Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina

Sonntag, 22. März 2009

Schöne traurige Lieder Vol. 22: Israel Kamakawiwo’Ole

Ein zweiter Beitrag des Gastwriters zu den STL , wieder von Israel Kamakawiwo’Ole…

 

 

Wind Beneath My Wings/He Hawai'i Au


It must have been cold there in my shadow
To never have sunlight on your face
You were content to let me shine
You always walked a step behind
I was the one with all the glory
You were the one with all the strain
A beautiful face without a name
A beautiful smile to ease my pain
Did you ever know that you're my hero
And everything I would like to be?
I can fly higher than an eagle
You are the wind beneath my wings
You are the wind beneath my wings


I ke i'a po ke i'a au me o'e
Ke i'a po ua ho'i ma i au
He loa ka helena ma ke a la hele
E huli wahi ma ke i'a au
Mau popo au ua i ke ho'i
Ka home iloko ku'u pu'u wai
U'a ho'i mai i'au ke i ke nei au
Ma oli au au ana hou
Ke mau popo He Hawai'i au
Ke mau popo He Hawai'i au
You are the wind beneath my wings
Ooo ooo oo oo oo
You are the wind beneath my wings
Ke mau popo He Hawai'i au

Montag, 12. Januar 2009

Thomas!

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Endlich! Mein erster regelmäßiger Leser hat sich eingetragen, <<< da links.
Nee, wat schön.
Willkommen Thomas, setz Dich, mach's Dir gemütlich, nimm Dir ein paar Kekse. Kaffee?

Sonntag, 11. Januar 2009

"Blogger World" empfiehlt Blogs

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Eine tolle Empfehlung aus dem Linkperlen-Newsletter - und von TiTo: "Blogger World"

Eine lobenswerte Idee: Weil das Verlinken von Blogs im Internet immer aufwendiger wird, schreibt der Betreiber dieser Webseite fuer jeden Blogger, der sich ueber sein Kontaktformular bei ihm meldet, einen Artikel mit Link auf seine Domain. Er verspricht, Blogs nicht abfaellig zu besprechen, sondern nur solche Blogs zu beschreiben, die er fuer gut haelt, was dann zu einer guten Besprechung fuehrt. Der Betreiber von Blogger-World hofft natuerlich, auch Links und Trackbacks von anderen zu bekommen, doch das tut jeder gerne, der die individuellen Beschreibungen von Blogs auf Blogger-World liest. (Text (c) Linkperlenletter)

Und hier der Linkbutton: Blogger World - by blogger-world.de

Samstag, 10. Januar 2009

Filmkritik: Zehn Säcke Reis auf dem Weg nach China

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Es gibt drei Oceans und Impossible Missions, vier Rambos, fünf Rockys, sechs Cities, sieben Glorreiche, acht Frauen und neuneinhalb Wochen, aber den cinematographischen Vogel abgeschossen hat nun "Zehn Säcke Reis auf dem Weg
nach China". So lautet nämlich der lapidare Titel des neuen filmischen Geniestreichs des ursprünglich monegassischen, aber seit der Wende in den USA lebenden Starregisseurs Jean-Luc Hutschenreuther, der zum Jahreswechsel überraschend mit einundvierzig Oscar-Nominierungen bedacht wurde. Dies wird der größte Box Office-Hit aller Zeiten und er wird Titanic, Herr der Ringe, Vom Winde verweht und Angriff der Killertomaten weit hinter sich lassen, wie Insider prophezeien. In den USA ist der Film gestern um drei bereits angelaufen; wir Europäer müssen leider mit einem aufgrund der Witterungsverhältnisse sehr verspäteten Kinostart - avisiert ist der 30. Februar - rechnen. Die Handlung in Kürze:

Die Protagonisten - zehn Säcke Reis, kongenial verkörpert von Brad Pitt, Bruce Willis, Nicolas Cage, George Clooney, Sean Connery, Keanu Reeves, Jack Nicholson, Will Smith, Robert DeNiro und Tom Hanks - werden von einem senilen Magier (Johannes Heesters in einer Glanzleistung als "Gerontilus") auf eine waghalsige Mission nach China geschickt, um dort eine verwunschene Prinzessin und deren Halbschwester (Charlize Theron, gewohnt professionell und stilsicher, in anspruchsvoller Doppelrolle) aus einem triadischen Verlies in der Provinz Pak Choi zu retten und an den Hof ihres Reiches (kaum verschlüsselt: der europäische Kleinstaat "Manoco") zurückzubringen.

