Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina
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Dienstag, 11. März 2008

Warum Frauen besser Öl wechseln können....

Geklaut bei www.contentschmiede.de:

DER ÖLWECHSEL

Anleitung für Frauen:

In die Werkstatt fahren (spätestens 15.000 km nach dem letzten Ölwechsel).
Kaffee trinken.
Nach 15 Minuten Scheck ausstellen und mit ordentlich gewartetem Fahrzeug Werkstatt verlassen.

Ausgaben:
Ölwechsel: 40 Euro
Kaffee: 1 Euro
Gesamt: 41 Euro

Anleitung für Männer:

Ins Zubehörgeschäft fahren, 50 Euro für Öl, Filter, Ölbinder, Reinigungscreme und einen Duftbaum ausgeben.
Entdecken, dass Behälter für Altöl voll ist. Anstatt ihn zur Tankstelle zu bringen, Öl in Loch im Garten schütten.
Eine Dose Bier öffnen, trinken.
Fahrzeug aufbocken. Vorher 30 Minuten lang Klötze dafür suchen.
Klötze unter Sohnemanns Tretauto finden.
Vor lauter Frust eine Dose Bier öffnen, trinken.
Ablasswanne unter Motor schieben.
16er-Schraubenschlüssel suchen.
Aufgeben und verstellbaren Schraubenschlüssel verwenden.
Ablassschraube lösen.
Ablassschraube in Wanne mit heißem Öl werfen. Sich dabei mit heißem Öl beschmieren.
Sauerei aufputzen.
Bei einem weiteren Bier beobachten, wie das Öl abläuft.
Ölfilterzange suchen.
Aufgeben. Ölfilter mit Schraubenzieher einstechen und abschrauben.
Bier.
Kumpel taucht auf. Bierkiste mit ihm zusammen leeren. Ölwechsel morgen beenden.
Nächster Tag: Ölwanne voll mit Altöl unter dem Fahrzeug vorziehen.
Bindemittel auf Öl streuen, das während Schritt 18 verschüttet wurde.
Bier - nein, wurde ja gestern getrunken.
Zum Getränkemarkt gehen, Bier kaufen.
Neuen Ölfilter einbauen, dabei dünnen Ölfilm auf die Ölfilterdichtung aufbringen.
Ersten Liter Öl in den Motor einfüllen.
Sich an die Ablassschraube aus Schritt 11 erinnern.
Schnell die Schraube in der Ablasswanne suchen.
Sich erinnern, dass Altöl zusammen mit der Schraube im Garten entsorgt wurde.
Bier trinken.
Loch wieder ausheben, nach der Schraube suchen.
Den ersten Liter frischen Öls auf dem Boden der Garage wieder finden.
Bier trinken.
Beim Anziehen der Ablassschraube mit dem Schraubenschlüssel abrutschen, die Fingerknöchel an der Karosserie anschlagen.
Kopf auf Bodenfliesen schlagen, als Reaktion auf Schritt 31.
Mit wüsten Flüchen beginnen.
Schraubenschlüssel wegschleudern.
Weitere 10 Minuten fluchen, weil der Schraubenschlüssel die an der Wand angepinnte Miss Dezember in die linke Brust getroffen hat.
Bier.
Hände und Stirn reinigen und vorschriftsmäßig verbinden, um Blutfluss zu stoppen.
Bier.
Bier.
Vier Liter frisches Öl einfüllen.
Bier.
Auto von Böcken ablassen.
Einen der Klötze dabei kaputtmachen.
Fahrzeug zurücksetzen danach Bindemittel auf das in Schritt 23 verschüttete Öl streuen.
Bier.
Probefahrt.
Auf die Seite gewinkt und wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verhaftet werden.
Fahrzeug wird abgeschleppt.
Kaution stellen, Fahrzeug vom Polizeihof abholen.

Ausgaben:
Teile: 50 Euro
Anzeige wegen Trunkenheit: 1500 Euro
Abschleppkosten: 100 Euro
Kaution: 150 Euro
Bier: 20 Euro
Gesamt: 1820 Euro.

