Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina
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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Finanzkrise für Anfänger

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Hier mal in nicht zu vielen und nicht zu schwierigen Worten ein Erklärungsversuch der gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise:

Wurzel des Bösen war wieder einmal die USA: in der Vergangenheit verwendeten viele Amerikaner ihre Einfamilienhäuser (deren Besitz in den USA so normal ist wie hier die Miete einer Wohnung) quasi als Kreditkarte. Durch zunächst steigende Grundstückspreise stieg auch der Wert der Häuser, so dass auch Kleinverdiener problemlos Hypotheken aufnehmen konnten und damit z.B. Autos, Urlaube, Luxusgüter, ja sogar den täglichen Konsum finanzieren konnten. Diese so genannten "Subprime"-Hypo-Papiere waren in tausenden von Portfolios / Aktienfonds enthalten, die auch europäische Banken, Rentenversicherungsanstalten und normale Aktienbesitzer kauften. Dann platzte letztes Jahr diese "Immobilien-Blase" (die Häuser verloren an Wert, die Hypothekar- und Kreditzinsen konnten häufig nicht mehr bezahlt werden) und sie platzt immer noch. Banken gingen bankrott, andere wurden verstaatlicht.

Zur aktuelle Krise 2008: Die Banken leihen sich normalerweise gegenseitig zu günstigen Bedingungen Geld. Jetzt passiert dies kaum noch ("Vertrauensverlust"). Da die Wertpapiere immer weniger wert waren und die Banken flüssiges Geld brauchen, musste der Staat nachhelfen und weltweit Tausende von Milliarden zuschießen, um die Banken liquide zu halten. Sonst wären sie im wahrsten Sinne des Wortes bankrott gegangen. Millionen von Menschen hätten all ihr Geld verloren und ebenso viele ihre Arbeit; Unternehmen wären in Konkurs gegangen. Um eine Massenabreitslosigkeit zu verhindern, musste und muss der Staat eingreifen. (Nach der Finanzkrise 1928/29 gab es 20-30% Arbeitslose - dies stellte sich später als idealer Nährboden für den Nationalsozialismus heraus).

Dieses zugeschossene Geld nun lagert der Staat nicht einfach im Keller, er muss es per Krediten / Anleihen von Fremdländern, Investoren etc. aufnehmen und muss dafür natürlich entsprechend hohe Zinsen bezahlen. Diese wiederum muss er mit Steuergeldern finanzieren, da sie aus der laufenden Rechnung bezahlt werden müssen. Der Staat hat also Schulden, die Banken profitieren davon und der Steuerzahler zahlt.

Wieder zahlt die Zeche also der "kleine Mann", der aber auch nur begrenzt belastbar ist, ist doch seine Situation ohnehin schon schwierig (durch Lohneinbußen, Arbeitslosigkeit, zu hohe
finanzielle Belastungen). Es handelt sich hier also nicht einfach um einen Teufelskreis, sondern um eine abwärts führende Teufelsspirale... die darin kumulieren wird (falls nicht von Seiten
der Politik und Wirtschaft massiv eingegriffen wird), dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine globale absolute Zweiklassengesellschaft geben wird (fast nur Arme, wenig Reiche, die Mittelschicht wird verschwinden) - sukzessive könnte es - ein mögliches Szenario - z.B. zur Revolution der Unterschicht kommen, falls diese, durch Beschwichtigungen, Fernsehen und Billigkonsum eingeschläfert, den Hintern noch hochkriegen.

Sonntag, 14. September 2008

Sensation!

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Sensation!
Nachttischlampe in Graz-Eggenberg strahlt in Lichtgeschwindigkeit!

(tpa)
Durch Zufall entdeckten Hobbyforscher aus der TiTo-Redaktion gestern im Schlafzimmer einer kleinen Privatwohnung im Grazer Westen eine Sensation von historischer Bedeutung für Astrophysik und Interior Design: Die dort installierte Nachttischlampe (s. Originalfoto) entsendet ihre nur 40 W starken Leuchtstrahlen in Lichtgeschwindigkeit (299.792.458 m/s, bzw. etwas mehr als eine Milliarde km pro Stunde (1.079.252.849 km/h)!!

Physikalische Weltsensation am Doppelbett
Erste präzise Messungen vor Ort mittels der Foucaultschen Drehspiegelmethode durch Experten der Physikalischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität zu Graz fanden gestern unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In der kommenden Woche soll die Lampe zu weiteren Untersuchungen in das Physikalische Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin – unter größten Sicherheitsvorkehrungen – überstellt werden. Auch das MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat bereits großes Interesse an einer Leihgabe in die USA bekundet.

Einsteins Erben sehen es gelassen
Während eine TiTo-Abordnung seit heute früh von Pressekonferenzen zu TV-News-Terminen eilt und den Nobelpreis schon in greifbarer Nähe wähnt, sehen die eigentlichen Besitzer der Lampe die Sache eher vorsichtig bis pragmatisch: „Das Netzkabel hat einen Wackelkontakt“, so M.R., „ob das man gut geht?“ – Und S.P., die Miteigentümerin des Objekts, meint lapidar: „Eigentlich gehört der Ruhm ja IKEA...“.

