Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina
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Donnerstag, 25. September 2008

Katze des Monats September

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Und hier noch ein Foto aus Istrien, es zeigt ein im inneristrischen Künstlerdorf Groznjan mitten auf der Straße selig schlafendes Katzenbaby. (Keine Sorge, da fahren keine Autos.) Was für ein seelenschmeichelndes Bild des Friedens... Die Katzenmama lag übrigens mit zwei weiteren Babys einen Meter daneben, während der stolze Papa die kleine Straße auf und ab patroullierte, und während zwei deutschähnlich sprechende Touristinnen (im falschen Schuhwerk) vor der Szenerie standen und vor Wonne fast vergingen; eine der beiden hat die Katzen geknipst wie eine Verrückte. Touris! Nee, nee, nee...

Montag, 18. August 2008

Filmtipp & Filmklipp: MAMMA MIA!

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Der mit Abstand beste Film, den ich diesen Sommer gesehen habe: Mamma Mia! mit einer grandios witzigen (und erstaunlich gut singenden) Meryl Streep, einer saumäßig schnuckligen Christine Baranski (sollte was klingeln bei dem Namen: sie hat die Maryann in der Sitcom "Cybill" gegeben), einem ausnahmsweise lockeren Pierce Brosnan, einem wie immer genialen Colin Firth (aber seine beste Rolle war trotzdem die des melancholischen Krimiautors in "Tatsächlich Liebe") und und und... Nur Vorsicht an die ernsthaft-intellektuellen Cineasten: Der Film so ist überkandidelt, nett-hysterisch und albern, wie ein Hollywoodschinken nur sein kann, und nur der kann ihn schätzen (und liiiieben), der sich zumindest ein bisschen Naivität & kindliche Seele, Glaube an das Gute und Vorliebe für das genial Dilettantische in uns allen bewahrt hat. Und natürlich ABBA liebt. Das geht ja im Normalfall Hand in Hand :-) Der Clip zeigt meine Lieblingsszene: Die gesamte Besetzung tritt an, um am Bootssteg einer (wunderschönen) griechischen Insel "Dancing Queen" zu singen, zu tanzen, Spaß zu haben und ins Wasser zu hüpfen.
P.S. Der Abspann ist grandios, also nicht vorzeitig das Kino verlassen!
P.P.S. Wenn ein Posting das Label "Gutewelt" verdient hat, dann dieses...
P.P.P.S. Lieben Gruß, dickes Bussi und Group Hug an E.G., die uns diesen Film nähergebracht hat - wir hatten uns ja bis dahin von einer urschlechten Kritik in irgendeinem Käseblatt davon abhalten lassen, ins Kino zu gehen und uns unser eigenes Urteil zu bilden :-)

Sonntag, 18. Mai 2008

Die Zukunft der Erde: Donut oder Bagel?

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Heute gelesen bei shortnews.de (Webreporter: rheih):

Erde in 250 Millionen Jahren: Superkontinent in Form eines Donuts

Seit rund vierzig Jahren gehen Wissenschaftler davon aus, dass die Bewegungen der Kontinente einen kontinuierlichen Lauf haben, den die Forscher Wilson-Zyklus nennen. Dieser Zyklus spielt sich in einem Zeitrahmen von 500 bis 700 Millionen Jahren ab. In den letzten 1,5 Milliarden Jahren brachte er bis zu drei Superkontinenten hervor.

Geophysiker gehen davon aus, dass der nächste Superkontinent in 250 Millionen Jahren entstehen wird. Sie glauben, dass "der künftige Superkontinent einem riesigen Donut oder Bagel ähneln" wird. Zu diesem Zeitpunkt wird es nach heutigen Erkenntnissen keine Menschen mehr auf der Erde geben.

Boah, na da hätte die Erde ja mal Glück gehabt... aussehen wie nen lecker Happa-Schlonz, und keine nervenden Menschen mehr auf sich. Ich wünsch es ihr...

Samstag, 10. Mai 2008

Der Halsbandsittich

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...isn't he adorable?

Freitag, 28. März 2008

...das süßeste Tierbild im März 2008:

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... darf ich vorstellen: Jacky! Noch süßer würde ja weh tun :-) Dank an Elenita89, Link hier.

