal verlassen Kochbücher den Pfad des Alltäglichen, um das absolut Ungewöhnliche vorzustellen. Begleiten Sie uns auf unserem kleinen Streifzug durch diese kuriose und aufregende Kochbuchwelt.
Wir starten mit Melar Lucan und Durian Gray, die uns "Die Kunst der dekadenten Küche" schmackhaft machen möchten. Hierbei naschen wir von Marquis de Sades Süßigkeiten, wir erfahren, wie Katze in Tomatensoße schmeckt und lernen, dass Rattenfleisch auch seine Vorzüge haben kann.
Wenn Sie immer schon wissen wollten, wie in Gefängnissen gekocht, gebacken und gegessen wird, dann ist das Buch "Huhn in Handschellen" ein guter Einstieg. Die Rezepte, die von den Hamburger Gefängnisinsassen kreiert und ausprobiert wurden, sind witzig geschrieben und die Gerichte natürlich ungewöhnlich.
"Strange Food - Skurrile Spezialitäten" von Jerry Hopkins entführt seine Leser in eine fremde Welt, in der ohne Bedenken Insekten zubereitet, Quallen serviert oder Schlangen gegessen werden. Es ist ein spannender und kulturgeschichtlicher Streifzug rund um den Globus, wo man schon mal auf Fledermausblut-Cocktails oder frittierte Stierhoden trifft.
Sehr skurril! Stefan Gates Werk "Der Gastronaut" ist kein Kochbuch im herkömmlichen Sinn. Vielmehr lädt er seine hungrige Leserschaft auf eine kulinarische Weltreise ein, wo vergoldete Würstchen, gedünstete Schweinsohren, Rentiereintöpfe oder Löwenzahnwurzelkaffee verkostet werden. Dabei werden auch alle (un)möglichen Zutaten ausprobiert (Hühnerfüße, Käferchen u.v.m.).
Wenn's die heikle Katze frisst, dann kann's wohl auch dem Zweibeiner nicht so schlecht schmecken. So hat wohl Volker Kitz gedacht, als er sein Kochbuch "Spaghetti Shebanese" auf den Markt gebracht hat. Kredenzt werden delikate (?) Gerichte aus Katzenfutter: Chili Krallenscharf, Chicken-Nug-Cats, Kater-Curry oder getigerter Kitten-Pudding. Sie müssen Ihre Gerichte aber nicht aus dem Katzenschüsserl essen ...
Birigt Vanderbeke mag's gern ungewöhnlich. Ihr Buch "Schmeckt's? Kochen ohne Tabu" soll Küchenakrobaten anregen, jenseits der Küchentabus kreativ zu sein. Und so empfiehlt sie Brennnesselsuppe, Lammhirn in Kapernbutter, Schneckenspieße, Krakenragout, Sardinen im Backteig und vieles mehr.
Eine abenteuerlustige Feinschmeckerin ist Christa Weil. In ihrem Potpourri aus der internationalen Extremküche "Cuisine Fatale" serviert die Autorin die ungewöhnlichsten Speisen aus allen Teilen der Welt. Von stinkendem, eingelegten sauren Hering aus Schweden (Surstromming) über sardischen Schafskäse, verfeinert mit lebenden Maden (Casu marzu), bis hin zu lebensgefährlichen Genüssen (Stichwort Fugu).
Schon mal süßsaure Heuschrecken, frittierte Skorpione mit Reis oder karamellisierte Mehlwürmer gekostet? Wenn Sie jetzt Appetit bekommen haben, dann ist das "Insektenkochbuch" von Ingo Fritzsche und Bubpa Gitsaga bestimmt das Richtige für Sie.
Na Mahlzeit: In "The Original Road Kill Cookbook" beschreibt der Autor Buck Peterson, wie auf der Straße überfahrene Kängurus, Katzen, Hunde, Kojoten, Igel in der Küche "verwertet" werden können. Gottlob fehlt dem Herrn nicht der nötige Humor (und ein guter Magen) ...