So banal, wie die Story klingt, so innovativ wird sie in Szene gesetzt: Nicht nur, dass Hutschenreuther die Titelhelden bereits nach den ersten zwölf Minuten des dreieinhalb Stunden dauernden Epos aus dem Rest des Films verbannt (möglicherweise eine Variation von Janet Leighs allzu frühem und allzu brutalem Ende in Hitchcocks "Psycho") - alle zehn fallen einem Schwerlastwagen-Autobahnunfall zum Opfer -, sie werden außerdem während dieser gesamten zwölf Minuten nur von hinten gezeigt. Hier läßt wohl Miles Davis grüßen, der etliche seiner Auftritte durchgehend mit dem Rücken zum Publikum absolvierte, und dessen frühe Jazz-Experimente einen guten Teil des avantgardistischen Soundtracks bestreiten. Damit nicht genug, kommt nur einem einzigen der Säcke eine Sprechrolle zu (Jack Nicholson in der elften Minute: "Börp. Tschuldigung.").

Den Löwenanteil bespricht hingegen der senile Magier, der in scheinbar unmotivierten Zwischenschnitten und zusammenhanglosen Off-Kommentaren ("Ich hab das Bleichmittel vergessen"; "Wo ist mein dreieckiger Hut"; "Besser war alles früher" udgl.) zunächst für Verwirrung, dann für Ermüdung, schließlich aber doch für Erleuchtung und restlose Begeisterung der Zuschauer sorgt, während im letzten Drittel des Films die an Intensität und Intimität nicht mehr zu übertreffenden Gespräche im Verlies zwischen der Prinzessin und ihrer Halbschwester über Menstruationsprobleme, Beziehungskrisen und die Hassliebe zum gemeinsamen Vater (verkörpert vom in einem viel zu kurzen Cameo-Auftritt in Erscheinung tretenden Harald Schmidt) dominieren. Wahrhaftig ein Wechselbad der Empfindungen und eine emotionale wie mentale Tour de Force, die noch den letzten und desinteressiertesten Kinogänger vom Sessel hebt.

Das Ende des Films - und, wie es schon im goetheschen Spruch heißt, alle Fragen - bleiben offen, denn weder werden die Schwestern gerettet, noch das Schicksal der Säcke aufgeklärt, selbst die möglicherweise entscheidenden Schlusssätze des zahnlosen Magiers gehen in unverständliches Genuschel über und darin unter, während die Kamera ein letztes Mal kontemplativ über die unendlichen Weiten unbewohnter chinesischer Hügellandschaft schwenkt.

Hutschenreuther hat hier alle Register gezogen - ein überraschender, kontroverser und dennoch hochgradig kommerztauglicher Film von dichtester Atmosphäre und gleichzeitig atmosphärischster Dichte, der sich über alle Genrezwänge leichtfüßig hinwegsetzt. Er wird das traditionelle amerikanische Erzählkino revolutionieren - und zweifellos auch die verwöhntesten und skeptischsten europäischen Cineasten überzeugen.

Quelle: "Cinema - Das Kinomagazin", Nr. 01/2009, S. 278

Dienstag, 23. Dezember 2008

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Jaja, seit 2 Monaten nix gebloggt, ischweiß. Aber das bemerkt - bis auf meinen Online-Ex - oder gar beschwert hat sich auch niemand. Wird also nicht so schlimm gewesen sein :-) Jedenfalls wünsche ich, gemeinsam mit Familie Hoppenstedt, all denen, die hier hin und wieder mal reingucken oder gerade zufällig vorbeirauschen, ein megaschönes Weihnachtsfest mit viel Gaudi, wenig Stress und jeder Menge Geschenken, mindestens "im Exabytebereich. Das ist eine Million Terabytes." (Ocean's Thirteen)

martina mag mactini

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... den kleinsten PC der Welt. Siehe: hier.

Entdeckt im guten Blog von Jörg Schieb. Auch die Mainpage mit Tipps, Tricks und News aus der Online- und IT-Welt ist immer einen Besuch wert. Und Schieb gibt einen regelmäßigen und sehr brauchbaren Newsletter heraus, dem ich schon etliche hilfreiche Tipps entnommen habe.