TiTo bleibt am Ball
Wir werden unseren LeserInnen in lockerer Folge weiter über die wissenschaftlichen Hintergründe, den Weg der Leuchte und die kommenden Forschungsergebnisse berichten. Lesen Sie bereits morgen unser Special: „S und M – wie Köttbullar unser Leben veränderte“. (hups)

Weiterführende Links
Lichtgeschwindigkeit
Eggenberg
IKEA

Freitag, 12. September 2008

Dr. House - mal aus streng medizinischer Sicht

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Wer wie TiTo die geniale TV-Serie "Dr. House" (Ryan....) von Herzen liebt - und sich so nebenher manchmal fragt, ob die wilden medizinischen Schlussfolgerungen und gewagten Therapiemethoden des Diagnosekaisers House auch einer nüchternen wissenschaftlichen Beäugung standhalten - die "Medical Reviews of House" haben das schon längst alles überprüft und erledigt, und zwar für jede einzelne Folge der Staffeln 1-4. Für Laien nachvollziehbar und in epischer Breite. Gleichzeitig ist das Ganze natürlich auch eine Art Episodenführer. Englischsprachig. House Rules! :-)

Sonntag, 18. Mai 2008

Die Zukunft der Erde: Donut oder Bagel?

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Heute gelesen bei shortnews.de (Webreporter: rheih):

Erde in 250 Millionen Jahren: Superkontinent in Form eines Donuts

Seit rund vierzig Jahren gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Bewegungen der Kontinente einen kontinuierlichen Lauf haben, den die Forscher Wilson-Zyklus nennen. Dieser Zyklus spielt sich in einem Zeitrahmen von 500 bis 700 Millionen Jahren ab. In den letzten 1,5 Milliarden Jahren brachte er bis zu drei Superkontinenten hervor.

Geophysiker gehen davon aus, dass der nächste Superkontinent in 250 Millionen Jahren entstehen wird. Sie glauben, dass "der künftige Superkontinent einem riesigen Donut oder Bagel ähneln" wird. Zu diesem Zeitpunkt wird es nach heutigen Erkenntnissen keine Menschen mehr auf der Erde geben.

Boah, na da hätte die Erde ja mal Glück gehabt... aussehen wie nen lecker Happa-Schlonz, und keine nervenden Menschen mehr auf sich. Ich wünsch es ihr...

Freitag, 9. Mai 2008

Menschheit wäre beinahe ausgestorben

Aus "Der Westen" online v. 28.04.2008, Link

Menschheit wäre vor 70.000 Jahren beinahe ausgestorben

Wegen extremer Klimabedingungen war die Menschheit laut einer neuen Studie vor rund 70.000 Jahren vom Aussterben bedroht.

Damals habe es nur noch rund 2.000 Menschen gegeben, die in isolierten, winzigen Gruppen zusammenlebten, heißt es in der im "American Journal of Human Genetics" veröffentlichten Studie.

Ostafrika litt demnach vor 135.000 bis 90.000 Jahren unter extremen Trockenperioden. Das extreme Klima habe zur Aufteilung der Menschen in kleine, voneinander isoliert lebende Gruppen geführt, erklärten Doron Behar, Wissenschaftlerin am israelischen Ärztezentrum Rambam, und Saharon Rosset vom IBM-Wissenschaftszentrum in New York, die beiden Hauptautoren der Studie.

Dadurch sei in der Folgezeit die Zahl der Menschen "fast bis zu ihrer Auslöschung" gesunken. Erst vor rund 40.000 Jahren schlossen sich die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent zusammen und wurden Teil einer integrierten panafrikanischen Bevölkerung, die von da aus in alle Winkel der Erde loszog.

Naja. Eins steht mal fest: Der Erde und dem Getier darauf würde es heute um Einiges besser gehen, wenn die zweitausend Menschlein damals es nicht geschafft hätten... andererseits gäbe es dann aber heute auch nicht: Gunkl, Musik von Morrissey, Bücher von Robert Gernhardt, die Golden Girls, die Euro 2008, das göttliche Nougateis vom Molin-Pradel am Schwedenplatz, dich, mich, diesen Blog... "Jede Seite hat zwei Medaillen." (Mario Basler)

Mittwoch, 30. April 2008

Quantenphysik und Esoterik - verwandter als man denkt

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Quelle: Welt online vom 25.4.2008:

Quantenphysik: Die Seele existiert auch nach dem Tod

Das Bewusstsein ist neben Raum, Zeit, Materie und Energie ein weiteres Grundelement der Welt, sagen einige Forscher. Sie weisen damit einen Weg von der Wissenschaft zur Religion.

Menschen mit Nahtoderlebnissen berichten von rätselhaften Phänomenen – häufig von einem Tunnel, an dessen Ende Licht erstrahlt. Auch seriöse Forscher behaupten: Die Seele gibt es wirklich, und das unsterbliche Bewusstsein ist genauso wie Raum, Zeit, Materie und Energie ein Grundelement der Welt.

Gewöhnlich nur im engsten Freundeskreis berichtet der amerikanische Chemiker James Grant, der mehrere Jahre in Deutschland an einem Max-Planck-Institut tätig war, über ein sonderbares Erlebnis während seines Studiums, das er nicht nur in den USA, sondern auch in London absolviert hatte. Da im Studentenheim kein Platz mehr frei gewesen sei, habe er sich gleich nach seiner Ankunft in eine Warteliste eingetragen. Unerwartet rasch sei jedoch ein Zimmer frei geworden.

