Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina
Posts mit dem Label Geniale Ideen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geniale Ideen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 11. Januar 2009

"Blogger World" empfiehlt Blogs

.
Eine tolle Empfehlung aus dem Linkperlen-Newsletter - und von TiTo: "Blogger World"

Eine lobenswerte Idee: Weil das Verlinken von Blogs im Internet immer aufwendiger wird, schreibt der Betreiber dieser Webseite fuer jeden Blogger, der sich ueber sein Kontaktformular bei ihm meldet, einen Artikel mit Link auf seine Domain. Er verspricht, Blogs nicht abfaellig zu besprechen, sondern nur solche Blogs zu beschreiben, die er fuer gut haelt, was dann zu einer guten Besprechung fuehrt. Der Betreiber von Blogger-World hofft natuerlich, auch Links und Trackbacks von anderen zu bekommen, doch das tut jeder gerne, der die individuellen Beschreibungen von Blogs auf Blogger-World liest. (Text (c) Linkperlenletter)

Und hier der Linkbutton: Blogger World - by blogger-world.de

Freitag, 12. September 2008

Dr. House - mal aus streng medizinischer Sicht

.
Wer wie TiTo die geniale TV-Serie "Dr. House" (Ryan....) von Herzen liebt - und sich so nebenher manchmal fragt, ob die wilden medizinischen Schlussfolgerungen und gewagten Therapiemethoden des Diagnosekaisers House auch einer nüchternen wissenschaftlichen Beäugung standhalten - die "Medical Reviews of House" haben das schon längst alles überprüft und erledigt, und zwar für jede einzelne Folge der Staffeln 1-4. Für Laien nachvollziehbar und in epischer Breite. Gleichzeitig ist das Ganze natürlich auch eine Art Episodenführer. Englischsprachig. House Rules! :-)

Samstag, 7. Juni 2008

Milliondollarhomepage revisited

.

Wer's noch nicht kennt: klick http://www.milliondollarhomepage.com/
.
Also, die Geschichte war so:
.
Alex Tew hatte 2005, 21-jährig, als erster den Einfall, eine Website (eine gigantische Image-Map von 1000×1000 Pixeln) pixelweise zu verkaufen – zunächst für 1 US-Dollar pro Pixel (macht also bei 1 Mio. Pixeln 1 Mio. Dollar). Innerhalb kürzester Zeit wurde das Konzept zu einem großen Erfolg. Das Vorhaben wurde aus der Not heraus geboren: Tew suchte nach einer Möglichkeit, das Geld fürs Studium aufzutreiben. In exponentiellem Wachstum, hervorgerufen durch Mundpropaganda und die massive Medienberichterstattung, inserierten immer mehr Kunden auf Tews "The Million Dollar Homepage". Ebenso rasant wuchs die Zahl der Besucher.

Seit 2006 ist Alex Tew seriösen Schätzungen zufolge tatsächlich Millionär. Die letzten tausend Pixel wurden bei einer Ebay-Auktion für 38.100 Dollar versteigert. Spaßbieter hatten den Preis vorübergehend auf über 160.000 Dollar getrieben. Die „Washington Post“ schätzt, dass eine derartige Erfolgsstory im Internet schwerlich nachzuahmen sein werde.

Spaß mit Wikipedia: Wir basteln uns eine Band und deren Album

.
Zufällig habe ich diesen schönen, schnellen und kreativen Timewaster zum Selbermachen im Web entdeckt, von elfboi bei heise.de vorgeschlagen:

Wir basteln uns eine fiktive Band und ihr fiktives Album!

Rezept: Bei Wikipedia (Hauptseite) immer wieder auf "Zufälliger Artikel" klicken und die Artikel-Titel notieren. Erster Artikel: Bandname, zweiter: Album, die weiteren 15: Tracks auf dem Album.
Bei mir kam heraus:

Bandname: Muskelkraftbetriebenes Fahrzeug
Name des Albums: Shakespeares Folio

Tracklist:

1. Bardhaman
2. Zehn kleine Negerlein
3. Huaorani
4. Metro Eriwan
5. Einschrittverfahren
6. Joachim Wagner (Orgelbauer)
7. Adi
8. Perilex
9. Giovanni Riccioli
10. Plagiatsfalle
11. Rokycany
12. Otto Quade
13. M&M’s
14. Blauer Heinrich
15. Serve-and-Volley-Spiel