Freitag, 31. Oktober 2008

Neues TiTo-Gadget: Regelmäßige Leser

<--- siehe in der Navi-Leiste irgendwo da links:

Vor ein paar Tagen urgiert, ist das Blogger-Gadget "Regelmäßige Leser" nun schon funktionsfähig. Respekt :-) Sollte es also ein paar regelmäßige Leser dieses meines Machwerkes geben, dann tragt Euch doch bitte ein, gerne auch mit Foto, und net-weltweiter, quasi infiniter Ruhm sei Euch gewiss. Dankeschön!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Gunkls Tipps für Oktober

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Und hier wieder ein paar schöne monatsaktuelle Gunkl-Zitate (diesen Blog regelmäßig Lesende werden sich erinnern: Gunkl ist der beste Kabarettist der Welt).

Dieses und viel mehr Gutes zu finden unter
http://www.gunkl.at/

Tips für Oktober 2008 (Auszug)

01.10.2008:Suchen Sie nach billigen Baugründen vielleicht nicht unbedingt in Graubünden.

04.10.2008:Wer den dringenden Auftrag verspürt, die Menschen wachzurütteln, sollte sich überlegt haben, was er dann den nunmehr munteren Menschen mitteilen möchte.

05.10.2008:Basteln Sie aus nicht weniger als fünf und nicht mehr als zehn natürlichen Zahlen und ein paar Junktoren Ihrer Wahl eine periodische Kommazahl mit längstmöglicher Periode.

07.10.2008:Besprechen Sie mit einem Logiker Ihres Wahlsprengels, ob die Anzahl wahrer Aussagen - wenigstens theoretisch - unendlich ist.

08.10.2008:Sollten Sie gestern zu dem Befund gekommen sein, daß es tatsächlich unendlich viele mögliche wahre Aussagen gibt, dann können Sie ja heute überlegen, ob die Zahl sich verringert, wenn Sie alle Sätze, die Aussagekraft und Wahrheitsgehalt zum Thema haben, da nicht mitzählen.

13.10.2008:Sehr angesagt in diesem Winter sind Zahnspangen aus Mohair.

15.10.2008:In der Wintermode sind Pailletten aus abgebrannten Trafostationen nur bis zum Siebzehnten des jeweiligen Monats zulässig. Danach gelten sie als verrucht. Vermutlich eher verraucht. Ich hab mir das nur sehr undeutlich ausgedacht. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Typberater.

17.10.2008:Auf der Champs Elysees gibt es keine Reichen und Schönen mehr; klar, dort kostet das kleine Bier acht Euro. Schönsaufen geht nicht, ohne arm zu werden. Also entweder reich oder schön.

20.10.2008:Was ist mein Rechner doch für ein Schelm; nicht nur, daß er zum hochfahren länger braucht als ich zum Zähneputzen - und in meinem Alter ist einem die zahlenmäßige Bemessenheit des Dentalbestandes gehörig bewußt - nein, er verschmeißt offenbar hin und wieder das Sanduhrsymbol, das anzeigt, daß er grad sehr beschäftigt ist und sich um mich jetzt nicht kümmern kann. Daß er die Sanduhr gerade sucht, wird natürlich nicht angezeigt. Klar, womit denn auch?

21.10.2008:Bei der Herbstmode liegen gedeckte Farben im Trend. Na, und? Man muß sich ja nicht dazulegen.

24.10.2008:Richten Sie in Ihrem Gemüt ein Abklingbecken für gröbere emotionale Auslenkungen ein. Sowas hilft. Mir wenigstens.

25.10.2008:Die Rechtschreibreform ist irgendwie so überhaupt kein Thema mehr. Wird nicht mehr geschrieben? Oder hat der öffentliche Diskurs auch ein Abklingbecken?

26.10.2008:Wenn Themen wie beispielsweise die Rechtschreibreform irgendwann wenigstens deutlich aufschreiwürdig sind und irgendwann später ziemlich wurscht werden, ohne daß sich am beklagten Faktenbestand wesentlich etwas verändert hat, könnte man mit einem Professionisten in Belangen der Entrüstungsdeutung ein ergiebiges Gespräch darüber führen, wie wurscht privates und öffentliches Echauffement mit einem so vorhersagbaren anlaßfreiem Ablauf eigentlich sind.

