Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Einfach nur ein schönes Foto

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Gunkl ist der beste Kabarettist der Welt

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Ja, das kann man auch objektiv so stehen lassen.

Vorgestern hatte ich wieder einmal die Freude, Gunkl (alias Günther Paal, was ich für ein geniales Pseudonym halte) live zu sehen/hören. Wissen, das die Welt nicht braucht: Trotz heftiger Bronchitis habe ich es geschafft, nur dreimal zu husten und mir zweimal die Nase zu putzen. Er hat's eh gemerkt, aber sich vornehmst eines Kommentares enthalten. Hingegen bekam eine Dame auf den vorderen Rängen, deren Mobiltelefon während des Vortrags den "Nokia-Sound" püddelte, die volle Breitseite ab. Hossa, war da die Schadenfreude groß. Dann aber auch wieder die Ehrfurcht vor der Person, die da auf der Bühne hochgescheit vor sich hin philosophierte und wunderfeinste Scherze, Wahr- und Weisheiten ins Grazer Orpheum sprühte.

In Deutschland kennt ihn so ziemlich kein Schwein... aber das läßt sich ja leider über Vieles sagen.

http://www.gunkl.at/ ist seine aufs absolut Wesentlichste (viel schwarzer Text auf viel weißem Grund) reduzierte Homepage, die seine sämtlichen Bühnenprogramme - natürlich mit Ausnahme des aktuellen - in Schriftform zum Nachlesen und -denken anbietet. Daneben aber auch Zeichnungen, einen täglichen, blogartigen Eintrag, bissl Merchandising und eine Handvoll Links.

Ebenso reduziert ist Gunkl übrigens auch auf der Bühne - erst ist da nur ein Vorhang, dann tritt ein Mann in einer undefinierbar grünlichen Schlabberhose und weinrotem Poloshirt Marke C & A vor dem Vorhang, wird von einem statischen Scheinwerfer unspektakulär beleuchtet, redet zwei Stunden (soweit ich das beurteilen kann: auswendig!), sagt Wiedersehen und geht wieder hinter den Vorhang. Das war's - und mehr ist auch nicht nötig.

Der zweitbeste Kabarettist der Welt ist übrigens Hans Liberg. Der kommt im November auch ins Orpheum. *freu*

Der Peugeot 207 ist das schwulste Auto der Welt

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Wer's nicht glaubt:
http://gizmodo.com/gadgets/gadgets/is-your-car-gay-221551.php
Marginale Englischkenntnisse erforderlich.

Blonde Tussen in Gefängnissen

US-Late-Night-Guru David Letterman interviewt eine blonde Tussi, die vorn wie eine europäische Stadt und hinten wie eine Hotelkette heißt... und führt sie dabei ziemlich vor. Prädikat sehenswert :-)

Nostalgie pur: >>> http://alte-versandhauskataloge.de/

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Orisinal - entzückende Pausenspielchen :-)

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Hüpfende Steinböcke, bungeespringende Pandas, Igelchen, Bienchen & Blümchen, Sternschnuppen und geschenkeabwerfende Weihnachtsmänner, das alles von einer Musik unterlegt, die so düdeldümäßig niedlich ist, dass man ständig das Gefühl hat, sich irgendwo kratzen zu müssen... wer sowas mag (bin auch durchaus nicht abgeneigt), der klicke mal hier:

http://www.ferryhalim.com/orisinal/

... und hat dann vermutlich eine neue Lieblings-Online-Spiele-Seite.

Keine Downloads, keine Registrierung, kein Nix, nur Java muss enabled sein, aber das ist ja schon usual.

Sonntag, 30. September 2007

Mischwesen aus Rind und Mensch - keine Science Fiction, sondern Realität

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CHIMÄREN / Mischwesen aus Rind und Mensch – die Briten brechen ein Tabu

Die Bioforschung lehrt: Wer die Tür einen Spaltbreit öffnet, bekommt sie nicht mehr zu. Er wird sie immer weiter öffnen.

Im Archäologischen Nationalmuseum von Florenz ist eines der berühmtesten Werke etruskischer Kunst zu bewundern: die Chimäre von Arezzo. Die stattliche Bronzestatue stammt aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert und kämpft ihren Todeskampf: Während der Löwenkopf aufbrüllt und der Schlangenschwanz zubeißt, neigt sich der Ziegenkopf bereits sterbend zur Seite. Ursprünglich soll die Chimäre Teil einer Gruppe gewesen sein: Ihr gegenüber standen die Angreifer Bellerophon und Pegasus – jene beiden Helden, die das feuerspeiende Misch- ungeheuer in Homers Ilias besiegen.