Und hier noch ein irgendwo im Netz eingesammelter Katzenwitz:

Drei Katzen treffen sich zum gemeinsamen Fressen. Die erste Katze ist die eines Architekten, die zweite die eines Chemikers und die dritte die eines Designers. Alle drei sitzen vor ihren Futternäpfen voller Brekkies. Die Katze des Architekten nimmt die Brekkies, baut damit vier Wände, zieht einen Boden ein, setzt ein Dach drauf und umzäunt es mit den restlichen Brekkies. Als sie fertig ist, bewundert sie ihr Machwerk und frißt es auf.
Die Katze des Chemikers nimmt die Brekkies, zerkleinert sie, gibt sie in einen Glaskolben, fügt etwas Flüssigkeit hinzu und löst das Ganze unter ständigem Rühren auf. Als sie fertig ist, bemustert sie die Lösung und trinkt sie aus.
Die Katze des Designers nimmt die Brekkies, pulverisiert sie, nimmt einen Strohhalm, zieht sich den Stoff durch die Nase, vögelt die anderen beiden Katzen und schreit:
ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!

Mittwoch, 2. Januar 2008

Happy New Year 2008!

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ABBA: Happy New Year
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No more champagne and the fireworks are through
Here we are, me and you, feeling lost and feeling blue
It's the end of the party and the morning seems so grey
So unlike yesterday, now's the time for us to say
Happy new year
Happy new year
May we all have a vision now and then
Of a world where every neighbour is a friend
Happy new year
Happy new year
May we all have our hopes, our will to try
If we dont we might as well lay down and die, you and I.
Sometimes I see how the brave new world arrives
And I see how it thrives in the ashes of our lives
Oh yes, man is a fool and he thinks he'll be okay
Dragging on, feet of clay, never knowing he's astray
Keeps on going anyway...
(chorus)
Seems to me now that the dreams we had before
Are all dead, nothing more than confetti on the floor
It's the end of a decade, in another ten years time
Who can say what well find, what lies waiting down the line
In the end of eighty-nine...
(chorus)

Samstag, 8. Dezember 2007

Der Mozzer live

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And he stole from the rich and the poor and the not very rich and the very poor, and he stole all hearts away...
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Samstag, 3. November 2007

Neues aus dem Bloghaus

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Ich liebe ja bekanntermaßen Katzen über alles, heiß und innig. Kann gar nicht genug bekommen von Katzen, Katzenbabys, Katzenfotos, Katzenbildern, Katzenfiguren, Katzenvideos, Katzengeschichten, Katzenkrimskrams. Sonstigerlei Kitsch finde ich nur kitschig und interessiert mich nicht die Bohne. Aber Katzenkitsch - in einigermaßen vertretbaren Mengen und räumlichen Dimensionen - muss sein.

Aaaaaber eins, was mich an Katzen schrecklich nervt, ist das typisch katzische, an jedem Sonntagmorgen verläßlich auftretende Katzensonntagmorgenverhalten. An dem einen Tag, an dem der Wecker mal stillsteht und das komplette Ausschlafen bis mindestens neun, wenn nicht zehn Uhr mal möglich und erlaubt wäre - von der fördernden Wirkung des Durchschlafens und Vonselberaufwachens auf das Wohlbefinden des Organismus gar nicht erst zu sprechen - kommt so sicher wie das Amen in der Kirche um allerspätestens halb sieben bis sieben Uhr der Stubentiger (mit dem üblichen guten Morgenappetit auf Whiskas & Co.) ins Schlafzimmer und spielt seine Allmacht und unangreifbare Stellung an der Spitze der Haushaltshierarchie aus wie vier Asse beim Pokern. Zack, rauf aufs Bett, zum Kopfende spazier, umguck, keine Reaktion bemerk. Die Dosenöffner schlafen tief und fest. Okay. Spätestens an dieser Stelle würde sich jedes Wesen mit ein wenig Manieren höflich zurückziehen und abwarten, bis es eben soweit ist und die Dosenöffner aufstehen. Aber nix da. Die Mauzmaschine wirft sich in Pose und zieht nach und nach alle Register. Angefangen beim sanften Trampeln und Treten, das einen bereits vom Tief- in den Halbschlaf hochkaterpultiert (scnr), alles natürlich stets begleitet von nicht zu leisem Brummen und Mauzen, nahtlos übergehend in den strategisch geschickten Wechsel von Decke aufs Kopfkissen, wo man ja 1. den Ohren der Schlummernden viel näher und von daher jeder Brumm und jedes Mau viel effizienter ist, und 2. man, so sich die DÖ's noch immer trauen weiterzudösen, gleich in die Stupsattacke übergehen kann. Sodann wird jeder erreichbare und nicht zugedeckte Gesichtsbereich ausgiebig von einer kaltfeuchten Katzennase beschnuppert und bestupst, während die Schnurrhaare in den Ohren kitzeln, da kitzelt's nämlich am meisten. Sowas weiß eine Katze natürlich - vermutlich von Geburt an. Ist man dann endgültig wach und blickt die Katze aus halbgeschlossenenen, verschlafenen Augen möglichst vorwurfsvoll an, hockt sie sich hin, guckt treudoof zurück und putzt sich die Pfötchen. Einmal wach, muss man dann im Normalfall eh aufs Klo und geht dann halt gleich auch die Katze füttern. Cat mission completed. Vor dem Loshapsen dreht sie sich aber dann hundertprozentig noch einmal um und schaut den Dosenöffner an mit einem Blick, der eins und nur eines sagt: "Wird aber auch Zeit. Jeden Sonntag das gleiche Theater!"

