Gedanke des Tages
Bloggen ist Twittern in ganzen Absätzen.
"Des hamma imma scho so g'mocht."
Diese Redwendung soll dem ratsuchenden Bürger die Erläuterung einer Fülle von Gesetzesvorschriften ersparen, die das Handeln des Beamten begründen würden.
"Des hamma no nie so g'mocht."
Mit dieser Formulierung wird dem Bürger klar gemacht, dass es für sein Anliegen noch keinen Präzedenzfall gibt.
"Was glau'm se, wea se san?"
Aufforderung an den Bürger, sich des in der Verfassung verankterten Gleichheitsgrundsatzes zu erinnern.
"Do kennt jo a jeda kumma."
Hinweis an den Bürger, dass eine besondere Behandlung seines Anliegens unerwünscht Vorbildwirkung nach sich ziehen könnte.
"Se san net da anziche, bei dem des so g'mocht wird."
Dient dazu, den Bürger im Falle einer negativen Erledigung seines Anliegens zu vertrösten.
"Waun ma des an erlaub'n, woinn's olle hobn."
Erläuterung, warum Ausnahmen infolge deren Widerspruchs mit dem Gleichheitsgrundsatz grundsätzlich nicht möglich sind.
"Fia des homma ka Göd."
Da so ein Anliegen aus sachlichen Gründen nicht abgewiesen werden kann, bietet diese Redewendung einen allgemein verständlichen Ausweg.
"Dafia bin i net zuaständig."
Die Kurzform für: Gemäß der Geschäftseinteilung für den Magistrat der Stadt xxx vom yyy
"Waun i des ollas wissat, warat i net do."
Aufforderung an den Bürger, sich mit dem Niveau seines Anliegens an den auf Grund der Besoldung des Beamten zu erwartenden mentalen Möglichkeiten des Staatsdieners zu orientieren.
"Do muaß i zerscht mit'n Scheef redn."
Verweis auf den strikt einzuhaltenden Dienstweg und die vorgegebene interne Hierarchie.
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Tina
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Tina
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Labels: George Michael, Musik, Schöne traurige Lieder, Youtube
abraham, die topologie in popice, in jihlava,
die marsmission der nasa, närrische würfelverdoppelung.
von nebenflüssen des konservatoriums erzählend, geht es
durch kirchen, über dächer, und maria, nicht die maria,
die bogenschützin
im grünen trikot der hoffnung, kommt endlich
nach saint-bris-des-bois.
Hiermit hebe ich eine neue (?) Form der Lürick aus der Taufe. Wikipedias Zufälliger-Artikel-Funktion benutzen, ein paar der Ergebniswörter miteinander verschwurbeln, voilà, fertig ist das Pöm.
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Tina
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Labels: Gedichte, Timewaster, Wikilyrik
Also wenn schon Spam, liebe Spammer, geht's dann nicht etwas besser, klüger, ansprechender, gescheiter? Ihr wollt doch, dass wir was angucken, ausprobieren, bestellen, kaufen!? Sooo nich!
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Tina
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Labels: Blaue Pillchen, halbgarer Dummfug, Spam
Rund 45.000 Kunden der Airline Ryanair haben über eine mögliche Zusatzgebühr abgestimmt.
Dabei ergab sich bislang, dass 40 Prozent wollen, dass Ryanair eine Zusatzgebühr für dicke Menschen erhebt. Ein Fünftel wollen eine Zusatzgebühr für Raucher einführen, damit diese auf der Toilette rauchen können.
18 Prozent stimmten für eine Zusatzgebühr für Toilettenpapier, auf dem der Kopf des Ryanair-Chefs Michael O'Leary abgebildet ist. Bis Freitag können die Kunden noch über die Vorschläge für mögliche Zusatzgebühren abstimmen.
Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=760274 vom 15.4.2009.
*Fingerheb* Darf ich auch abstimmen? Dann bitte doch auch eine Zusatzgebühr für die auf JEDEM Flug in Überzahl vorhandenen Idioten, die schon aufstehen und die Gänge verstopfen, während der Flieger noch ausrollt - als ob sie dadurch auch nur eine Sekunde früher aussteigen könnten; für die, die schon beim Landeanflug heimlich ihre Handys wieder anschalten, weil sie den langen Entzug von ihrem Düdeldings einfach nicht aushalten; für die, die ihre Plätze verschweinern und den armen Saftschubsen Kaugummireste, 2-3 total zerfledderte Zeitungen (die gibt's ja gratis) und sonstigen Müll hinterlassen; für die Typen im Businessanzug, die im Rollfeldbus ganz wichtig und in Überlautstärke mit der Firma telefonieren; für gestresste und überforderte Mütter, die unbedingt mit ihren quengelnden Kleinkindern fliegen müssen; und für Lehrer und Kegelclubs einmal ganz generell.