27.10.2008:Erfinden Sie ein neues chinesisches Schriftzeichen und versuchen Sie, das bis nächsten Mittwoch ins offizielle Amtschinesisch zu schmuggeln.

30.10.2008:Wenn Ihnen Speisen von entlegenen Gegenden der Welt nicht bekommen, dann kochen Sie heute etwas Inotisches.

Die besten Filmzitate - Heute: Spaceballs von Mel Brooks

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"Durchkämmt die Wüste!"

"12345 ? Dieselbe Kombination habe ich an meinem Aktenkoffer!"

"Also, so eine dämliche Kombination hab ich noch nie vernommen! Nur ein Idiot würde für seinen Koffer so"n Code verwenden!"

"Das ... das ... das ist eine Riesen-Weltraumputze."

"Das ist nicht nur ein Job, für den wir uns bezahlen lassen... Wir kriegen wahnsinnig viel Knete dafür!"

"Haben Sie was gesehen?" - "Nein Sir! Ich habe nicht gesehen, dass Sie wieder mit Ihren Puppen gespielt haben!"

"Ich war deines Vaters Bruders Neffen Cousins früherer Zimmernachbar."

"Rocky fünf... tausend"

"Was ist denn das für ne eigenartige Szene? Wann ist die denn in dem Film überhaupt zu sehen?" - " Jetzt gerade. Das sehen sie jetzt gerade, Sir. Alles was jetzt gerade abläuft, passiert jetzt." - "Ja und die Vergangenheit?" - "Die ist vorbei." - "Seit wann?" - "Seit jetzt. Wir sind jetzt im Jetzt." - "Zurück in die Vergangenheit." - "Und wann?" - "Na jetzt." - "Jetzt?" - "Jetzt." - "Das geht nicht." - "Wieso nicht?" - "Es ist vorbei." - "Seit wann?" - "Seit jetzt." - "Wann wird das damals eigentlich jetzt?" - "Schon bald."

Helmchen:"Ich zähle bis drei! Eins... Zwo... Huuu?!? Was ist denn jetzt wieder? Wo sind die hin?" Sandfurz: "Anscheinend haben die Hyperkraft in dem Ding, Sir!" Helmchen: "Und womit fliegen wir? Etwa mit Stadtgas?"

"Geben Sie mir das Ding, Sie jämmerliche Napfsülze!"

Lone Starr: "Wasser! Wasser!" Waldi: "Wasser! Wasser!" Dotty: "Öl! Öl!" Vespa: "Zimmerservice! Zimmerservice!"

Lord Helmchen: "Wenn es etwas gibt, was ich verachte, ist das ein fairer Kampf."

"Möge der Saft mit dir sein."

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Finanzkrise für Anfänger

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Hier mal in nicht zu vielen und nicht zu schwierigen Worten ein Erklärungsversuch der gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise:

Wurzel des Bösen war wieder einmal die USA: in der Vergangenheit verwendeten viele Amerikaner ihre Einfamilienhäuser (deren Besitz in den USA so normal ist wie hier die Miete einer Wohnung) quasi als Kreditkarte. Durch zunächst steigende Grundstückspreise stieg auch der Wert der Häuser, so dass auch Kleinverdiener problemlos Hypotheken aufnehmen konnten und damit z.B. Autos, Urlaube, Luxusgüter, ja sogar den täglichen Konsum finanzieren konnten. Diese so genannten "Subprime"-Hypo-Papiere waren in tausenden von Portfolios / Aktienfonds enthalten, die auch europäische Banken, Rentenversicherungsanstalten und normale Aktienbesitzer kauften. Dann platzte letztes Jahr diese "Immobilien-Blase" (die Häuser verloren an Wert, die Hypothekar- und Kreditzinsen konnten häufig nicht mehr bezahlt werden) und sie platzt immer noch. Banken gingen bankrott, andere wurden verstaatlicht.

Zur aktuelle Krise 2008: Die Banken leihen sich normalerweise gegenseitig zu günstigen Bedingungen Geld. Jetzt passiert dies kaum noch ("Vertrauensverlust"). Da die Wertpapiere immer weniger wert waren und die Banken flüssiges Geld brauchen, musste der Staat nachhelfen und weltweit Tausende von Milliarden zuschießen, um die Banken liquide zu halten. Sonst wären sie im wahrsten Sinne des Wortes bankrott gegangen. Millionen von Menschen hätten all ihr Geld verloren und ebenso viele ihre Arbeit; Unternehmen wären in Konkurs gegangen. Um eine Massenabreitslosigkeit zu verhindern, musste und muss der Staat eingreifen. (Nach der Finanzkrise 1928/29 gab es 20-30% Arbeitslose - dies stellte sich später als idealer Nährboden für den Nationalsozialismus heraus).