"Schotts Sammelsurium" zum Thema Essen und Trinken ist kein Kochbuch, sondern vielmehr ein buntes Nachschlage- und Schmökerwerk, das Köstliches, Lehrreiches, Witziges, Unglaubliches, Interessantes und Verblüffendes aus dem Reich der Kulinarik präsentiert. Zum Selberlesen oder Verschenken allerbestens geeignet.
"Stein" - Auch nicht ganz alltäglich: In Stefan Wiesners Kochtöpfe kommt alles, was er auf seinen Streifzügen durch Berge, Wald und Wiesen findet: Und so köcheln Gold und Silber, Stein und Holz, Heu und Stroh, Farn, Moos und Alpenrosen munter vor sich hin.
Für die Familie brutzeln Hühnerbrust mit Mozzarella und Tomaten im Ofen, darunter trocknen die Hühnchen-Chips für Lumpi. Immer nach dem Motto: gesund und lecker kochen - und dann wird gemeinsam genossen. Die Rezepte in "Iss was Dog!" sind von Mensch und Hund erprobt.
Zum Abschluss unserer Rallye durch skurrile Kochbücher etwas für wirklich Hartgesottene: "A History Of Cannibalism" von Nathan Constantine. Die Geschichte des Kannibalismus - von den Anfängen bis zur Gegenwart (in englischer Sprache).
Goethe ist tot, Mozart ist tot, mir ist auch schon schlecht......
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Tina
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Samstag, 12. Januar 2008
Grisbi: Die besten Autofahrerkekse der Welt
. Wer wie wir öfter mal längere Trips mit dem Auto unternimmt - und wem es dabei wie uns widerstrebt, in Autobahnraststätten Wucherpreise für bestenfalls mittelmäßige Kost zu löhnen (ich meine, ein Milchkaffee - neudeutsch "Medium Latte to go" *örks* - für drei Euronen zwanzig, und mindestens ebensoviel für irgendein matschiges belegtes Brötchen, ja gehts denn noch??), wird eine gute Unterwegsverpflegung zu schätzen wissen. Und wer dabei gern zur süßen Fraktion tendiert, dem kann ich die italienischen Grisbi-Kekse von Parmalat wärmstens ans Herz legen. Die gibt es zwar in deutschen/österreichischen Supermärkten nicht - wohl aber z.B. in Italien, Kroatien, Slowenien - oder aber in diversen Onlineshops, da natürlich zu entsprechend höheren Preisen. Der Shop Kleefelder Kaffeeklatsch, den ich aus Preis-Protest jetzt mal nicht verlinke, nimmt horrende € 2,30 für eine 150-g-Packung (wert ist sie es aber allemal). Hingegen verlangt http://www.gaumenfreuden24.de/ etwas moderatere € 1,50. In den Tus-Märkten in Slowenien zahlten wir heute € 1,10 für eine Packung. Und dafür bekommt man wunderbare neun dicke Kekse. Wenn man zu zweit unterwegs ist, bekommt jeder vier und über die Zuteilung und Verwendung des neunten lässt sich dann trefflich diskutieren und verhandeln :-) Mein Favorit ist übrigens Lemon-Ginseng. Zum Reinsetzen!
Die Wertung im Einzelnen:
Geschmacksfaktor: 10 von 10 Punkten (lecker-happa-schlonz!)
Anti-im Auto-Herumkrümel-Faktor: 9 von 10 Punkten (krümeln minimal)
Anti-im Auto-Herummatsch-Faktor: 10 von 10 Punkten (außen trocken, innen gefüllt)
Geschmacksrichtungsvariationsfaktor: 9 von 10 Punkten (es gibt sechs Sorten)
Verpackungsfaktor: 8 von 10 Punkten (mit Alu-Innenverpackung zum Frischhalten, leider aber in umweltschädlicher Hochglanz-Außenverpackung)
Verfügbarkeitsfaktor: 5 von 10 Punkten (gips leider nicht überall)
TiTo-Tipp: Kaufen! (nee, ich kriege keinen Werbebonus von Parmalat - leider)
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Tina
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Freitag, 28. Dezember 2007
Es lebe die deutsche Trüffel!