Das Leary-Klopapier geht in Ordnung.
Zum Thema empfehle ich wärmstens noch folgende Expertise von Großmeister Loriot: http://www.myvideo.at/watch/5505472/Loriot_Fliegen
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Tina
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Labels: Dick, Fliegen, halbgarer Dummfug, Loriot, Ryanair, Shortnews
*
Hier ein wirklich geniales Zeitraffer-Video, in Youtube entdeckt, das eine US-Großstadt (wohl Los Angeles) bei Nacht zeigt. Unterlegt mit schöner, meditativer Musik aus dem (ebenfalls genialen) Film "Gattaca". Vor allem die Flughafen-Szenen sind großartig.
Wer das mag, mag vielleicht auch den Kieler-Hafen-Zeitraffer. Klick aufs Zeitraffer-Label.
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Tina
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Labels: Videoclips, Youtube, Zeitraffer
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Tina
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Ein zweiter Beitrag des Gastwriters zu den STL , wieder von Israel Kamakawiwo’Ole…
Wind Beneath My Wings/He Hawai'i Au
It must have been cold there in my shadow
To never have sunlight on your face
You were content to let me shine
You always walked a step behind
I was the one with all the glory
You were the one with all the strain
A beautiful face without a name
A beautiful smile to ease my pain
Did you ever know that you're my hero
And everything I would like to be?
I can fly higher than an eagle
You are the wind beneath my wings
You are the wind beneath my wings
I ke i'a po ke i'a au me o'e
Ke i'a po ua ho'i ma i au
He loa ka helena ma ke a la hele
E huli wahi ma ke i'a au
Mau popo au ua i ke ho'i
Ka home iloko ku'u pu'u wai
U'a ho'i mai i'au ke i ke nei au
Ma oli au au ana hou
Ke mau popo He Hawai'i au
Ke mau popo He Hawai'i au
You are the wind beneath my wings
Ooo ooo oo oo oo
You are the wind beneath my wings
Ke mau popo He Hawai'i au
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Anonym
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Labels: Gastwriter, Musik, Schöne traurige Lieder
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Endlich! Mein erster regelmäßiger Leser hat sich eingetragen, <<< da links.
Nee, wat schön.
Willkommen Thomas, setz Dich, mach's Dir gemütlich, nimm Dir ein paar Kekse. Kaffee?
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Tina
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Eine tolle Empfehlung aus dem Linkperlen-Newsletter - und von TiTo: "Blogger World"
Eine lobenswerte Idee: Weil das Verlinken von Blogs im Internet immer aufwendiger wird, schreibt der Betreiber dieser Webseite fuer jeden Blogger, der sich ueber sein Kontaktformular bei ihm meldet, einen Artikel mit Link auf seine Domain. Er verspricht, Blogs nicht abfaellig zu besprechen, sondern nur solche Blogs zu beschreiben, die er fuer gut haelt, was dann zu einer guten Besprechung fuehrt. Der Betreiber von Blogger-World hofft natuerlich, auch Links und Trackbacks von anderen zu bekommen, doch das tut jeder gerne, der die individuellen Beschreibungen von Blogs auf Blogger-World liest. (Text (c) Linkperlenletter)
Und hier der Linkbutton:
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Tina
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Labels: Blog, Blogger World, Geniale Ideen, Links
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Es gibt drei Oceans und Impossible Missions, vier Rambos, fünf Rockys, sechs Cities, sieben Glorreiche, acht Frauen und neuneinhalb Wochen, aber den cinematographischen Vogel abgeschossen hat nun "Zehn Säcke Reis auf dem Weg