Dieses zugeschossene Geld nun lagert der Staat nicht einfach im Keller, er muss es per Krediten / Anleihen von Fremdländern, Investoren etc. aufnehmen und muss dafür natürlich entsprechend hohe Zinsen bezahlen. Diese wiederum muss er mit Steuergeldern finanzieren, da sie aus der laufenden Rechnung bezahlt werden müssen. Der Staat hat also Schulden, die Banken profitieren davon und der Steuerzahler zahlt.

Wieder zahlt die Zeche also der "kleine Mann", der aber auch nur begrenzt belastbar ist, ist doch seine Situation ohnehin schon schwierig (durch Lohneinbußen, Arbeitslosigkeit, zu hohe
finanzielle Belastungen). Es handelt sich hier also nicht einfach um einen Teufelskreis, sondern um eine abwärts führende Teufelsspirale... die darin kumulieren wird (falls nicht von Seiten
der Politik und Wirtschaft massiv eingegriffen wird), dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine globale absolute Zweiklassengesellschaft geben wird (fast nur Arme, wenig Reiche, die Mittelschicht wird verschwinden) - sukzessive könnte es - ein mögliches Szenario - z.B. zur Revolution der Unterschicht kommen, falls diese, durch Beschwichtigungen, Fernsehen und Billigkonsum eingeschläfert, den Hintern noch hochkriegen.

Montag, 27. Oktober 2008

Schöne traurige Lieder Vol. 21: Israel Kamakawiwo'Ole

...der Gastwriter möchte auch ein schönes trauriges Lied beisteuern...

Dieses Lied ist auch zu hören in den Filmen "50 erste Dates" und “Rendezvous mit Joe Black”.

Der Sänger verstarb 1997 im Alter von nur 38 Jahren.

(Das Video ist neu verlinkt worden am 7. April 2009)

Israel Kamakawiwo'Ole - Somewhere Over The Rainbow / What a wonderful world

OK this one's for Gabby
Ooooo oooooo ohoohohoo
Ooooo ohooohoo oooohoo
Ooooo ohoohooo oohoooo
Oohooo oohoooho ooooho
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Somewhere over the rainbow
Way up high
And the dreams that you dreamed of
Once in a lullaby ii ii iii
Somewhere over the rainbow
Blue birds fly
And the dreams that you dreamed of
Dreams really do come true ooh ooooh
Someday I'll wish upon a star
Wake up where the clouds are far behind me ee ee eeh
Where trouble melts like lemon drops
High above the chimney tops thats where you'll find me oh
Somewhere over the rainbow bluebirds fly
And the dream that you dare to,why, oh why can't I? i iiii
Well I see trees of green and
Red roses too,
I'll watch them bloom for me and you
And I think to myself
What a wonderful world
Well I see skies of blue and I see clouds of white
And the brightness of day
I like the dark and I think to myself
What a wonderful world
The colors of the rainbow so pretty in the sky
Are also on the faces of people passing by
I see friends shaking hands
Saying, "How do you do?"
They're really saying, I...I love you
I hear babies cry and I watch them grow,
They'll learn much more
Than we'll know
And I think to myself
What a wonderful world (w)oohoorld
Someday I'll wish upon a star,
Wake up where the clouds are far behind me
Where trouble melts like lemon drops
High above the chimney top that's where you'll find me
Oh, Somewhere over the rainbow way up high
And the dream that you dare to, why, oh why can't I? I hiii ?
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo

Montag, 20. Oktober 2008

Noch einmal: Haider ist hin

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Um den Krokodilstränen, Verklärungen und der schon beginnenden Legendenbildung um den Kärntner Rechtspopulisten Jörg Haider, den letzte Woche 25.000 (!) Menschen zu Grabe getragen haben, a bisserl wos entgegenzusetzen:

Erstens: Der Verrückte ist besoffen (1,8 Promille) und mit doppelt so hohem Tempo wie erlaubt (142 km/h in einer 70er-Zone, dazu war es bergig, kurvig, unübersichtlich und stockfinster) in ein hoch riskantes Überholmanöver gegangen, mit dem er nicht nur sich, sondern auch die Lenkerin des überholten Fahrzeuges in Lebensgefahr gebracht hat. Nicht auszudenken, wenn am Straßenrand noch Personen gestanden wären oder er Gegenverkehr gehabt hätte. Da hätten ohne weiteres etliche Menschen draufgehen können; insofern Glück, dass es nur ihn getroffen hat.