Wenn britische Wissenschaftler in Kürze Lebewesen aus Mensch und Tier züchten, um nicht auf menschliche weibliche Eizellen angewiesen zu sein, wird das Ergebnis nicht derart ins Auge springen wie die fast einen Meter hohe Arezzo-Figur. Der in der Petrischale gezeugte Embryo aus Rind und Mensch soll – so hat es die Londoner Aufsichtsbehörde für Fortpflanzungsmedizin und Embryologie genehmigt – nach 14 Tagen zerstört werden. Zu diesem Zeitpunkt ist er kleiner als einen Millimeter. Auch verweisen die Wissenschaftler darauf, dass er nur zu 0,1 Prozent animalisch ist, zu 99,9 Prozent aber der Gattung Homo sapiens zuzurechnen ist.

Die Pläne sind dennoch nicht weniger furchteinflößend als das griechische Fabelwesen. Bislang gehörte es zum weithin geteilten naturwissenschaftlichen Konsens, dass durch Chimären Krankheiten über Artgrenzen hinweg übertragen werden können und sie deshalb abzulehnen sind. Ethisch ist die Kreierung von Mensch-Tier-Wesen ohnehin inakzeptabel: „Alles von Menschen gezeugte“, lehrt Immanuel Kant, muss von Anfang an als Person betrachtet werden, der Mensch darf „niemals als Mittel zum Zweck missbraucht werden“. Mit ihren Experimenten verabschieden sich die Forscher einen weiteren Schritt von dieser einst unantastbaren Grundlage der Moralität. Unter dem Vorzeichen medizinischer Heilsversprechen wird die Instrumentalisierung des Menschen vorangetrieben: erst die Gesundheit, dann die Moral.

Die Kritik, die Londons Ankündigung in vielen europäischen Ländern hervorgerufen hat, zeigt, dass Großbritannien bislang isoliert ist. EU-Forschungsgelder werden nicht zur Verfügung gestellt. Doch wer die Geschichte der Biopolitik betrachtet, stellt fest, dass die Briten immer Vorreiter in der Embryonenforschung waren. Als man sich auf dem Kontinent noch über das Für und Wider der Stammzellforschung die Köpfe heißredete, legalisierten sie bereits das therapeutische Klonen. Jetzt schreiten sie erneut voran – Nachahmung so gut wie sicher.

Nicht zuletzt Deutschland ist ein Beispiel dafür: Wer die Tür in der Bioforschung einen Spaltbreit öffnet, bekommt sie nicht mehr zu, sondern macht sie immer weiter auf. Bei der Einführung der Stammzellimport-Gesetzgebung im Jahr 2001 warnten Kritiker, so werde der Lebensschutz ausgehöhlt, eine weitere Liberalisierung sei nur eine Frage der Zeit. In Kürze dürfte der Bundestag ihnen recht geben. In den Fraktionen zeichnet sich eine Mehrheit ab, den geltenden Stichtag zu verschieben und so die Substanz der bisherigen Embryonenschutzgesetzgebung zu zerstören. Wer Wissenschaftlern einmal neue embryonale Stammzellen für Experimente zugesteht, wird dies immer wieder tun, wenn die Forschung Frischware verlangt. So wird von Deutschland eben jener Anreiz zur Tötung von Embryonen ausgehen, den die ursprüngliche Gesetzeskonstruktion verhindern wollte.

Da ist es ein bemerkenswertes Zeichen, wenn Bundesforschungsministerin Annette Schavan in der Woche der britischen Chimären-Ankündigung ein Programm der Bundesregierung auf den Weg bringt, um alternative, ethisch unproblematische Verfahren zur Gewinnung pluripotenter Stammzellen mit fünf Millionen Euro zu unterstützen. Schavan gibt damit jenen Wissenschaftlern der Deutschen Forschungsgemeinschaft Kontra, die jüngst noch erklärt hatten, die Ergebnisse der adulten Forschung hätten sich als wenig erfolgversprechend herausgestellt.

Damit ein solcher deutscher Weg den Ansätzen in England ernsthaft entgegengesetzt werden könnte, bräuchte es mehr Unterstützer. Auch die Forschungsministerin ist nicht konsequent genug, wenn sie selbst einer Stichtagsverschiebung zuneigt. Die Warnung, die Bertolt Brecht im „Leben des Galilei“ allem Forscherdrang ins Stammbuch schrieb, ist aktueller denn je:
„Ihr mögt alles entdecken, was es zu entdecken gibt, und euer Fortschritt wird doch nur ein Fortschreiten von der Menschheit weg sein. Die Kluft zwischen euch und ihr kann eines Tages so groß werden, dass euer Jubelschrei von einem universalen Entsetzensschrei beantwortet werden könnte.“

© Matthias Gierth, Rheinischer Merkur Nr. 37, 13.09.2007
Weblink: http://www.merkur.de/2007_37_leiter_02.23152.0.html?&no_cache=1

Samstag, 29. September 2007

20 Millionen Fans wollten Karten für Led Zeppelin

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Rund 20 Millionen Fans haben versucht, Karten für ein Comeback-Konzert der legendären Rockband Led Zeppelin am 26. November in London zu ergattern.