nach China". So lautet nämlich der lapidare Titel des neuen filmischen Geniestreichs des ursprünglich monegassischen, aber seit der Wende in den USA lebenden Starregisseurs Jean-Luc Hutschenreuther, der zum Jahreswechsel überraschend mit einundvierzig Oscar-Nominierungen bedacht wurde. Dies wird der größte Box Office-Hit aller Zeiten und er wird Titanic, Herr der Ringe, Vom Winde verweht und Angriff der Killertomaten weit hinter sich lassen, wie Insider prophezeien. In den USA ist der Film gestern um drei bereits angelaufen; wir Europäer müssen leider mit einem aufgrund der Witterungsverhältnisse sehr verspäteten Kinostart - avisiert ist der 30. Februar - rechnen. Die Handlung in Kürze:
Die Protagonisten - zehn Säcke Reis, kongenial verkörpert von Brad Pitt, Bruce Willis, Nicolas Cage, George Clooney, Sean Connery, Keanu Reeves, Jack Nicholson, Will Smith, Robert DeNiro und Tom Hanks - werden von einem senilen Magier (Johannes Heesters in einer Glanzleistung als "Gerontilus") auf eine waghalsige Mission nach China geschickt, um dort eine verwunschene Prinzessin und deren Halbschwester (Charlize Theron, gewohnt professionell und stilsicher, in anspruchsvoller Doppelrolle) aus einem triadischen Verlies in der Provinz Pak Choi zu retten und an den Hof ihres Reiches (kaum verschlüsselt: der europäische Kleinstaat "Manoco") zurückzubringen.
So banal, wie die Story klingt, so innovativ wird sie in Szene gesetzt: Nicht nur, dass Hutschenreuther die Titelhelden bereits nach den ersten zwölf Minuten des dreieinhalb Stunden dauernden Epos aus dem Rest des Films verbannt (möglicherweise eine Variation von Janet Leighs allzu frühem und allzu brutalem Ende in Hitchcocks "Psycho") - alle zehn fallen einem Schwerlastwagen-Autobahnunfall zum Opfer -, sie werden außerdem während dieser gesamten zwölf Minuten nur von hinten gezeigt. Hier läßt wohl Miles Davis grüßen, der etliche seiner Auftritte durchgehend mit dem Rücken zum Publikum absolvierte, und dessen frühe Jazz-Experimente einen guten Teil des avantgardistischen Soundtracks bestreiten. Damit nicht genug, kommt nur einem einzigen der Säcke eine Sprechrolle zu (Jack Nicholson in der elften Minute: "Börp. Tschuldigung.").
Den Löwenanteil bespricht hingegen der senile Magier, der in scheinbar unmotivierten Zwischenschnitten und zusammenhanglosen Off-Kommentaren ("Ich hab das Bleichmittel vergessen"; "Wo ist mein dreieckiger Hut"; "Besser war alles früher" udgl.) zunächst für Verwirrung, dann für Ermüdung, schließlich aber doch für Erleuchtung und restlose Begeisterung der Zuschauer sorgt, während im letzten Drittel des Films die an Intensität und Intimität nicht mehr zu übertreffenden Gespräche im Verlies zwischen der Prinzessin und ihrer Halbschwester über Menstruationsprobleme, Beziehungskrisen und die Hassliebe zum gemeinsamen Vater (verkörpert vom in einem viel zu kurzen Cameo-Auftritt in Erscheinung tretenden Harald Schmidt) dominieren. Wahrhaftig ein Wechselbad der Empfindungen und eine emotionale wie mentale Tour de Force, die noch den letzten und desinteressiertesten Kinogänger vom Sessel hebt.
Das Ende des Films - und, wie es schon im goetheschen Spruch heißt, alle Fragen - bleiben offen, denn weder werden die Schwestern gerettet, noch das Schicksal der Säcke aufgeklärt, selbst die möglicherweise entscheidenden Schlusssätze des zahnlosen Magiers gehen in unverständliches Genuschel über und darin unter, während die Kamera ein letztes Mal kontemplativ über die unendlichen Weiten unbewohnter chinesischer Hügellandschaft schwenkt.
Hutschenreuther hat hier alle Register gezogen - ein überraschender, kontroverser und dennoch hochgradig kommerztauglicher Film von dichtester Atmosphäre und gleichzeitig atmosphärischster Dichte, der sich über alle Genrezwänge leichtfüßig hinwegsetzt. Er wird das traditionelle amerikanische Erzählkino revolutionieren - und zweifellos auch die verwöhntesten und skeptischsten europäischen Cineasten überzeugen.