Kurz nach dem Einzug sei er eines Nachts aufgewacht und habe in seinem Zimmer im Schein einer Straßenlaterne einen jungen Mann mit schwarzem, lockigem Haar bemerkt. Er habe sich furchtbar erschreckt und dem vermeintlichen Nachbarn gesagt, dass er sich wohl im Zimmer geirrt habe. Doch dieser habe überhaupt nicht reagiert, sondern ihn nur tieftraurig angeschaut. Nach dem Einschalten des Lichtes sei die Gestalt nicht mehr wahrnehmbar gewesen. „Da ich mir absolut sicher war, dass ich nicht geträumt hatte, erzählte ich am nächsten Morgen der Heimleiterin von der seltsamen Begegnung und beschrieb ihr genau, wie der junge Mann ausgesehen hat“, berichtet Grant. Daraufhin habe diese kurz im Archiv gesucht und ihm ein Foto gezeigt, auf dem er sofort den jungen Mann erkannt habe. Das schier Unglaubliche beschreibt Grant wie folgt: „Als ich sie fragte, um wen es sich handele, erwiderte sie mit bebender Stimme, dass es mein Vormieter gewesen sei, der sich kurz zuvor das Leben genommen habe."

Die Geschichte klingt nach Halluzination oder Esoterik. Immerhin: Die Quelle ist ein vertrauenswürdiger Naturwissenschaftler. Nicht minder fantastisch ist die Vision, die der schwedische Naturwissenschaftler und Theologe Emanuel von Swedenborg (1688 bis 1772) nach bezeugten Quellen im Jahr 1759 gehabt haben soll: Er hatte eines Abends die Vision, dass im 450 Kilometer entfernten Stockholm, seiner Heimatstadt, ein Feuer ausgebrochen, aber einige Häuser vor seiner Wohnung zum Stillstand gekommen sei. Ein Bote hatte später seine Eingebung bestätigt. Professor Hans Schwarz, Ordinarius für Evangelische Theologie an der Universität Regensburg, studierte hierzu die zeitgenössischen Quellen und kam zu dem Schluss, dass Swedenborgs Bericht glaubwürdig ist.

Erstaunlicherweise gibt es aber eine Vielzahl von Menschen, die im Gespräch unter vier Augen von Erlebnissen berichten, die nach landläufiger Meinung als übernatürlich gelten. Aus Furcht, fortan als unglaubwürdig abgestempelt zu werden, scheuen die meisten von ihnen jedoch das Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Hat die Naturwissenschaft etwas zu solchen Vorstellungen zu sagen? Inzwischen gibt es eine Reihe von namhaften Physikern, die solche Effekte für real halten. Dabei kommen sie zu dem revolutionären Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt. Das Fundament für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung.

Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als „spukhafte Fernwirkung“ später zu den Akten gelegt. Erst in jüngerer Zeit hat unter anderen der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger den experimentellen Nachweis dafür geliefert, dass dieser Effekt in der Realität tatsächlich existiert. Und auch einer der renommiertesten Quantenphysiker der Gegenwart, Professor Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, vertritt heute die Auffassung, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist.

Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie der Welle-Korpuskel-Dualismus kleinster Teilchen, also die Tatsache, dass Licht beide scheinbar gegensätzlichen Formen annehmen kann: elektromagnetische Welle und „handfestes Teilchen“. Seiner Auffassung nach existiert auch ein universeller Quantencode, in den die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich seit dem Urknall über den gesamten Kosmos erstrecken.

Konsequenterweise glaubt Dürr an eine Existenz nach dem Tode. „Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das, was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere“, zeigt er sich überzeugt. Insofern sei unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.

Ganz neu sind solche Ideen nicht, denn der Psychologe und Psychiater Carl Gustav Jung hat mit dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli bereits ab 1947 einen lebhaften Briefwechsel geführt und nach einer physikalischen Deutung sogenannter Synchronizitäten gesucht. Dahinter verbergen sich Zufälle oder zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom Beobachter jedoch als „sinnhaft“ und logisch empfunden werden.

Erstaunlicherweise wurde der intensive Briefwechsel zwischen Jung und Pauli über ein halbes Jahrhundert lang nicht weiter zur Kenntnis genommen. Offensichtlich war die Vorstellung, dass Seelenzustände und die unbelebte Welt miteinander verknüpft und aufeinander wirken sollten, der Forscherelite zu verwegen für eine ernsthafte Diskussion.

Schützenhilfe hat Vorreiter Dürr unterdessen vor Kurzem von dem Heidelberger Physiker Professor Markolf H. Niemz bekommen. Dieser glaubt, dass sich nach dem Tod eines Menschen die Seele mit Lichtgeschwindigkeit verabschiedet. Niemz lehrt an der Universität Heidelberg Medizintechnik. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der Nahtodforschung. Letztere lieferte die entscheidenden Impulse für seine These.

Bei einem sogenannten Sterbeerlebnis erfährt der Betroffene plötzlich das Gefühl, dass sich seine Seele von seinem physischen Körper trennt und über dem Schauplatz der Ereignisse zu schweben scheint. Nur Augenblicke später scheint sich eine Art Tunnel zu öffnen. In ihn fühlt sich der Betroffene „hineingezogen“ und schwebt bis zu einem hellen, nicht blendenden Licht an dessen Ende.