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Wer glaubt, dass Trüffeln Super-Luxus-Importprodukte sind, die nur aus Frankreich, Italien oder Kroatien kommen können, sollte hier vorbeischauen: Ahrtrüffel, der "Verein zur Förderung und Erhaltung der Trüffel in Deutschland" - http://www.drstuesser.de/index.php?id=504/.
Es gibt eine Trüffelplantage an der Ahr - und selbstverständlich auch ein regelmäßig stattfindendes Trüffelsymposium (in Sinzig). Man ist ja deutsch, gell. Ausgraben tut vermutlich die gemeine deutsche Haussau. Dig it, Babe!
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Montag, 17. Dezember 2007
Käseleberkäseleberkäse...
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Aus der beliebten Reihe "Österreichische Dinge, die man in Deutschland nicht kennt"
Heute: Käseleberkäse.
(Schmeckt besser, als er auf diesem Foto aussieht.)
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Sonntag, 25. November 2007
Dienstag, 13. November 2007
Rekord-Auktionsergebnis für eine Weiße Trüffel
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Ein Käufer aus Hongkong hat am Sonntag in der der italienischen Stadt Alba im Piemont 143.000 Euro für eine 750 Gramm schwere Weiße Trüffel hingeblättert. So viel ist in der italienischen Trüffel-Metropole noch nie für die Top-Delikatesse "Tartufo Bianco" geboten worden: stolze 190 Euro pro Gramm.
Im Vorjahr war eine Weltversteigerung des aromatischen Schlauchpilzes in Alba schon mit dem damaligen Rekord von 125.000 Euro gekrönt worden. Auch die italienischen Trüffelmärkte melden horrende Spitzenpreise für die begehrte Delikatesse, die in diesem Jahr unter der Trockenheit gelitten hat. Bei der nunmehr neunten Trüffel-Versteigerung im Piemont sind Trüffel zu einem Gesamtpreis von 364.600 Euro unter den Hammer gekommen.
Wegen ihres einzigartigen Duftes und Geschmacks erzielen piemontesische Trüffel - speziell die aus der Stadt Alba - seit Jahren Höchstpreise. Um die seltenen "Diamanten der Küche" zu finden, die bis zu 30 Zentimeter unter der Erde in den Wurzeln von Eichen, Kastanien oder Pappeln gedeihen, werden heute meistens Trüffelhunde eingesetzt, die die Knollen mit ihren exzellenten Spürnasen erschnuppern.
(Quelle: Krone online)
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Freitag, 7. September 2007
Sandy Says
Und hier Sandys kleine Glosse zum Artikel im Posting weiter unten (Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus):
Soweit der Artikel. Ja, mehr Sprachbewusstsein wäre nicht sondern i s t angebracht! Nur frage ich Sie, sehr geehrter Herr Schneeweiss, warum bringen Sie dieses Bewusstsein nicht konsequent zum Ausdruck. Was haben englische Wörter (Anglizismen) in einem Lob-Lied (Song) über die Fein- und Eigenheiten der österreichischen Wörter (Austriazismen) in der deutschen Sprache zu suchen? Weiters frage ich Sie, ob sie nicht auch in der Schule mit: „Beginne niemals einen Satz mit „Und““ gequält wurden. Wie immer, inhaltlich pflichte ich Ihnen voll bei. Leidenschaftlich halte ich im täglichen Sprachgebrauch das Fähnchen der österreichischen Sprache hoch. Nicht nur Sprache, sondern z..B. die Esskultur per se verkommt zusehends zu einem großen multikulturellen, diffusen Mischmasch.