Quelle: "Cinema - Das Kinomagazin", Nr. 01/2009, S. 278
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Tina
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Tina
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Labels: Bloghaus, Loriot, Weihnachten
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... den kleinsten PC der Welt. Siehe: hier.
Entdeckt im guten Blog von Jörg Schieb. Auch die Mainpage mit Tipps, Tricks und News aus der Online- und IT-Welt ist immer einen Besuch wert. Und Schieb gibt einen regelmäßigen und sehr brauchbaren Newsletter heraus, dem ich schon etliche hilfreiche Tipps entnommen habe.
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Tina
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Labels: Internet, Jörg Schieb, Kurioses, News
<--- siehe in der Navi-Leiste irgendwo da links:
Vor ein paar Tagen urgiert, ist das Blogger-Gadget "Regelmäßige Leser" nun schon funktionsfähig. Respekt :-) Sollte es also ein paar regelmäßige Leser dieses meines Machwerkes geben, dann tragt Euch doch bitte ein, gerne auch mit Foto, und net-weltweiter, quasi infiniter Ruhm sei Euch gewiss. Dankeschön!
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Tina
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Labels: Blog, Gadgets, Web sowieso Punkt null
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Und hier wieder ein paar schöne monatsaktuelle Gunkl-Zitate (diesen Blog regelmäßig Lesende werden sich erinnern: Gunkl ist der beste Kabarettist der Welt).
Dieses und viel mehr Gutes zu finden unter http://www.gunkl.at/
Tips für Oktober 2008 (Auszug)
01.10.2008:Suchen Sie nach billigen Baugründen vielleicht nicht unbedingt in Graubünden.
04.10.2008:Wer den dringenden Auftrag verspürt, die Menschen wachzurütteln, sollte sich überlegt haben, was er dann den nunmehr munteren Menschen mitteilen möchte.
05.10.2008:Basteln Sie aus nicht weniger als fünf und nicht mehr als zehn natürlichen Zahlen und ein paar Junktoren Ihrer Wahl eine periodische Kommazahl mit längstmöglicher Periode.
07.10.2008:Besprechen Sie mit einem Logiker Ihres Wahlsprengels, ob die Anzahl wahrer Aussagen - wenigstens theoretisch - unendlich ist.
08.10.2008:Sollten Sie gestern zu dem Befund gekommen sein, daß es tatsächlich unendlich viele mögliche wahre Aussagen gibt, dann können Sie ja heute überlegen, ob die Zahl sich verringert, wenn Sie alle Sätze, die Aussagekraft und Wahrheitsgehalt zum Thema haben, da nicht mitzählen.
13.10.2008:Sehr angesagt in diesem Winter sind Zahnspangen aus Mohair.
15.10.2008:In der Wintermode sind Pailletten aus abgebrannten Trafostationen nur bis zum Siebzehnten des jeweiligen Monats zulässig. Danach gelten sie als verrucht. Vermutlich eher verraucht. Ich hab mir das nur sehr undeutlich ausgedacht. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Typberater.
17.10.2008:Auf der Champs Elysees gibt es keine Reichen und Schönen mehr; klar, dort kostet das kleine Bier acht Euro. Schönsaufen geht nicht, ohne arm zu werden. Also entweder reich oder schön.
20.10.2008:Was ist mein Rechner doch für ein Schelm; nicht nur, daß er zum hochfahren länger braucht als ich zum Zähneputzen - und in meinem Alter ist einem die zahlenmäßige Bemessenheit des Dentalbestandes gehörig bewußt - nein, er verschmeißt offenbar hin und wieder das Sanduhrsymbol, das anzeigt, daß er grad sehr beschäftigt ist und sich um mich jetzt nicht kümmern kann. Daß er die Sanduhr gerade sucht, wird natürlich nicht angezeigt. Klar, womit denn auch?
21.10.2008:Bei der Herbstmode liegen gedeckte Farben im Trend. Na, und? Man muß sich ja nicht dazulegen.
24.10.2008:Richten Sie in Ihrem Gemüt ein Abklingbecken für gröbere emotionale Auslenkungen ein. Sowas hilft. Mir wenigstens.
25.10.2008:Die Rechtschreibreform ist irgendwie so überhaupt kein Thema mehr. Wird nicht mehr geschrieben? Oder hat der öffentliche Diskurs auch ein Abklingbecken?