Für den Auftritt der drei noch lebenden Mitglieder der Gruppe meldeten sich seit der Ankündigung am 19. September 80.000 Bewerber - pro Minute!! Die O2-Arena in London, wo das Konzert stattfinden soll, fasst 20.000 Zuschauer. Der Ansturm auf die Eintrittskarten (die umgerechnet ca. 185 Euro kosten) habe die Internetseite zum Absturz gebracht, teilte ein Sprecher mit.

Die Internetseite war bis 17. September offen, eine Milliarde Mal wurde sie aufgerufen. Die Karten werden bis 1. Oktober unter den Bewerbern verlost. Das einmalige Konzert soll in Gedenken an Ahmet Ertegün, verstorbener Gründer des Labels Atlantic Records, veranstaltet werden.

Unglaubliche Dimensionen... aber das trifft für die Band schließlich auch zu. 300 Millionen verkaufte Platten, ein Rocksong für die Ewigkeit (Stairway to heaven), absolute Rockmusiklegende, Platz 1 bei VH1's "100 Greatest Artists of Hard Rock" und x anderen Polls, Charts usw., und Vorbild für tausende Musiker und Bands.

Wer genug Knete, aber keine Karte hat, beobachte ab Ende Oktober mal Ebay. Da werden einige Tickets für viel, viel Geld versteigert werden...

Tom Cruise hat Angst

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... wovor? Vor dem Verlust seiner Familie, seiner Besitztümer oder seines Geldes? Vor einem Filmflop, vor dem Älterwerden? Vor Spinnen, vorm Schwimmen? Vor Fliegen, vorm Fliegen? Vor Gruselgeschichten? Vorm Imzuggegendiefahrtrichtungsitzen? Nein, er hat Angst vor dem galaktischen Herrscher XENU.

Der ist eine gängigen Science Fiction-Klischees entlehnte Fantasiefigur, soll ungefähr so aussehen wie obiges Foto, ist hier http://de.wikipedia.org/wiki/Xenu näher beschrieben - und dient, offenbar hochwirksam, zur Einschwörung und gleichzeitiger Einschüchterung gläubiger Scientologen.

Vom Top-Promi-Scientologen Cruise weiß also die österreichische "Kleine Zeitung" (die Tageszeitung übrigens mit dem mit Abstand besten, handlichsten Format aller Tageszeitungen, die ich kenne: 30 x 23 cm, das aber nur ganz so nebenbei) Folgendes zu berichten:

Angst vor Aliens: Tom Cruise baut Bunker

Tom Cruise will sich vor bösen Mächten aus dem All schützen. Zu diesem Zweck plant der Hollywood-Star jetzt angeblich den Bau eines unterirdischen Bunkers.

Scientology-Anhänger glauben, dass das Unheil der Menschheit vor Millionen von Jahren begann. Damals soll ein böser Alien-Fürst auf einem übervölkerten Planeten unzählige Thetanen (= Seelen) mit einer Bombe auf die Erde geschossen haben.

Wie das US-"Star Magazin" berichtet, soll dieser Bunker auf Toms Grundstück in Colorado entstehen und mit einem High-Tech-Luftreinigungssystem ausgestattet werden. Dort will sich der Schauspieler mit seiner Familie dann vor dem galaktischen Herrscher Xenu verstecken. Ein Insider sagte dazu: "Es ist ein unterirdisches System, welches mindestens zehn Leute über Jahre am Leben halten kann."

Scientology-Anhänger wie Tom Cruise oder sein Kollege Will Smith glauben, dass das Unheil der Menschheit vor Millionen von Jahren begann. Damals soll ein böser Alien-Fürst auf einem überbevölkerten Planeten unzählige Thetanen (Seelen) mit einer Bombe auf die Erde (die hieß laut Sektenoberguru Ron L. Hubbard damals "Teegebäck" oder so ähnlich... Anm. TiTo) geschossen haben.

Quelle: Kleine Zeitung, 28.9.07, S.88

Also, Glaubensfreiheit gut und schön, aber abber kann ein Rad ja wohl nicht sein... oder?

Ade, Ede! Edmund Stoiber macht sich zwangsweise vom Polit-Acker

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Schade, dass Du endlich gehst...



Noch ein paar herrliche Stoiber-Stammler hier:

http://www.spiegel.de/flash/0,5532,14504,00.html

Happy Birthday, :-) :-( 8-D !