Es war Mitte der 70er Jahre, als ich als junges Mädchen mit meinem Vater die Sommerferien am Wörthersee verbrachte. Bei einem Spaziergang durch Krumpendorf las ich auf einem Schild vor einem Gasthaus: „Menü heute: Wienerschnitzel mit Sauerkraut und Tunke“. Diese Ankündigung ausgelassener Geschmacksverwirrung löste bei mir Heiterkeitsausbrüche aus und veranlasste mich zum Ausruf: „Die spinnen, die Kärntner!“. Mein Vater erklärte mir, dass kein Kärntner sein „Wiener“ mit Sauerkraut und Tunke zu sich nimmt, diese Komposition sei lediglich ein Angebot für die deutschen Sommergäste. „Warum müssen die das essen?“ fragte ich mitleidsvoll – wie gesagt ich war noch sehr jung und naiv – „Weil sie das so wollen. Sie sind´s halt gewohnt von z´Haus.“ erklärte mein Vater. Worauf ich das Asterix-Zitat wiederholte und Kärntner durch Deutsche ersetzte.
Heute, dreißig Jahre später, erzählt mir eine Freundin von ihrem traumhaften All-inclusive Urlaub in Monastir, Tunesien. Tolle Anlage, direkt am Meer, traumhaftes Wetter und dank der deutschen Pionierarbeit mit dem unschätzbaren Vorteil „Man spricht Deutsch“. Auch das Essen wäre ausgezeichnet gewesen. Vor meinem geistigen Auge sah ich dampfende Schüsseln mit Couscous und allerlei Gemüse, Kichererbsen, Lammfleisch mit scharfer Harissa, frisches knusprig-flaumiges Fladenbrot, Körbe voller Datteln, Kaktusfrüchten und Feigen. Ich konnte die Aromenvielfalt der arabischen Gewürze förmlich riechen, als meine Freundin sagte: „Stell Dir vor, es gab Kaiserschmarrn!“. Puff – irgendwie passte der backenbärtige Franz Josef so ganz und gar nicht in meine romantisch verklärte 1001-Nacht-Vorstellung. „Darf ich mal fragen, welche Gerichte eigentlich landestypisch für Tunesien sind?“ – ich durfte nicht. Lebhaft erzählte meine Freundin weiter. Sie beobachtete einen spanischen Gast, der ganz offensichtlich noch nie in Tunesien war und daher keine Ahnung hatte, dass es sich bei Kaiserschmarrn um eine Süßspeise handelt. Er türmte auf die eine Seite seines Tellers klassisch tunesische Spaghetti mit Tomatensoße und auf die andere Seite den eben erwähnten Kaiserschmarrn. Fusion vom Feinsten oder sic transit gloria europae et africae...
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Tina
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Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus?
Ich übergebe das Mikro an Sandy:
Eines meines Lieblingsthemen:
Josef Schneeweiss (Germanist an der Universität Klagenfurt) vor einigen Tagen in der steirischen „Kleinen Zeitung“ über den Rückgang von österreichischen Wörtern in der deutschen Sprache:
Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus? (Kleine Zeitung)
Die These: Austriazismen tragen zur Bereichung der deutschen Sprache bei, sie verdienen bewahrt zu werden.
Welches Deutsch ist eigentlich unser Deutsch? Das fragt man sich nicht nur, wenn man sich am Bauernmarkt umsieht. Da bieten auch die größten Hinterwäldler fast ausschließlich Kartoffeln, Tomaten und Heidelbeeren feil und tun so, als wäre es nie anders gewesen. Dann flattern allwöchentlich Flugblätter der Lebensmittelkonzerne ins Haus, die ihren Sitz überwiegend in Deutschland haben, und drängen uns wieder die Wörter unserer Nachbarn auf.