Zweitens: Er hat nie einen Hehl aus seiner ultrarechten Gesinnung gemacht und diese immer wieder auch öffentlich geäußert in einer Form, die ihn in Deutschland (Stichwort Wiederbetätigung) vermutlich vor Gericht gebracht hätte - in Österreich sieht man das ja leider nicht so eng. Ein paar Zitate:

"Im Dritten Reich haben sie ordentliche Beschäftigungspolitik gemacht, was nicht einmal Ihre Regierung in Wien zusammenbringt." - Haider 1991

"Das wissen sie so gut wie ich, dass die österreichische Nation eine Missgeburt gewesen ist, eine ideologische Missgeburt, denn die Volkszugehörigkeit ist die eine Sache und die Staatszugehörigkeit ist die andere Sache." - Haider 1988

"Es ist gut, dass es in dieser Welt noch anständige Menschen gibt, die einen Charakter haben, die auch bei größtem Gegenwind zu ihrer Überzeugung stehen und ihrer Überzeugung bis heute treu geblieben sind." - Haider 1995 zu einer Gruppe von Waffen-SS-"Veteranen"

"Wir geben Geld für Terroristen, wir geben Geld für gewalttätige Zeitungen, wir geben Geld für arbeitsscheues Gesindel und wir haben kein Geld für anständige Menschen." (ebenda)

"Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann." - Haider attackiert beim Rieder Aschermittwoch den Vorsitzenden der israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant

"Wenn einer schon Adamovich heißt, muss man sich zuerst einmal fragen, ob er eine aufrechte Aufenthaltsberechtigung hat". - ein Jahr später greift er an selber Stelle den Präsidenten des Verfassungsgerichtshofs Ludwig Adamovich an

"Die Freiheitlichen sind nicht die Schädlinge der Demokratie. Wir sind das Schädlingsbekämpfungsmittel. Bei uns regieren die Rothäute und die Schwarzen - nicht wie anderswo - wo sie in Reservaten leben." - Haider 1990

"Die, die da hinten schreien, werden - wenn ich etwas zu sagen habe - ihre Luft noch brauchen. Zum Arbeiten." - Haider 1994

"Man darf sich nicht damit begnügen, dass Kärnten frei und ungeliebt bleibt. Dieses Land wird nur dann frei sein, wenn es ein deutsches Land sein wird." - Haider 1984

"Ich war in Namibia, dem ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, weil ich ein bisschen erproben wollte, wie das Zusammenleben mit den Schwarzen so ist, wenn sie die Mehrheit haben. Mit den Schwarzen ist das wirklich so ein Problem. Selbst dort wo sie die Mehrheit haben, bringen sie nichts zusammen. Da ist einfach wirklich Hopfen und Malz verloren." - Haider 1995

"Das Recht der Inländer auf Heimat ist stärker als das Recht der Ausländer auf Familienleben. Deshalb sollten wir von der europäischen Menschenrechtskonvention abgehen." - Haider 1995

"Jeder Asylant holt sofort seine Familie nach und lässt sie gesundheitlich sanieren. Auf Kosten der tüchtigen und fleissigen Österreicher." - Haider 1996

Hier noch ein Link zu einem gescheiten Anti-Nachruf aus der österreichischen Tageszeitung "Der Standard": http://derstandard.at/?url=/?id=1224255933702

Sonntag, 19. Oktober 2008

Schöne traurige Lieder Vol. 20: Turin Brakes

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Turin Brakes - Average Man
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If I was a farmer instead of a faker
If I was a realer and not just some raker
Raking through a memory that doesn't belong to me
Just someone I could have been if I'd only kept walking
Have another drink my son, enjoy another cigarette
'Cos it's time you realised you're just an average man

Alone on a motorway, you catch your breath
Cat's eyes lead everyway to lonesomeness
Since you learned to hide your fears and downsized your dreams
Still alive, still sincere inside your schemes
Have another drink my son, enjoy another cigarette
'Cos it's time you realised you're just an average man

And if this is darkness here
and if this is darkness coming

Have another drink my son, enjoy another cigarette
'Cos it's time you realised you're just an average man.