Muskelkraftbetriebenes Fahrzeug... Metro Eriwan, Perilex, Zehn kleine Negerlein... Also, das klingt irgendwie sehr stimmig nach einer unbekannten, unterschätzten, ihrer Zeit weit voraus gewesenen Neue-Deutsche-Welle-Band aus den frühen 80ern... oder? Ich hab's fast im Ohr: "Me-tro-Eriwan, Me-tro-Eriwan, wir fahren mit der Straßenbahn, aaaaah... alles geht so schnell"... so mit Trio-Snare und Casio-Gedüddel im Hintergrund, eine Mischung aus Fehlfarben und Geier Sturzflug... die hätten doch durchaus Chartchancen gehabt!

Mittelpunkt von Wikipedia gefunden!

.
Nein, mit "Mittelpunkt von Wikipedia" ist nicht das "p" gemeint... mehr im folgenden Artikel, den mir Focus freundlicherweise zur, äh, Verfügung stellte:

Zentrum der Wikipedia gefunden

Fast 2,4 Millionen Artikel bilden heute die englischsprachige Wikipedia – ein Student hat jetzt berechnet, welcher davon das Zentrum ist.

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia bietet mittlerweile ein enormes Wissensrepertoire: Nicht komprimiert, umfasst allein die englischsprachige Version inzwischen rund 150 Gigabyte – das ist ungefähr die Festplattenkapazität eines aktuellen PCs. Und darin sind dann nur die Artikel selbst enthalten, nicht aber deren Geschichte (die Wikipedia ja ebenfalls komplett speichert) und die Diskussionen darüber.

Der irische Student Stephen Dolan hat jetzt von selbst entwickelten Programmen ermitteln lassen, wo dieser riesige Wörterspeicher sein Zentrum hat. Dass ein solches überhaupt vorhanden sein muss, ist leicht nachvollziehbar. Denn die Wikipedia kann man sehr gut mit einer Stadt vergleichen. Statt Straßen bilden die Verweise, die Links, die Verbindungen zwischen den einzelnen Wohngebieten. Wie weit es von Ort A nach Ort B ist, lässt sich dann einfach dadurch bestimmen, wieviele Straßen man durchlaufen muss, um von A nach B zu kommen. Oder, im Fall des Web-Lexikons, wie oft man auf einen Link klicken muss, um Artikel B von Artikel A aus zu erreichen.Das Zentrum einer Stadt ist gemeinhin genau der Ort, den man von allen anderen Stadtteilen am schnellsten erreicht – und ebenso ist es bei Wikipedia.

Dolans Erkenntnis, für die er mehrere Computer insgesamt rund sechs Tage lang rechnen lassen musste: Das Zentrum der Wikipedia heißt „2007“. Ein Wikipedia-User braucht im Mittel 3,45 Klicks, um jeden anderen der von hier überhaupt zugänglichen 2 111 479 Artikel zu erreichen. Auf den Plätzen zwei bis zehn folgen „Deaths in 2004“, „2006“, „2004“, „List of accidents and incidents on commercial aircraft“, „Star Alliance destinations“, „1990s“, „List of town tramway systems in North America“, „2005“ und „1967“. Lässt man hingegen alle Artikel weg, die nur listenartige Aufzählungen oder Jahreszahlen enthalten, dann liegt Großbritannien im Mittelpunkt, das „United Kingdom“. Es ist rund 3,67 Klicks von jedem anderen Artikel entfernt. Überraschend ist, wer dabei auf Platz zwei landet: die ehemalige Tennisspielerin Billie Jean King nämlich, erst danach folgt die Weltmacht USA. Im Mittel muss man übrigens 4,573 mal klicken, um über Links von einem Artikel zu einem bestimmten anderen zu gelangen.

Die Frage, wo die Wikipedia zu Ende ist, lässt sich hingegen deutlich leichter beantworten: Das Online-Lexikon endet in jedem Artikel, der keinerlei Verknüpfungen zu anderen Schlagworten besitzt. (Von FOCUS-Redakteur Matthias Matting)

Montag, 26. Mai 2008

24 Stunden am Kieler Hafen - per Zeitraffer

.
Hier bei Kielmonitor (KLICK) gibt es für jeden Tag des Montas einen genialen Zeitrafferfilm, der in ein paar Minuten einen ganzen Tag am Kieler Hafen darstellt. Wirklich spannend, ungewöhnlich, und in toller Bildqualität.