Einer liefert uns sogar „Tomaten aus Österreich“. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch noch unsere Marillen, Eierschwammerl und Karfiol den Aprikosen, Pfifferlingen und dem Blumenkohl weichen werden.
Kein Wunder, dass viele Jugendliche in Österreich Wörter wie Paradeiser oder Erdäpfel noch nie gehört haben. Dabei ist das Wort von seiner Herkunft her hoch interessant. Es erinnert an den Genesisbericht und die ursprüngliche Heimat des Menschen im Nahen Osten, die die Griechen paradeisos, also Paradies, nannten,. Und es erinnert an die verlockende Paradiesfrucht. Aber auch ein Wort wie Erdapfel fasziniert schon wegen seiner wunderbaren Anschaulichkeit, die die Kartoffel (aus ital. tartufo „Trüffel“) nicht besitzt.
In zahlreichen touristischen Gastronomiebetrieben haben die Palatschinken, die Topfentorte und der Schlag schon längst dem Pfannkuchen, der Quarktorte und der Sahne Platz machen müssen. Damit unsere „armen“ deutschen Gäste, die ohnedies spärlicher kommen, nicht sprachlich vor den Kopf gestoßen werden. Mittlerweile wird ihnen sogar „rote Grütze“ serviert. Der gebürtige Österreicher Udo Jürgens ist nicht ganz unschuldig daran; sein Song „Aber bitte mit Sahne!“ wurde ein Bombenerfolg.
Gemäß dem EU-Protokoll Nr. 10 sind zumindest 23 Austriazismen (österreichische Wörter) – neben den bereits erwähnten etwa auch Faschiertes, Fisolen, Weichseln, Kren und Ribiseln – geschützt. Aber: Wer weiß das schon? Und noch mehr. Wen kümmert es? Die auch hierzulande beliebten deutschen Privat-TV-Sender und die norddeutsche Filmsynchronisation tragen fleißig zum Rückgang des österreichischen Deutsch bei.
Bei einigen österreichischen Tageszeitungen schützt man zwar konsequent den „Wissenschafter“ – also den Wissenschaftler ohne „l“, aber den Feber hat man sterben lassen. Noch vor ein paar Jahren konnte man ihn auf allen Einblattkalendern lesen, inzwischen ist er durch die Bank dem Februar gewichen. Wann wird der Jänner durch den Januar ersetzt? Sollten wir nicht ein wenig stolz auf unsere Austriazismen sein? Tragen sie nicht zur Bereicherung der deutschen Sprache bei? Wenn ja, verdienen sie es, bewahrt zu werden. Mehr Sprachbewusstsein wäre also angebracht.
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Tina
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Dienstag, 7. August 2007
Die steirische Küche
Hier mal ein paar kulinarische Infos über meine Wahlheimat, die Steiermark. Wer die österreichische Küche - und daran besonders das Deftig-Kräftige, Bodenständige - mag, der wird die Steirerküche lieben :-) Weiter unten im Blog steht dann noch a bisserl wos über Graz...
In den Buschenschanken wird Verhackertes (ein Brotaufstrich aus fein gehacktem Speck) angeboten. Schilcher ist die regionale Weinsorte der Weststeiermark, ein sehr trockener Rosé. Eine typisch steirische Spezialität ist das Kürbiskernöl, das sich durch seinen nussigen Geschmack besonders für Salate eignet. Dementsprechend erfreuen sich auch Kürbisgerichte in vielen Variationen großer Beliebtheit. Ein besondere Spezialität für kalte Tage ist der Heidensterz, ein Schmarrn aus Buchweizenmehl.
Und sehr raffiniert sind die steirischen Köche. Leute wie Reinhard Gerer, Willi Haider, Johann Lafer, Heinz Reitbauer (um nur einige der bekanntesten zu nennen) haben die seltene Gabe, aus simplen Dingen Sensationen zu machen. Aber keine Angst: Die wichtigsten Zutaten sind nach wie vor Lust und Liebe am Kochen.