Einen absolut zum Thema passenden Youtube-Clip gibts hier.

Montag, 15. Oktober 2007

Zitate über das Glück (aus dem Glücksarchiv)

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Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat. - Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser

Das Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt. - Maurice Barrès (1862 - 1923), Schriftsteller

Die meisten Menschen sind unglücklich, weil sie, wenn sie glücklich sind, noch glücklicher werden wollen. - Ingrid Bergmann (1915 - 1982), Schauspielerin

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. - Wilhelm Busch (1832 - 1908), Dichter, Zeichner, Maler

Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluss, glücklich zu sein. - Lawrence Durrell (1912 - 1990), Schriftsteller

Man muss sein Glück teilen, um es zu multiplizieren. - Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), Schriftstellerin

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen. - Epikur von Samos (341 - 270 v. Chr.), Philosoph

Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten. - Sigmund Freud (1856 - 1939), Psychiater und Neurologe, Begründer der Psychoanalyse. Zitat aus "Das Unbehagen in der Kultur".

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das "Billigste" ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen. - Erich Fromm (1900 - 1980), Psychoanalytiker

Glück gleicht durch Höhe aus, was ihm an Länge fehlt. - Robert Lee Frost (1874 - 1963), Lyriker

Die eigentlichen Geheimnisse auf dem Weg zum Glück sind Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit. - Tenzin Gyatso (1935 - ), XIV. Dalai Lama

Glück ist ganz einfach gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis. - Ernest Hemingway (1899 - 1961), Erzähler

Glücklich seid ihr, wenn ihr arm seid, ... wenn ihr trauert, wenn ihr nachgebt, wenn ihr hungert und dürstet, wenn ihr barmherzig und gut seid, ... wenn ihr Frieden stiftet untereinander. - Jesus von Nazareth. Zitat aus der Bergpredigt.

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Søren Kierkegaard (1813 - 1855), Philosoph, Schriftsteller und Theologe

Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung. - Jean-Jacques Rousseau (1712 -1778), Schriftsteller und Philosoph

Wer glücklich reisen will, reise mit leichtem Gepäck. - Antoine de Saint-Exupery (1900 - 1944), Schriftsteller

Glück ist alles, was die Seele durcheinander rüttelt. - Arthur Schnitzler (1862 - 1931), Schriftsteller

Kommt zu einem schmerzlosen Zustand noch die Abwesenheit der Langeweile, so ist das irdische Glück im wesentlichen erreicht. - Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), Philosoph

Wer Zahnweh hat hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der an Armut Leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber. - George Bernard Shaw (1856 - 1950), Schriftsteller

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Nicht nur diese und weitere Zitate, sondern einfach ALLES über das Glück - und das sehr seriös, fundiert, relativ nüchtern und ohne blümchenhaftes Geschwurbsel - findet man in Karl Kreichgauers Glücksarchiv. Sehr umfangreiche Seite - Zeit mitbringen!


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