Bei diesem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht Niemz Parallelen zu einer simulierten Reise in einem Raumschiff nahe der Lichtgeschwindigkeit. Dabei wird durch den sogenannten Searchlight-Effekt der Eindruck erweckt, als bewege sich alles von vorn auf den Betrachter zu. Einen ähnlichen Effekt beobachten wir bei einer Autofahrt durch winterliches Schneegestöber.

In ganz ähnlicher Weise führt dieser Effekt bei einem schnell bewegten Objekt, das sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall bewegt, zu einer Bündelung der Lichtstrahlen von vorn, während die übrigen Teile des Alls mit Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit immer dunkler erscheinen. Dabei hat der Betrachter das Gefühl, durch eine dunkle Röhre hindurch eine strahlende Lichtquelle am Ende dieses fiktiven Tunnels anzusteuern.

Auch Christian Hellweg ist von dem Quantenzustand des Geistes überzeugt. Der Wissenschaftler hat sich nach dem Abschluss seines Physik- und Medizinstudiums am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen jahrelang mit der wissenschaftlichen Erforschung der Hirnfunktionen beschäftigt. Seine These bringt er wie folgt auf den Punkt: „Die Eigenschaften des Geistigen entsprechen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.“

Der vor zwei Wochen verstorbene, legendäre amerikanische Physiker Professor John A. Wheeler sagte: „Viele Physiker hofften, dass die Welt in gewissem Sinne doch klassisch sei – jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichtegemacht.“

Last, not least macht auch der britische Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Universität Cambridge aus seiner Überzeugung keinen Hehl: „Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte“, versichert er. Zusammenfassend kommt er zu dem Schluss, dass das menschliche Bewusstsein möglicherweise sogar grundlegender als Raum und Zeit sei.

Sollten sich die Thesen der Avantgarde unter den Physikern in nachfolgenden Forschungen bestätigen, dürfte dies unser Weltbild maßgeblich beeinflussen. So würden sich Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen – geradewegs wie der rechte und der linke Schuh eines Menschen.

Der Text enthält Exklusivauszüge aus dem gerade erschienenen Buch des Autors „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal“. Verlag BoD Norderstedt, ISBN 3833474203, Preis EUR 14,90

Donnerstag, 27. März 2008

So muss ein Blogpost aussehen! Dann...

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....klappt's auch mit dem Nachbarn :-) Ein langer, interessanter, wissenswerter, bestens recherchierter Artikel des Spiegel zu einem Thema (Die geheimnisvollen Kräfte des Staubs), das jeden irgendwie tangiert, aber selten so ausführlich behandelt wird wie hier, vom Blogger I.L. aus W. in seinem Blog "be wise. stop, think, then act" aus der reinen Textlastigkeit befreit und in Eigenrecherche wunderbarst kreativ bebildert, dann noch schlitzohrig in drei Teile gesplittet und optisch aufgelockert, damit der große Textblock nicht abschreckt. So liebe ich Blogpostings!

Staub, Teil 1
Staub, Teil 2
Staub, Teil 3

Sonntag, 23. März 2008

Die Technik von gestern

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Umgang mit Wählscheibentelefon, Schreibmaschine, Analog-Anrufbeantworter oder Floppy-Disks... Jumper setzen, Film wechseln, die Autofenster per Hand herunterkurbeln, mit echtem Bargeld einkaufen, die Mauskugel reinigen, Kompassnavigation... Musikcassetten, Super-8- und Polaroidkameras.... das sind Geräte und technische Fähigkeiten, die wir jetzt schon und in Zukunft nicht mehr brauchen werden und deren Bedienung sukzessive in Vergessenheit geraten wird - oder schon ist.

Computerbild hat diese und noch einige mehr mit den entsprechenden, fast schon nostalgisch wirkenden Fotos in einem Artikel zusammengefasst, den man hier nachlesen kann.

Mittwoch, 5. März 2008

Guter IQ-Test bei Welt-Online

Hier bei "Welt online" kann man im Rahmen eines ausführlichen und verlässlichen Tests seinen Intelligenzquotienten feststellen lassen. Ausführlich, weil man schon eine gute halbe bis knappe dreiviertel Stunde dafür einplanen muss (80 Aufgaben). Verlässlich, weil einfach alles abgefragt wird (Sprachgefühl, Kopfrechnen, logisches und logisch-mathematisches Denken, Erinnerungsvermögen, räumliche Vorstellungskraft usw.) - und weil auch das Alter bei der Schlussberechnung berücksichtigt wird. Insgesamt dem MENSA-Vortest sehr ähnlich, nur dass man den leider (noch) nicht online absolvieren kann.