26.10.2008:Wenn Themen wie beispielsweise die Rechtschreibreform irgendwann wenigstens deutlich aufschreiwürdig sind und irgendwann später ziemlich wurscht werden, ohne daß sich am beklagten Faktenbestand wesentlich etwas verändert hat, könnte man mit einem Professionisten in Belangen der Entrüstungsdeutung ein ergiebiges Gespräch darüber führen, wie wurscht privates und öffentliches Echauffement mit einem so vorhersagbaren anlaßfreiem Ablauf eigentlich sind.
27.10.2008:Erfinden Sie ein neues chinesisches Schriftzeichen und versuchen Sie, das bis nächsten Mittwoch ins offizielle Amtschinesisch zu schmuggeln.
30.10.2008:Wenn Ihnen Speisen von entlegenen Gegenden der Welt nicht bekommen, dann kochen Sie heute etwas Inotisches.
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Tina
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Labels: Die der Welt, Gunkl, Humor
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"Durchkämmt die Wüste!"
"12345 ? Dieselbe Kombination habe ich an meinem Aktenkoffer!"
"Also, so eine dämliche Kombination hab ich noch nie vernommen! Nur ein Idiot würde für seinen Koffer so"n Code verwenden!"
"Das ... das ... das ist eine Riesen-Weltraumputze."
"Das ist nicht nur ein Job, für den wir uns bezahlen lassen... Wir kriegen wahnsinnig viel Knete dafür!"
"Haben Sie was gesehen?" - "Nein Sir! Ich habe nicht gesehen, dass Sie wieder mit Ihren Puppen gespielt haben!"
"Ich war deines Vaters Bruders Neffen Cousins früherer Zimmernachbar."
"Rocky fünf... tausend"
"Was ist denn das für ne eigenartige Szene? Wann ist die denn in dem Film überhaupt zu sehen?" - " Jetzt gerade. Das sehen sie jetzt gerade, Sir. Alles was jetzt gerade abläuft, passiert jetzt." - "Ja und die Vergangenheit?" - "Die ist vorbei." - "Seit wann?" - "Seit jetzt. Wir sind jetzt im Jetzt." - "Zurück in die Vergangenheit." - "Und wann?" - "Na jetzt." - "Jetzt?" - "Jetzt." - "Das geht nicht." - "Wieso nicht?" - "Es ist vorbei." - "Seit wann?" - "Seit jetzt." - "Wann wird das damals eigentlich jetzt?" - "Schon bald."
Helmchen:"Ich zähle bis drei! Eins... Zwo... Huuu?!? Was ist denn jetzt wieder? Wo sind die hin?" Sandfurz: "Anscheinend haben die Hyperkraft in dem Ding, Sir!" Helmchen: "Und womit fliegen wir? Etwa mit Stadtgas?"
"Geben Sie mir das Ding, Sie jämmerliche Napfsülze!"
Lone Starr: "Wasser! Wasser!" Waldi: "Wasser! Wasser!" Dotty: "Öl! Öl!" Vespa: "Zimmerservice! Zimmerservice!"
Lord Helmchen: "Wenn es etwas gibt, was ich verachte, ist das ein fairer Kampf."
"Möge der Saft mit dir sein."
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Tina
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Hier mal in nicht zu vielen und nicht zu schwierigen Worten ein Erklärungsversuch der gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise:
Wurzel des Bösen war wieder einmal die USA: in der Vergangenheit verwendeten viele Amerikaner ihre Einfamilienhäuser (deren Besitz in den USA so normal ist wie hier die Miete einer Wohnung) quasi als Kreditkarte. Durch zunächst steigende Grundstückspreise stieg auch der Wert der Häuser, so dass auch Kleinverdiener problemlos Hypotheken aufnehmen konnten und damit z.B. Autos, Urlaube, Luxusgüter, ja sogar den täglichen Konsum finanzieren konnten. Diese so genannten "Subprime"-Hypo-Papiere waren in tausenden von Portfolios / Aktienfonds enthalten, die auch europäische Banken, Rentenversicherungsanstalten und normale Aktienbesitzer kauften. Dann platzte letztes Jahr diese "Immobilien-Blase" (die Häuser verloren an Wert, die Hypothekar- und Kreditzinsen konnten häufig nicht mehr bezahlt werden) und sie platzt immer noch. Banken gingen bankrott, andere wurden verstaatlicht.