Samstag, 12. Januar 2008

Grisbi: Die besten Autofahrerkekse der Welt

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Wer wie wir öfter mal längere Trips mit dem Auto unternimmt - und wem es dabei wie uns widerstrebt, in Autobahnraststätten Wucherpreise für bestenfalls mittelmäßige Kost zu löhnen (ich meine, ein Milchkaffee - neudeutsch "Medium Latte to go" *örks* - für drei Euronen zwanzig, und mindestens ebensoviel für irgendein matschiges belegtes Brötchen, ja gehts denn noch??), wird eine gute Unterwegsverpflegung zu schätzen wissen. Und wer dabei gern zur süßen Fraktion tendiert, dem kann ich die italienischen Grisbi-Kekse von Parmalat wärmstens ans Herz legen. Die gibt es zwar in deutschen/österreichischen Supermärkten nicht - wohl aber z.B. in Italien, Kroatien, Slowenien - oder aber in diversen Onlineshops, da natürlich zu entsprechend höheren Preisen. Der Shop Kleefelder Kaffeeklatsch, den ich aus Preis-Protest jetzt mal nicht verlinke, nimmt horrende € 2,30 für eine 150-g-Packung (wert ist sie es aber allemal). Hingegen verlangt http://www.gaumenfreuden24.de/ etwas moderatere € 1,50. In den Tus-Märkten in Slowenien zahlten wir heute € 1,10 für eine Packung. Und dafür bekommt man wunderbare neun dicke Kekse. Wenn man zu zweit unterwegs ist, bekommt jeder vier und über die Zuteilung und Verwendung des neunten lässt sich dann trefflich diskutieren und verhandeln :-) Mein Favorit ist übrigens Lemon-Ginseng. Zum Reinsetzen!

Die Wertung im Einzelnen:

Geschmacksfaktor: 10 von 10 Punkten (lecker-happa-schlonz!)
Anti-im Auto-Herumkrümel-Faktor: 9 von 10 Punkten (krümeln minimal)
Anti-im Auto-Herummatsch-Faktor: 10 von 10 Punkten (außen trocken, innen gefüllt)
Geschmacksrichtungsvariationsfaktor: 9 von 10 Punkten (es gibt sechs Sorten)
Verpackungsfaktor: 8 von 10 Punkten (mit Alu-Innenverpackung zum Frischhalten, leider aber in umweltschädlicher Hochglanz-Außenverpackung)
Verfügbarkeitsfaktor: 5 von 10 Punkten (gips leider nicht überall)

TiTo-Tipp: Kaufen! (nee, ich kriege keinen Werbebonus von Parmalat - leider)

Sonntag, 23. Dezember 2007

Toyota: Human Touch

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Feiner neuer Werbespot von Toyota Japan. Die "menschliche Note" im Auto. Witzig!

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Sonntag, 16. September 2007

Liebe Männer!

Heute lese ich wieder einmal, also offenbar verlässlich, dass der Suchbegriff "Sex" bei Google häufiger eingegeben wird als die Begriffe Games, Reise, Musik, Auto, Wetter, Gesundheit und Jobs - ZUSAMMEN!! Die selbe Studie spricht von dabei von einer über 75-prozentigen Männerquote auf der Google-Suche nach Sex. Ich kann das gar nicht glauben. Sex interessiert Euch also wirklich x-fach mehr als Autos??? Nee, nä?

Letzte Woche bin ich in der Grazer City vom Hauptplatz in die Sackstraße (hehe... ja, die heißt passenderweise wirklich so) marschiert und sah dort eine Traube von Menschen - allesamt männlichen Geschlechts. Anlass war: Vor dem Erzherzog-Johann-Hotel stand zu irgendwelchen Werbezwecken ein oranger Lamborghini herum. Über die gesamte Seitenfront war ein hässlicher weißer Werbeaufkleber gepappt und drin saß irgend ein schrecklich gelangweilt aussehender Schnösel. Die Herren der Schöpfung tänzelten ums Auto herum, mehrere (wohl Touris) hatten ihre Digicams ausgepackt und knipsten den Wagen von allen Seiten. Etwaig vorhandene Frauen an ihren Seiten waren sofort vergessen, sahen auf Armbanduhren oder gar in die unbestückte Auslage vom Bärenland-Gummibärchengeschäft, mehr oder minder geduldig darauf wartend, dass sich die momentane Zappelei und Aufgeregtheit ihres Gesponses wieder legen möge...

... ich ging also am rechts stehenden Pulk Männertraube in Richtung Krebsenkeller vorbei und konnte es mir die Seitenbemerkung "He, das ist doch nur ein Auto!" nicht verkneifen... erntete aber außer ein paar bösen Blicken keinerlei Reaktion. Offenbar lähmt so komplett absorbierende Faszination doch schwerstens die verbale Spontaneität :-)

Ich stelle also subsummierend und abschließend die Frage in den virtuellen Raum:

Sex oder Autos? (Bums oder Brumm? Mausen oder sausen?)

Und jetzt bitte nicht sagen: am besten beides... eine klare und eindeutige Entscheidung ist gefragt. Und bitte auch keine Boxenluder in die Kommentarbox heften ;-)