Infotext der Homepage:

"Zum Abspielen der Filme wird der Adobe Flash Player 9 benötigt. Die Zeitrafferfilme werden aus jeweils 6 Bildern pro Minute der KaiKamKiel erstellt. Damit ermöglicht der Film einen einmaligen Blick auf die Förde, den Hafen, die Kreuzfahrerschiffe, die täglichen Fähren Color Line (Kiel-Oslo) und Stena Line (Kiel-Göteborg) und nicht zuletzt auf die Wolken und den täglichen Wetterverlauf. Ein Klick auf einen Tag im Kalender und den entsprechenden Film ansehen."

Sonntag, 27. April 2008

Schenk mir einen blauen Luftballon... *träller*

.

.
"Balloon Bowl"
Witzige Idee: Skater fährt durch eine Riesenschüssel, angefüllt mit Tausenden von babyblauen Luftballons. Das könnte ja Trend werden: mit einem schnittigen Sportgerät durch was Lustiges durchfahren. Wie wärs z.B. damit:
.
- mit dem Dreirad durch Salatöl
- mit dem Quad durch Ikea-Kinderparadies-Gummikugeln
- mit der Seifenkiste durch zehn Hektoliter Schmierseife
- mit dem Snowboard durch die Wüste
- mit dem Mountainbike durch rostige Nägel
- mit dem Rasenmäher durch eine Nacktschneckenkolonie
- mit dem Auto durch die Fußgängerzone... etc.

Mittwoch, 9. April 2008

Der Windows-Sounds-Song

.
Ist auf Youtube schon 2 MB mal angeguckt worden und macht auch wirklich Spaß - ein Lied, das zur Gänze aus Win98-und WinXP-Sounds zusammengesampelt wurde. (c) by SomethingUnreal, der/die noch viele andere kreative Clips bei Youtube eingestellt hat.

Freitag, 4. April 2008

Escher und Lipson: Relativität





Hut ab: Der Künstler Andrew Lipson hat M. C. Eschers berühmtes Bild "Relativität" originalgetreu in LEGO (!!!) nachgebaut. Unglaublich.

Konstruktionsdetails und sonstige Infos gibt es auf Lipsons Homepage.

Mehr über Escher bei Wikipedia: klick hier.

Und hier noch ein ähnliches Projekt ("Escher For Real") mit realen Nachbauten "unmöglicher" Escher-Figuren.

Mittwoch, 2. April 2008

Total Recall - Das Festival des nacherzählten Films

.
Gute Idee und auch ein guter Tipp für Filmfreaks:
TOTAL RECALL - Das Festival des nacherzählten Films

Total Recall ist ein Projekt, das sich in Form eines Festivals der Nacherzählung von Filmen widmet. Es wurde 1999 in Düsseldorf ins Leben gerufen und findet seitdem regelmäßig in verschiedenen Städten in Deutschland und der Schweiz statt.

Das Festival begibt sich Jahr für Jahr wieder auf ein schwieriges Terrain, weiß doch jeder, dass es nicht einfach ist, einen Film nachzuerzählen - oder einer Filmerzählung zuzuhören. Die Teilnehmer des Festivals versuchen also nichts weniger als das Unmögliche: Bewegte Bilder in Sprache zu verwandeln - und zwar möglichst vollständig, schließlich bedeutet Total Recall soviel wie "allumfassende Erinnerung". Die Redezeit ist auf zehn Minuten begrenzt, Spickzettel und andere Hilfsmittel sind verboten, die Jury ist das Publikum.

Manchmal sind die zehn Minuten verdammt kurz - z.B. wenn man versucht, die beiden ersten Folgen von Stallones Boxerepos Rocky vor einem begeisterten Publikum nachzuerzählen: Die Erzähler haben ihren Auftritt in 15 kurzweilige Runden eingeteilt, dabei aber leider vergessen, die Applauspausen mit einzukalkulieren, und am Ende der zehn Minuten waren sie erst bei der 14. Runde angelangt. Andererseits gibt es ja kaum etwas Schöneres als anderen - aus sicherer Entfernung - beim Scheitern zuzusehen.