Sonntag, 3. Februar 2008

Neues aus dem Bloghaus

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Wenn man überlegt, über wie unglaublich viele Dinge man nichts wußte, weiß oder jemals wissen wird - als Beispiele nenne ich jetzt nur einmal das Grünfußpfuhlhuhn, die Myko-Autotrophie oder auch die (vermutlich wunderschöne und dennoch nahezu restlos unbekannte) Darß-Zingster Boddenkette nordöstlich von Rostock -, und um welche unvorstellbaren Dimensionen das Nichtwissen das Wissen übersteigt, dann ist es doch fast unglaublich, wie viele Menschen es um einen herum gibt, die sich gottweißwas auf ihre umfangreiche Bildung einbilden und dies zu jeder passenden und unpassenden Zeit ihren Mitmenschen um die Nase reiben müssen. Und oft genug ist man selbst ja auch so ein Klugscheißer. Also, ich jedenfalls. Hier besteht doch ganz unmittelbarer Verbesserungsbedarf!

Mittwoch, 16. Januar 2008

Die größte Maus der Welt

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Forscher entdecken tonnenschwere Monster-Maus

London. sda. Sie wurde vermutlich rund 1000 Kilogramm schwer und war grösser als ein Stier: In Uruguay haben Forscher die Überreste einer ausgestorbenen "Monster-Maus" entdeckt.

Die Fossilien gehörten dem grössten Nagetier, das jemals gefunden worden sei, berichten die Wissenschafter in den "Proceedings" der britischen Royal Society (online vorab veröffentlicht). Die Überreste wurden als bislang unbekannte Art eingestuft.

Heute lebende Nagetiere wiegen normalerweise nicht mehr als ein Kilogramm. Als grösstes lebendes Nagetier gilt das südamerikanische Wasserschwein (Hydrochoerus hydrochaeris), das 60 Kilogramm schwer werden kann.

Andrés Rinderknecht vom staatlichen Naturkundemuseum in Montevideo und sein Kollege Ernesto Blanco waren am Ufer des Rio de la Plata auf den 53 Zentimeter langen Schädel des urzeitlichen Riesennagers gestossen. Der Schädel sei aussergewöhnlich gut und fast vollständig erhalten, berichten die Forscher.

Sie gaben dem gigantischen Nagetier den wissenschaftlichen Artnamen Josephoartigasia monesi. Die Abschätzung des Körpergewichts ergebe einen Mittelwert von 1211 Kilogramm, allerdings mit einem grossen Unsicherheitsbereich von plusminus 753 Kilogramm.

Der Riesennager lebte vermutlich vor zwei bis vier Millionen Jahren in den Zeitaltern des Pliozäns und des Pleistozäns als Mitglied einer teils bizarren Tierwelt, die damals das heutige Südamerika bevölkerte.

Dazu gehörten gigantische, jagende "Terrorvögel" mit einem mehr als 40 Zentimeter langen, scharfen Schnabel, Säbelzahnkatzen und gepanzerte Säugetiere. Das Fossil liefere neue Einzelheiten, um die Erscheinung solcher gigantischen ausgestorbenen Tiere zu rekonstruieren.

Quelle: Basler Zeitung v. 16.01.2008

Sonntag, 9. Dezember 2007

Beuteltierflatulenz

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Und noch was sehr schönes Neues von shortnews.de:

Treibhausgase: Känguru-Furze als Klimaretter?

Wissenschaftler in Australien haben herausgefunden, dass die von Kängurus emittierten Darmwinde kein Methangas enthalten, welches als Treibhausgas gilt.

Ein Bakterium im Darm der für ihre großen Sprünge bekannten Tiere sorgt dafür, dass kein Klimakiller-Gas entsteht, welches beim Furzen dann entweicht. Nun wird geprüft, ob man dieses Bakterien auch z. B. bei Rindern ansiedeln kann, um deren Blähungen ebenso klimafreundlich zu gestalten.

Menschliches und tierisches Pupsen und der damit verbundene Methanausstoß belastet das Weltklima mehr, als die durch Industrieanlagen ausgestoßenen Gasmengen. Im Agrarland Neuseeland soll die Hälfte der Methan-Emissionen auf Rinder bzw. Schafe zurückzuführen sein.

Montag, 15. Oktober 2007

Weltklimarat befürchtet Erwärmung um sechs Grad

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Der UN-Weltklimarat verschärft seine Warnungen vor der weltweiten Erwärmung. Die Erde trete in eine neue Klimaepoche ein, zitiert die "Welt am Sonntag" aus dem Entwurf der politischen Zusammenfassung und Bewertung der bereits veröffentlichten Daten des vierten Weltklimaberichts.

Demnach wird ein Temperaturanstieg um sechs Grad noch in diesem Jahrhundert befürchtet. Als gerade noch verkraftbar gilt ein Anstieg nur um zwei Grad. Entsprechend halten die Wissenschaftler einen Anstieg des Meeresspiegels sowie das Abschmelzen ganzjähriger Eis- und Schneeflächen für nicht mehr vermeidbar. Lediglich das Ausmaß könne noch beeinflusst werden. In Europa würden durch die Erwärmung deutlich mehr Menschen durch Hitze sterben; mit einer weiteren Ausbreitung ansteckender Krankheiten müsse gerechnet werden, heißt es laut "WamS" in dem Bericht weiter. Niederschlagsverschiebungen führten künftig vor allem in den heißen Regionen der Welt zu dramatischen Problemen in der Landwirtschaft. Viele Tierarten würden aussterben.