Anige steirische Sochn zum Wanan oda Lochn
Viele "Tatschker" gibt es heute noch in der Südoststeiermark. Im frühen Frühjahr werden sie den Autofahrern während der Nacht zur Plage, wenn sie über die Asphaltstraßen wandern."Tatschker" sind Frösche. Und rund um Gnas, von wo die meisten Pfarrer her kommen, ist das "Tatschkerland". Das sagt der "Flaschelbauer", von dem eigentlich die wenigsten wissen, wie er wirklich heißt, weil man hier in der Südoststeiermark nur die Vulgo-Namen, die sprechenden Hausnamen kennt und nennt. Man redet mit dem "Bachschallerl", vom Bergfastl, lässt den "Peinfranz" einen Gruß ausrichten und geht dann weiter zum "Lippweber" oder zum "Fellhiasl". Und wenn sich der "Peinsimmerl" und der "Hamburgweber" unterhalten, dann muss der Nichtheimische, der "Zuagroaste", passen, er versteht nämlich gar nichts.... er kann nur "lousn", was so viel wie "hören" heißt. Zum Mais sagen sie "Woaz", zum Weizen "Bauwoaz"."Schelch" wird man man angeschaut, wenn einer böse ist. "Doutz" heißt "das" oder "der" und "doutzi" heißt "die" oder "sie". "Aschln" geht jemand, der "zurück geht", "eippa" heißt "vielleicht" und "eanda" bedeutet "vorher". "schreams" bedeutet "schräg". Das wurde vor allem früher viel verwendet, zu "eapas Zeitn", wie man hier sagt. Der Dienstag ist der "Irchti" und der Donnerstag der "Pfingsti". Und weil man das Wetter nur notiert, wenn es ein Gewitter gibt, nennt man das Gewitter "Weida". Und erst die Ortschaften ! Sehr bösartige Menschen behaupten, man sollte besser keinen Einheimischen fragen, denn wenn der sehr alt ist, weiß er womöglich selber nicht, das man "Jawa" hochdeutsch "Jagerberg" nennt. Statt Glojach würde er "Gluj" sagen, und für St. Stefan "Steiffi". Wolfsberg heißt übrigens "Wouschpa".
Steira-Lexikon
Almkaffee: sorgt mit Milch, viel Honig und vor allem Rum für neue Kräfte
Altsteirischer Mischsatz: Weil die steirischen Weinbauern immer arme Leute waren und sich die sortenreine Verarbeitung der geringen Erträge nicht auszahlte, wurden Trauben wie Rheinriesling, Muskateller, Traminer, Riesling-Sylvaner, Kerner gemeinsam gepresst und vergoren. Das Resultat: ein frischer, vitaler, pointierter Wein, der heute wieder viele Liebhaber hat.
Beuscherl: Gulasch aus Rinderherz und –lunge
Bluttommerl: traditionelles Schlachttagsgericht für Leute mit starkem Magen
Bohnscharl: Fisolen, grüne Bohnen
Brettljaus’n: zu viele steirische Spezialitäten für einen allein, wird in Buschenschenken und auf der Alm serviert (auf einem Brett)
Dampfl: Vorteig aus Hefe, Milch, Zucker und Mehl
Einbrenn: Mehlschwitze
Erdäpfel: Kartoffeln
Flecksupp’n: deftige Suppe aus Kutteln (Kaldaunen; Magen)
Germ: Hefe
Grammelschmalz: Griebenschmalz; auf’s Brot geschmiert die perfekte „Unterlag’“ für ausgedehnte Buschenschankbesuche
Heckenklescher: Wein aus unveredelten Trauben – mit Vorsicht zu genießen...
Heidensterz: steirisches Grundnahrungsmittel aus Buchweizenmehl, Wasser, Schmalz und Salz
Instant: gibt es in der steirischen Küche nicht!