Zur aktuelle Krise 2008: Die Banken leihen sich normalerweise gegenseitig zu günstigen Bedingungen Geld. Jetzt passiert dies kaum noch ("Vertrauensverlust"). Da die Wertpapiere immer weniger wert waren und die Banken flüssiges Geld brauchen, musste der Staat nachhelfen und weltweit Tausende von Milliarden zuschießen, um die Banken liquide zu halten. Sonst wären sie im wahrsten Sinne des Wortes bankrott gegangen. Millionen von Menschen hätten all ihr Geld verloren und ebenso viele ihre Arbeit; Unternehmen wären in Konkurs gegangen. Um eine Massenabreitslosigkeit zu verhindern, musste und muss der Staat eingreifen. (Nach der Finanzkrise 1928/29 gab es 20-30% Arbeitslose - dies stellte sich später als idealer Nährboden für den Nationalsozialismus heraus).
Dieses zugeschossene Geld nun lagert der Staat nicht einfach im Keller, er muss es per Krediten / Anleihen von Fremdländern, Investoren etc. aufnehmen und muss dafür natürlich entsprechend hohe Zinsen bezahlen. Diese wiederum muss er mit Steuergeldern finanzieren, da sie aus der laufenden Rechnung bezahlt werden müssen. Der Staat hat also Schulden, die Banken profitieren davon und der Steuerzahler zahlt.
Wieder zahlt die Zeche also der "kleine Mann", der aber auch nur begrenzt belastbar ist, ist doch seine Situation ohnehin schon schwierig (durch Lohneinbußen, Arbeitslosigkeit, zu hohe
finanzielle Belastungen). Es handelt sich hier also nicht einfach um einen Teufelskreis, sondern um eine abwärts führende Teufelsspirale... die darin kumulieren wird (falls nicht von Seiten
der Politik und Wirtschaft massiv eingegriffen wird), dass es in nicht allzu ferner Zukunft eine globale absolute Zweiklassengesellschaft geben wird (fast nur Arme, wenig Reiche, die Mittelschicht wird verschwinden) - sukzessive könnte es - ein mögliches Szenario - z.B. zur Revolution der Unterschicht kommen, falls diese, durch Beschwichtigungen, Fernsehen und Billigkonsum eingeschläfert, den Hintern noch hochkriegen.
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Tina
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...der Gastwriter möchte auch ein schönes trauriges Lied beisteuern...
Dieses Lied ist auch zu hören in den Filmen "50 erste Dates" und “Rendezvous mit Joe Black”.
Der Sänger verstarb 1997 im Alter von nur 38 Jahren.
(Das Video ist neu verlinkt worden am 7. April 2009)
Israel Kamakawiwo'Ole - Somewhere Over The Rainbow / What a wonderful world
OK this one's for Gabby
Ooooo oooooo ohoohohoo
Ooooo ohooohoo oooohoo
Ooooo ohoohooo oohoooo
Oohooo oohoooho ooooho
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Somewhere over the rainbow
Way up high
And the dreams that you dreamed of
Once in a lullaby ii ii iii
Somewhere over the rainbow
Blue birds fly
And the dreams that you dreamed of
Dreams really do come true ooh ooooh
Someday I'll wish upon a star
Wake up where the clouds are far behind me ee ee eeh
Where trouble melts like lemon drops
High above the chimney tops thats where you'll find me oh
Somewhere over the rainbow bluebirds fly
And the dream that you dare to,why, oh why can't I? i iiii
Well I see trees of green and
Red roses too,
I'll watch them bloom for me and you
And I think to myself
What a wonderful world
Well I see skies of blue and I see clouds of white
And the brightness of day
I like the dark and I think to myself
What a wonderful world
The colors of the rainbow so pretty in the sky
Are also on the faces of people passing by
I see friends shaking hands
Saying, "How do you do?"
They're really saying, I...I love you
I hear babies cry and I watch them grow,
They'll learn much more
Than we'll know
And I think to myself
What a wonderful world (w)oohoorld
Someday I'll wish upon a star,
Wake up where the clouds are far behind me
Where trouble melts like lemon drops
High above the chimney top that's where you'll find me
Oh, Somewhere over the rainbow way up high
And the dream that you dare to, why, oh why can't I? I hiii ?
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
Ooooo oooooo oooooo
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Anonym
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