Das Risiko großer "Singularitäten" wie das Abrutschen großer Eismassen in der Arktis oder der Abriss des Golfstroms nehmen demnach zu. Selbst wenn ab sofort überhaupt keine Treibhausgase mehr emittiert würden, stiege die Temperatur bis Ende des Jahrhunderts noch um bis zu 0,9 Grad Celsius. Gleichwohl sei all dies kein Grund zur Resignation, da inzwischen "eine globale Verantwortung für den Klimawandel" erkennbar sei.

Über den abschließenden Syntheseband zum vierten Weltklimabericht sollen Wissenschaftler und Politiker vom 13. bis 17. November im spanischen Valencia beraten. Der Band fasst die vorliegenden Daten und Fakten vor dem Hintergrund anstehender politischer Entscheidungen zusammen. "Der globale Temperaturanstieg seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit auf den durch den Menschen verursachten Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zurückzuführen", wird laut "WamS" in dem Entwurf noch einmal betont. Der Weltklimarat hatte am Freitag gemeinsam mit dem US-Politiker Al Gore für sein Engagement zugunsten des Weltklimas den Friedensnobelpreis erhalten.

Quelle: http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/umwelt/4780646-Weltklimarat-befuerchtet-Erwaermung-um-sechs-Grad,f=tt0.html

Umweltverschmutzung tötet Kinder

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Umweltverschmutzung tötet: Jährlich sterben rund drei Millionen Kinder unter fünf Jahren durch verseuchtes Trinkwasser, schlechte sanitäre Anlagen, Luftverschmutzung sowie Vergiftungen.

Dies geht aus dem WHO-Bericht "Health and Enviroment in Sustainable Development" hervor, der bei einer Konferenz gegen Kindersterblichkeit in Bangkok vorgestellt wurde.

1,3 Millionen Kinder in Entwicklungsländern sterben pro Jahr an Durchfallerkrankungen - ausgelöst durch verseuchtes Wasser, unzureichende sanitäre Anlagen sowie mangelnde Hygiene. Rund weitere 1,4 Millionen entwickeln durch Luftverschmutzung tödliche Erkrankungen der Atemwege.

"Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene", heißt es in dem Bericht. Durch den Wachstums- und Entwicklungsprozess sind sie ganz besonders anfällig für akute und chronische Krankheiten, die durch ihre schlechten Umweltbedingungen ausgelöst werden.

Die WHO forderte, dass die Gefahren durch Umweltverschmutzung besonders auf Plätzen, die von Kinder häufig frequentiert werden, reduziert werden sollten. "Allen voran in Schulen", sagte Dr. Richard Helmer von der Weltgesundheitsorganisation.

Links:
Artikel
WHO
Mehr über Umweltverschmutzung in science.ORF.at
Blog Action Day

Bloggers Unite - Blog Action Day

Keineswegs "wider die Natur" - Homosexualität im Tierreich

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Wider die Natur? - diese provokante Frage stellt eine Ausstellung im Naturhistorischen Museum von Oslo. Und beantwortet sie zugleich mit einem eindeutigen Nein. Anhand von zahlreichen Präparaten, Modellen und Fotodokumentationen wird gezeigt, wie gang und gäbe Homosexualität in jeder Form im Tierreich ist: von Insekten bis hin zum Pottwal.

Die Ausstellung räumt dabei mit einer ganzen Reihe von Fehlmeinungen auf - wie etwa der, Sexualität sei im Tierreich ausschließlich mit der Fortpflanzung verbunden. Auch für Tiere ist Sexualität ein Trieb, der befriedigt werden will; nicht zwangsläufig müssen dabei Nachkommen gezeugt werden.

Ebenfalls falsch ist die lange Zeit von ZüchterInnen gehegte Vermutung, homosexuelle Paarungen, etwa bei Schafen, seien ein Ergebnis unnatürlicher Haltungsbedingungen. Ein naher Verwandter, das nordamerikanische Dickhornschaf, lebt außerhalb der Paarungssaison in Kleinherden mit strenger Geschlechtertrennung. Dennoch sind die Widder das ganze Jahr hindurch sexuell aktiv: Homosexualität ist in diesem Fall also eher die Regel als die Ausnahme.

Zwar sind die Geschlechtsorgane zum Zweck der Fortpflanzung dazu angelegt, genau aufeinander zu passen. Doch sind speziell Säugetiere recht geschickt darin, dieses körperliche "Handicap" zu umgehen und Alternativen zu finden, wie die AustellungsmacherInnen berichten. Primaten benutzen primär ihre Greifhände und das Maul, Walrösser ihre Vorderflossen, Wale und Delfine hingegen machen kreativen Gebrauch ihrer Rückenflosse oder des Atemlochs.

Bislang ist Homosexualität bei etwa 1.500 Spezies beobachtet worden - und für ca 500 ausführlich dokumentiert. Sie ist nicht auf höhere Tiere wie Vögel und Säugetiere beschränkt: die Palette reicht von Weichtieren wie Kraken über Gliederfüßer wie Spinnen und Insekten bis hin zu parasitischen Würmern.

Und noch eine Fehlmeinung wird ausgeräumt: Gleichgeschlechtlichkeit muss sich auch bei Tieren keineswegs nur um den Sexualakt drehen: Von Schwänen ebenso wie von Störchen sind zahlreiche Beispiele gleichgeschlechtlicher Paarbildung bekannt. Die beiden Partner bleiben Jahre oder gar ein Leben lang zusammen. Oft werden sogar Junge aufgezogen, die von einem anderem Paar adoptiert wurden oder mit einem kurzfristigen Sexualpartner gezeugt und dann mit dem Bindungspartner ausgebrütet und großgezogen werden.