Manchmal ist der nacherzählte Film auch spannender als das Original - beispielsweise wenn die taz-Kolumnistin Jenni Zylka das Vogel-Epos "Nomaden der Lüfte" nacherzählt. Mit ihrer Performance gewann sie 2004 die "Silberne Linde", den Hauptpreis des Festivals.

Für die Macher, den Musiker Axel Ganz und den Filmemacher Bernd Terstegge ist Total Recall mehr als nur eine voyeuristische Veranstaltung. Sie verstehen das Festival "als ein Experiment um Sprache". Sie wollen herausfinden, wie sich gesprochenes Wort und erinnertes Bild zueinander verhalten und welche Strategien die Nacherzähler anwenden, um die flüchtigen Bilder in den Griff zu kriegen - und nebenbei das Publikum für sich zu gewinnen.

Sehenswert und allein schon durch die Umstände sehr witzig ist z.B. die Film-Nacherzählung von Roland Emmerichs "Godzilla" durch einen Japaner in seiner Muttersprache, simultan übersetzt durch eine Schweizer Bekannte, die den Film überhaupt noch nicht gesehen hat...

Homepage mit etlichen Infos und Quicktime-Videos der Nacherzählungen: klick Total Recall

Und hier ein Artikel/Interview von jetzt.de über das Festival: klick Artikel

Dienstag, 11. März 2008

The Original Human Performance: Games mit Menschen

.
Selten so was Genial-sinnlos-witziges bei Youtube gesehen: Klassische Computerspiele mit echten Menschen an Stelle der digitalen Spielfiguren. (c) by Guillaume Reymond / "Game Over Project". Könnte neuer Trend werden: Menschen sind ja doch besser als Bits&Avatare. Woll.

TETRIS: http://www.youtube.com/watch?v=G0LtUX_6IXY
POLE POSITION:
http://www.youtube.com/watch?v=ywqu_8RIDvU
SPACE INVADERS:
http://www.youtube.com/watch?v=VczbbiRmDik
PONG:
http://www.youtube.com/watch?v=sWY0Q_lMFfw

Dienstag, 12. Februar 2008

Think Geek! Zerdrücke Luftbläschen!

.
Ein genialer Onlineshop - leider weit weg (U$A) und daher versandkostentechnisch superteuer - ist Thinkgeek. Die haben wirklich alles an unnützen Spielereien, was das Userherz erfreut. USB-Mikroskope, Tux-Plüsch-Pinguine, Plasmabälle, Koffein-Seife (hä?), Vibrationskopfhörer, Luftgitarrensimulatoren, WoW-Figuren... etc. pp. ...

Das genialste neues Gadget - mal angucken, incl. Video - ist die Electronic Bubble Wrap Keychain (Schlüsselanhänger, der zerdrückbare Luftpolsterfolienbläschen simuliert). Den hätte ich ja gern zum Geburtstag :-)

Sonntag, 6. Januar 2008

Musikcassette als USB-Stick zum Selberbasteln

.
Wie wandelt man eine alte Musikcassette in einen USB-Stick um? Wer sich so ein Teil selber basteln möchte - das geht laut Blogger Carsten Knobloch "ratz fatz" - hier ist die Bauanleitung:

http://stadt-bremerhaven.de/2007/09/04/256-mb-kassetten-selbstbausatz/

Geniale Idee jedenfalls. Ich habe auch noch ca. 100 von den alten Dingern im Keller - wollte den ganzen Haufen mal bei Ebay verscherbeln, aber habe nicht mal ein Gebot von 1 Euro bekommen - vielleicht sollte ich ja mit Eigenbau-USB-Sticks in Serie gehen :-)

Freitag, 4. Januar 2008

Sketchcast - Das Zeichnungs-Youtube

Auch keine schlechte Idee: am PC eine kreativ-künstlerische (Maus-)Zeichnung machen, das Ganze abfilmen lassen und das Ergebnis als "Zeichnungs-Videoclip" à la Youtube ins Web stellen. Die eigene Handschrift oder einen Soundclip mit der eigenen Stimme dazugeben - auch kein Problem. Alles möglich bei http://www.sketchcast.com/ - mit ausführlicher deutschsprachiger Erklärung. Unten noch ein Beispielclip mit Schrift und Stimme.