Vor ziemlich genau 25 Jahren wurde das Smiley-Emoticon geboren, und zwar in folgendem Posting von Scott Fahlman im Bulletin Board der Carnegie Mellon University:

19-Sep-82 11:44 Scott E Fahlman :-)
From: Scott E Fahlman

I propose that the following character sequence for joke markers:

:-)

Read it sideways. Actually, it is probably more economical to mark things that are NOT jokes, given current trends. For this, use

:-(

Mehr auf Fahlman's Homepage:
http://www.cs.cmu.edu/~sef/sefSmiley.htm

Oder bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_E._Fahlman

Und überhaupt eh alles über Emoticons:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emoticon

Meine Lieblings-Emoticons (eigentlich schon mehr Ascii-Art):

<°(((><

()___)_________)))~~~

Graz ist lebenswerteste Stadt Österreichs

Die "lebenswerteste Stadt" in Österreich ist Graz. Das ergab ein weltweiter Vergleich des "Reader's Digest"-Magazins.


Im besten Fall sorgt die Nachricht für ein geschrienes "Jawohl!" samt geballter Faust, im schlimmsten ist sie immer noch für ein Nicken gut. Denn nun können es alle Grazer schriftlich haben, schwarz auf weiß: Die Murmetropole ist Österreichs "lebenswerteste Stadt".

Originell. Zu diesem - objektiv betrachtet - originellen Schluss kommt die deutschsprachige Ausgabe des bekannten "Reader's Digest"-Magazins. In der Oktober-Ausgabe listet sie unter dem Titel "Grün und lebenswert" die dahingehend besten und schlechtesten Länder wie Städte auf. Das Ergebnis: Unter 72 ausgesuchten Großstädten belegten Stockholm, Oslo und München die ersten drei Plätze. Graz landete auf dem 31. Rang - immerhin sieben Plätze vor Wien. Am schlechtesten schnitten übrigens asiatische Metropolen ab.

Kriterien. Beim Städte-Vergleich wurden elf Kriterien herangezogen: Vom Müllverbrauch pro Kopf über den Strompreis und die vorhandenen Grünflächen bis hin zur - in Graz nicht geringen - Feinstaubbelastung. Die Daten stammten von US-Universitäten, der Weltbank und den "Reader's-Digest"-Redaktionen. "Von uns gibt es weltweit 51 Ausgaben", so Chefredakteur Andreas Scharf zur Kleinen Zeitung. "Von daher sind wir für solche Vergleiche prädestiniert."

Neues aus dem Bloghaus

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Gunnaaaaaahmt...

Nach fast zwei Wochen Internetz-Abstinenz (1 Woche in Kroatien, 1 knappe Woche auf Bronchitis) bin ich wieder da und bitte freundlichst, alle entsprechenden Stellen davon in Kenntnis zu setzen.

Nebenher läuft "Das Böse unter der Sonne" im ORF-Nachtprogramm... eine Agatha Christie-Verfilmung mit Peter Ustinov als Hercule Poirot. Na gut, Ustinov mag ja ein begnadeter Schauspieler sein, aber er ist definitiv kein Hercule Poirot. Einzig Albert Finney ist Hercule Poirot und niemand sonst!!!

Dienstag, 18. September 2007

Warning

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Buch oder Hörbuch?

Unlängst habe ich mich anlässlich eines Anlasses wieder einmal gefragt, was mir lieber ist: Buch oder Hörbuch - und mich dann doch wieder fürs gute alte Buch entschieden. Die Nachteile sind zwar klar - man muss es halten, herumtragen, große und schwere Bände nehmen viel Platz in Anspruch und sind sperrig, man kann während des Lesens wenig Anderes tun usw. - trotzdem sind sie mir lieber. Zum einen mag ich die Geschwindigkeit selbst bestimmen, mit der ich etwas "rezipiere" - über manche Abschnitte kann man hinweghuschen, bestimmte Sätze dagegen muss man langsam oder zwei-, dreimal lesen, um sie richtig in sich aufnehmen zu können. Beim Hörbuch dagegen wird mir die Geschwindigkeit durch den Vorleser vorgegeben. Außerdem denke ich, das Fixieren der Zeilen mit den Augen erhöht die Konzentration - zumindest bei mir :-) Und zum Autofahren passt Musik auch einfach besser als gesprochener Text.

Ein Witz zum Thema:
Sitzen zwei Kids auf einer Bank und reden über die Schule. Sagt der eine: He Alter, heute ist der Tag des Buches. Darauf der andere: Was ist denn Buches?

Und noch einer:
Sitzen zwei Kids auf einer Bank. Holt der eine ein Buch aus der Tasche. Der andere nimmt das Buch, sieht es sich von allen Seiten an und fragt: Alter, wie geht'n das an?

Zumindest einer dieser Witze, wenn nicht beide, sind bei Axel Stein geklaut... gescheiter und witziger Bursche war das seinerzeit; inzwischen ist er wohl erwachsen. Tut der noch was?