In einer durchschnittlichen Pinguinkolonie besteht jedes zehnte Paar aus zwei Männchen oder zwei Weibchen - wiederum befinden sich darunter auch Brutpaare mit Adoptivküken. Die Untersuchung einer Möwenkolonie ergab sogar eine doppelt so hohe Rate an gleichgeschlechtlichen Paaren.

Die Ausstellung "Mot Naturens Orden? / Against Nature?" lief bis 19. August im Naturhistorischen Museum von Oslo. Da bereits andere Museen ihr Interesse bekundet haben, wollen die AusstellungsmacherInnen ihr Konzept nach Möglichkeit auch in anderen Städten umsetzen.

Ausstellungslink: Against Nature?

Artikellink: Standard.at

Sonntag, 14. Oktober 2007

Der 15. Oktober ist... BLOG ACTION DAY

Bloggers Unite - Blog Action Day

Text von blogactionday.org:

Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen.

Wir möchten, dass Blogger aus allen Ländern und mit jedem nur denkbaren Hintergrund teilnehmen und ihre Themen beisteuern. Das hast du zu tun:
Veröffentliche am 15. Oktober einen Beitrag zum Thema Umwelt.

Verfasse einen Beitrag zu einem beliebigen Thema, das mit Umwelt zu tun hat. Zum Beispiel könnte ein Finanzbloger darüber schreiben, wie man sein eigenes Haus umweltfreundlicher machen und damit Geld sparen kann. In einem politischen Blog würde dagegen vielleicht etwas über Umweltfragen in der Lokalpolitik stehen.

Die Beiträge müssen keiner politischen Richtung oder Agenda folgen, sondern sollen sich mit dem Oberthema in einer Weise befassen, die dem Blog und seiner Leserschaft am ehesten entspricht. Unser Ziel ist nicht, eine bestimmte Ansicht zu verbreiten, sondern wir möchten die öffentliche Debatte über dieses Thema fördern. Also schreibe einfach was dich und deine Leser anspricht, es muss nur am 15. Oktober in deinem Blog erscheinen und etwas mit dem Thema Umwelt zu tun haben.

Was du sonst noch tun kannst
Du kannst dich am Blog Action Day beteiligen, indem du ein Banner auf deiner Website postest (http://blogactionday.org/promote) oder die Tageseinnahmen deines Blogs an eine Umweltorganisation spendest.

Wir führen eine Liste aller teilnehmenden Blogs, deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn du dein Blog auf http://blogactionday.org/commit registrieren würdest.

Alle Infos - siehe:
http://blogactionday.org/de
http://www.youtube.com/v/WfO8mGjXoe8

Was Drogen im Gehirn auslösen

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Grafisch toll gemacht, mit Flashmovies, die genau zeigen, was bestimmte Drogen (diverse illegale Drogen sowie Alkohol und Nikotin) in Hirn und Körper auslösen. Ein kleiner wissenschaftlicher Exkurs, wie das Gehirn biochemisch funktioniert, ist auch dabei. Toplink! >>> Klick hier.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Na bravo: Österreicher sind Sex-Vizeweltmeister!

Aus der "Kleinen Zeitung online", 25.09.2007:

Österreich knapp von "Sex-Weltmeister" Griechenland geschlagen

Der Kondomhersteller Durex hat nun den zweiten Teil der weltweit ersten globalen Studie zum Thema "Sexual Wellbeing" präsentiert: Die Griechen sind am kreativsten, die Japaner sexuell überaus unbefriedigt. Die Pille ist außerdem als Verhütungsmittel beliebter als das Kondom.

Mit Spannung wurde er erwartet, nun ist er da: Der alljährliche Durex Sexual Wellbeing Global Survey. Die schlechte Nachricht: Österreich hat nicht gewonnen. Die gute: Die Alpenrepublik wurde lediglich vom neuen "Sex-Weltmeister" Griechenland geschlagen. Die Hellenen bestechen mit durchschnittlich sechs unterschiedlichen Sexualpraktiken pro Geschlechtsverkehr, die Österreicher schaffen hingegen "nur" 5,6. Am unbefriedigtsten scheinen hingegen die Japaner - sie rangieren in nahezu allen Kategorien am Tabellenende.

Erfindungsreichtum. Was die Sexualpraktiken, also den Erfindungsreichtum im Bett betrifft, wiesen die Österreicher Brasilien (5,5) auf Platz drei, knapp vor der Schweiz und Südafrika (beide 5,4). Deutschland (4,8) oder die USA (4,2) hinken da schon ein wenig zurück, während Japan (2,6) und Nigeria (1,8) die Schlusslichter punkto sexueller Kreativität sind. Dennoch beklagen sich die Westafrikaner nicht: 68 Prozent gaben an, genügend Abwechslung beim Sex zu haben. Auch hier liegen die Japaner mit nur neun Prozent abgeschlagen an letzter Stelle. Mit 50 Prozent finden sich die Österreicher gemeinsam mit Deutschland und Kanada im Mittelfeld wieder.