Die besten Filmzitate - Heute: 12 Monkeys

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"... Wieder einmal werden die Tiere über die Welt herrschen ..."

"Telefonieren, telefonieren, das fällt hier unter Kommunikation mit der Außenwelt, das entscheiden hier die Ärzte. Wenn alle diese Irren telefonieren könnten, könnte der Wahnsinn sich doch verbreiten und er sickert durch die Telefondrähte und er quetscht sich in die Ohren der ganzen armen gesunden Bevölkerung und infiziert sie. Bekloppte überall, Epidemie des Wahnsinns. Und weißt du was, von uns ist hier in Wirklichkeit kaum jemand geisteskrank, ich weiß natürlich nicht, wie das bei dir aussieht, soweit ich weiß, könntest du den völligen Schuss los haben. Aber deswegen bist du nicht hier, hier drin bist du wegen des Systems."

"Da ist das Fernsehgerät, da oben steht es. Da oben steht es. Sieh, höre, knie, bete. Die Werbespots. Wir sind ja nicht mehr produktiv, wir sind ja als Arbeiter völlig überflüssig, alles läuft automatisch, wozu braucht man uns dann? Sie brauchen uns als Konsumenten, Jim. Ja, oder ok, ok, du bist ein guter Staatsbürger, wenn du lauter Zeug kaufst. Aber wenn du dich weigerst, lauter Zeug zu kaufen, wenn du dich weigerst, was bist du dann, wenn du es nicht tust, was? Dann bist du ein Geisteskranker! Völlig klar oder, völlig klar. Wenn du den Krempel nicht kaufst, Toilettenpapier, neue Autos, computergesteuerte Mixer, elektrisch betriebende Drecksspielzeuge, Stereoanlagen mit gehirnimplantieren Kopfhörern, Schraubenzieher mit eingebauten Mikrowellenbacköfen, sprachgesteuerte Computer..."

"Die Menschen verdienen es vielleicht sogar, von der Erde gefegt zu werden."

"Die wollen die Leute draußen nämlich vor uns Irren schützen, aber dabei sind die Leute draußen genauso verrückt wie wir. Weißt du was das ist, "verrrückt"? Das was die Mehrheit für verrückt hält!"

"Es gibt kein Richtig, es gibt kein Falsch. Es gibt bloß die öffentliche Meinung!"

"Ich bin ein Patient! Das erwartet man von mir!"

"Ich bin geisteskrank und Ihr seid meine Geisteskrankheit."

"Ich lebe in einem Zustand seelischer Divergenz. Ich befinde mich auf dem fernen Planeten Ogo, als Mitglied einer intellektuellen Elite, und wir bereiten die Unterwerfung der barbarischen Horden auf Pluto vor. Aber obwohl ich nicht anders kann, als jede Welt in jeder Hinsicht als absolut wirklich zu betrachten, ist dem zum Trotz Ogo natürlich nichts als ein Konstrukt meines Geistes. Ich bin seelisch divergent, indem ich gewissen namenlosen Wirklichkeiten zu entfliehen versuche, die mein Leben hier plagen. Wenn ich aufhöre, dorthin zu fliehen, werde ich gesund sein. Sind Sie vielleicht auch divergent, mein Freund?"

"Wir haben doch Oktober, oder?" - "April!" - "Welches Jahr ist es?" - "Für welches Jahr halten Sie es denn?" - "1996." - "Das ist die Zukunft, James. Denken Sie, dass Sie in der Zukunft leben?" - "1996 ist Vergangenheit." - "Nein, 1996 ist die Zukunft. Jetzt ist 1990."

"Gibt es ein Virus? Ist das die Quelle?"

Samstag, 18. Oktober 2008

Warten auf Gadget

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Ein schönes neues Google-Blogspot-Gadget (siehe Anpassen > Gadget hinzufügen) ist da gerade in der so genannten "Entwicklungsphase"... wer weiß, wie lange schon - und wie lange noch. Liebes Gugel, wann kommt's denn endlich?