Sonntag, 23. Dezember 2007

13-seitiges Buch für 153 Mio. Euro

.
Wieder mal was Gutes aus shortnews.de:

"Deutscher Schriftsteller will 13-seitiges Buch für 153 Millionen Euro verkaufen

Der deutsche Autor Tomas Alexander Hartmann hat sein Buch mit dem Titel "Die Aufgabe" in das Verzeichnis der auslieferbaren Bücher (VLB) mit einem Kaufpreis von 153 Millionen Euro eingetragen. Aus diesem Grund ist das Buch nun auf Platz eins der teuersten Bücher.

Das 13-seitige Buch wird nächstes Jahr auf der Book Expo Amerika in Los Angeles zum ersten Mal der Allgemeinheit präsentiert.

Der Schriftsteller hat das Buch so teuer eingetragen, weil er lange gebraucht hat, es fertigzustellen." (...sagt er)

Mich erinnert das geniale Gaunerstück - würde mich übrigens nicht wundern, wenn das Machwerk einen Käufer fände, vielleicht einen japanischen Milliardär, der sonst schon alles hat - oder Amazon, die haben ja kürzlich auch ein Manuskript von Frau Rowling für 2,75 Mio. Euronen ersteigert und werben damit seit Tagen ganz stolz auf ihrer Homepage - also mich erinnert die Geschichte an eine St. Olaf-Story, die Rose in einer Folge der "Golden Girls" - kennt die noch jemand? - für mich noch immer die beste Sitcom der Welt - erzählt: Während des 2. Weltkriegs schreibt das US-Militär einen Auftrag für die Fabrikation von zehn Doppeldeckern aus, für die man eine Million Dollar zahlen will. Um den Auftrag bewirbt sich ein St. Olafer (Hans Günderflanken oder Venderhöfen Gurkenfricken oder Vidal Sasbogodotter oder so...) und behauptet, für das halbe Geld könne er sogar hundert Doppeldecker bauen. Natürlich kriegt er den Army-Auftrag und baut los. Ein paar Wochen später schickt das Militär jemanden nach St. Olaf, um sich die Fortschritte beim Flugzeugbau anzusehen. Fritz von Stickelmeier (oder so...) präsentiert stolz: einhundert belegte doppelte Brote. Offenbar hatte es ein sprachliches Missverständnis gegeben. Zur Rede gestellt, wieso er eine halbe Million für hundert Schnittchen für gerechtfertigt hielt, verteidigt sich Lars Gunterhöggin (oder so...) mit der Aussage, die Brote seien so teuer, weil er ausschließlich importierte Zutaten verwendet hätte.

ICH finde sowas witzig, kann ja auch nix dafür :-)

Sonntag, 9. Dezember 2007

Wolfgang Baier lebe hoch!

.
Und shortnews Nr. 3:

München: Pfiffiger Wirt will durch Kartenlesegerät das Rauchverbot umgehen

In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" hat Wolfgang Baier, Wirt einer Bar in München-Schwabing, erklärt, wie er das anstehende Rauchverbot zum 1. Januar 2008 umgeht. Er rechnet dann mit einem Rückgang von Gästen, der zwischen 30 und 40 Prozent liegen wird.

Er hat bereits jetzt ein Lesegerät angebracht um seine Gäste daran zu gewöhnen. Im Gesetzentwurf steht, dass das Rauchen in einer geschlossenen Gesellschaft nicht verboten ist. Am Eingang seines Lokals ist dazu ein Lesegerät angebracht, wo die Aufschrift "Geschlossene Gesellschaft" leuchtet.

Will jemand hinein, benötigt er eine spezielle Karte - die der Wirt ausgibt - und die Tür öffnet sich. Gäste die keine Karte haben und hinein wollen, müssen vorher klingeln, werden aber vorher auf die Sonderregelung hingewiesen. Auch Wirte auf dem Oktoberfest könnten ihre Zelte damit ausstatten.

Ja, ich weiß, Rauchen ist nicht mehr politically correct, schädigt die Gesundheit und blablabla, aber diesem genialen Wirten zolle ich trotzdem meinen ganzen Respekt - nicht nur, weil ich Raucherin bin, sondern weil die Idee einfach unschlagbar ist... und sich hoffentlich keine rechtliche Fußangel findet, die dieses Projekt wieder zunichte macht. Wohnte ich in München und nicht in der schönsten Stadt Österreichs, würde das (trotz Schwabing) wohl mein Stammlokal werden :-)