Jause: unverzichtbarer Bestandteil der steirischen Ernährungskultur, enthält häufig Grammelschmalz, Kren, Verhackert, Xselchtes und Most
Käferbohnen: sollten Sie unbedingt probieren, am besten mit Zwiebel und Kernöl
Kernöl: dunkelgrünes, nussiges Öl aus den gerösteten Samen des Kürbisses; auch als „Grünes Gold“ der Steirer bekannt; seine gesundheitsfördernde Wirkung ist wissenschaftlich anerkannt
Klachlsupp’n: Suppe aus Teilen vom Schwein
Kren: Meerrettich
Kriecherl: unveredelte Pflaumen, die sich hervorragend zum Schnapsbrennen eignen
Kürbis: enthält die Kürbiskerne, aus denen das steirische Lebenselixier, das Kernöl, gepresst wird
Lärcherl: mit Lärchenzapfen „angesetzter“ Schnaps
Lebzelt: Honigkuchen
Marillen: Aprikosen (sprich: "Marüün")
Morillon: so heißt in der Steiermark die Weinsorte Chardonnay
Most: Apfelwein, wird in der Steiermark schön sauer getrunken
Nagerl: Gewürznelken
Oa: Eier
Potize: Germgebäck, gefüllt mit Mohn, Nüssen oder Kürbiskernen
Paradeis: Tomate
Plutzer: Tonkrug, Kürbis oder Hohlkopf
Quittenkas: marmeladeähnliche Süßspeise, hergestellt aus QuittenRaung(g)erln (Ennstal) bzw. Rumpelnudeln (Murtal):werden nach einem „guten“ Sommer von Sennern & Sennerinnen zum Almabtrieb hergestellt: aus Mürb- oder Germteig; die lange Teigwurst wir in kleine Stücke geschnitten, in Schweineschmalz herausgebacken und danach mit Zucker & Zimt bestreut.
Ribiseln: Johannisbeeren
Rein: großer Topf
Reindl: kleiner Topf
Schilcher:Rosé- bis Rotwein aus der Blauen Wildbacherrebe, wächst nur in der Weststeiermark
Schmalz: Schweinefett, verleiht den Steirern viel Kraft und hohe Cholesterinwerte
Schnapsbrennen: beliebte Freizeitgestaltung der Steirer, die mit den Ergebnissen bei internationalen Verkostungen immer hervorragend abschneiden
Schwammerl: Pilze
Schwarzbeeren: Heidel- oder Blaubeeren
Spagatkrapfen: Gebäck aus Mürbteig, gefüllt mit Schlagobers und Preiselbeeren
Steirerkas: sehr würziger, intensiver Käse
Sterzbam: Maisstaude („Bam“ steht für Baum, bzw. Bäume)
Strauben: Germgebäck, wird in heißem Fett herausgebacken und mit Zucker bestreut
Sturm: Federweißer
Topfen: Quark
Türkensterz: Maispolenta, traditionelles Grundnahrungsmittel
Uhudler: siehe Heckenklescher
Verhackert: Räucherspeckaufstrich (auch eine gute „Basis“ für ausgedehnte Buschenschankbesuche)
Weichbrot: Osterbrot (wird in der Kirche gesegnet = „g’weicht“)
Weichfleich: Osterfleisch, welches in der Kirche „g’weicht“ wurde
Weitling: große Rührschüssel
Welschriesling: DIE steirische Weinsorte: sehr trocken, leicht und aromatisch
Woaz: Kukuruz (Mais)
Xselchtes: Selch- oder Räucherfleisch, unverzichtbarer Bestandteil der Brettljaus’n
Zirbengeist: mit Zirbenwipfel angesetzter Schnaps
Gefunden bei: http://www.insauna.com/st__gourmetlexi.htm -
gutes, ausführliches Online-Gourmetlexikon!
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Tina
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