Vorspiel. In der Kategorie "Vorspiel" hatten im Durex-Report die Schweizer die Nase vorn. Durchschnittlich 23,3 Minuten lassen sich die Eidgenossen Zeit, bevor sie so richtig zur Sache kommen. Anschließend "tun" sie es 18,9 Minuten lang - beides Werte, die hierzulande nicht erreicht werden. Mit 20,2 Minuten beim Vorspiel und 16,9 Minuten beim Geschlechtsakt nehmen die Österreicher aber einen Spitzenrang ein. Zumindest in Sachen Vorspiel. "Verkehrsausdauernder" sind trotz kürzerem Auftakt die Brasilianer (19,5/21,4), die Kanadier (18,8/18,4), die Deutschen (18,5/17,6), die Russen (17,7/18,2) und auch die US-Amerikaner (17,0/17,7). Nur 11,8 Minuten Vorspiel gönnt man sich in Hongkong.

Beliebte Selbstbefriedigung. Weltweit überaus beliebt ist die Selbstbefriedigung. Besonders ehrlich scheinen dabei die Österreicher ihre Fragebögen ausgefüllt zu haben: 95 Prozent der Teilnehmer gaben an, gelegentlich zu masturbieren. Nur noch die Schweizer legen noch lieber Hand an sich selbst (96 Prozent). Sie führen mit 46 Prozent auch die Kategorie "masturbieren wöchentlich" an, gefolgt von Thailand (44 Prozent), Brasilien (43), Indien, Niederlande, Kanada und Großbritannien (41), Deutschland (40) sowie Spanien, Österreich und Singapur (39 Prozent).

Gesprächig. Als sehr gesprächig, wenn es ums Thema Sex geht, erweisen sich die Mexikaner. 80 Prozent können dort dem jeweiligen Partner ihre sexuellen Wünsche mitteilen. Etwas verschlossener zeigen sich da die Österreicher, wo sich 59 Prozent kein Blatt vor den Mund nehmen. Auch hier sind die Japaner klares Schlusslicht mit 21 Prozent.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Eine der nützlichsten Websites der Welt

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...ist vermutlich der CODE-KNACKER.

Eine schier unglaubliche Fleißarbeit: Hier hat der Münchner Jürgen Kohlenberg ein Lexikon der Codes, Symbole, Abkürzungen und Kurzzeichen zusammengestellt. Aberhunderte von sorgfältig recherchierten und bebilderten Einträgen erklären so ziemlich ALLES, was mit Symbolen, Kodierungen, Umrechnungen, Klassen etc. zu tun hat. Nur ein paar Beispiele:

Ascii-Codes, Augenfarben, Bachblüten, Behördliche Abkürzungen, Blindenschrift, Blutgruppen, CW-Wert, Lautstärken, Dienstgrade & Titel, Drogen-Szenesprache, Elektrosmog, Erdbebenstärken, Farbwiedergabestufen, Fernsehanstalten, Flugticket-Codes, Gaunerzinken, Gefahrgut-Kennzeichnung, griech. und lat. Zahlen und Vorsilben, Halbwertzeiten, Handelsklassen, Hochzeitsbräuche, Holzarten, IQ, Jeansgrößen, Käfigvogel-Beringung, Käsefettgehalt, Kennzeichnungen von E-Geräten, Lichtschutzfaktor, mathematische und geometrische Zeichen, Morsealphabet, Nationalflaggen, Naturkosmetik, Papier-/DIN-Formate, Parfüm-Duftnotengruppen, Pseudonyme, Punktesystem in Flensburg, Säuglingsnahrung, Schach, Schuhgrößen, Skipisten- und Loipenmarkierungen, Smileys, Statuscodes, Tapetenkennzeichnungen, Teesorten, Temperaturskalen, Tinnitusgrade, UV-Index, Vitamine, Währungen, Weltkulturerbe, Windstärken, Kurzzeichen in Inseraten, Zeugnisnoten, Zinsrechnung........ das ist nur ein kleiner Auszug aus dieser gigantischen Wissensbasis.

Sondereins mit Sternchen und Bienchen! Da bindet man doch gern ein Linksymbol ein: CODE-KNACKER Lexikon der Codes-Symbole-Kurzzeichen

Sonntag, 7. Oktober 2007

Die beste DVD-FAQ der Welt

ist wohl: http://www.dvddemystifiziert.de/dvdfaq.html

Hier wird wirklich ALLES zum Thema DVD beantwortet. Ein Ausdruck würde laut meiner Druckvorschau auf 123 DINA4-Seiten kommen; also schon echtes Buchformat.

Von Anfängerthemen (Was ist überhaupt DVD, welchen Player soll man kaufen, Ländercodes, Sound usw.) über DVD-Formate, DivX, Kompatibilitätsprobleme usw. bis zu echten Spezialthemen wie: wieviel kostet es, eine eigene DVD zu produzieren... was ist der Unterschied zwischen interlaced und progressiv... etc., sowie auch Linktips, Bücher zum Thema etc., all das ist (sehr ausführlich, professionell und doch für Laien verständlich geschrieben) hier zusammengefasst.

Eine echte Fleißarbeit, zusammengetragen aus der Usenet-Newsgroup rec.video.dvd.