Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina
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Donnerstag, 11. Oktober 2007

Na bravo: Österreicher sind Sex-Vizeweltmeister!

Aus der "Kleinen Zeitung online", 25.09.2007:

Österreich knapp von "Sex-Weltmeister" Griechenland geschlagen

Der Kondomhersteller Durex hat nun den zweiten Teil der weltweit ersten globalen Studie zum Thema "Sexual Wellbeing" präsentiert: Die Griechen sind am kreativsten, die Japaner sexuell überaus unbefriedigt. Die Pille ist außerdem als Verhütungsmittel beliebter als das Kondom.

Mit Spannung wurde er erwartet, nun ist er da: Der alljährliche Durex Sexual Wellbeing Global Survey. Die schlechte Nachricht: Österreich hat nicht gewonnen. Die gute: Die Alpenrepublik wurde lediglich vom neuen "Sex-Weltmeister" Griechenland geschlagen. Die Hellenen bestechen mit durchschnittlich sechs unterschiedlichen Sexualpraktiken pro Geschlechtsverkehr, die Österreicher schaffen hingegen "nur" 5,6. Am unbefriedigtsten scheinen hingegen die Japaner - sie rangieren in nahezu allen Kategorien am Tabellenende.

Erfindungsreichtum. Was die Sexualpraktiken, also den Erfindungsreichtum im Bett betrifft, wiesen die Österreicher Brasilien (5,5) auf Platz drei, knapp vor der Schweiz und Südafrika (beide 5,4). Deutschland (4,8) oder die USA (4,2) hinken da schon ein wenig zurück, während Japan (2,6) und Nigeria (1,8) die Schlusslichter punkto sexueller Kreativität sind. Dennoch beklagen sich die Westafrikaner nicht: 68 Prozent gaben an, genügend Abwechslung beim Sex zu haben. Auch hier liegen die Japaner mit nur neun Prozent abgeschlagen an letzter Stelle. Mit 50 Prozent finden sich die Österreicher gemeinsam mit Deutschland und Kanada im Mittelfeld wieder.

Vorspiel. In der Kategorie "Vorspiel" hatten im Durex-Report die Schweizer die Nase vorn. Durchschnittlich 23,3 Minuten lassen sich die Eidgenossen Zeit, bevor sie so richtig zur Sache kommen. Anschließend "tun" sie es 18,9 Minuten lang - beides Werte, die hierzulande nicht erreicht werden. Mit 20,2 Minuten beim Vorspiel und 16,9 Minuten beim Geschlechtsakt nehmen die Österreicher aber einen Spitzenrang ein. Zumindest in Sachen Vorspiel. "Verkehrsausdauernder" sind trotz kürzerem Auftakt die Brasilianer (19,5/21,4), die Kanadier (18,8/18,4), die Deutschen (18,5/17,6), die Russen (17,7/18,2) und auch die US-Amerikaner (17,0/17,7). Nur 11,8 Minuten Vorspiel gönnt man sich in Hongkong.

Beliebte Selbstbefriedigung. Weltweit überaus beliebt ist die Selbstbefriedigung. Besonders ehrlich scheinen dabei die Österreicher ihre Fragebögen ausgefüllt zu haben: 95 Prozent der Teilnehmer gaben an, gelegentlich zu masturbieren. Nur noch die Schweizer legen noch lieber Hand an sich selbst (96 Prozent). Sie führen mit 46 Prozent auch die Kategorie "masturbieren wöchentlich" an, gefolgt von Thailand (44 Prozent), Brasilien (43), Indien, Niederlande, Kanada und Großbritannien (41), Deutschland (40) sowie Spanien, Österreich und Singapur (39 Prozent).

Gesprächig. Als sehr gesprächig, wenn es ums Thema Sex geht, erweisen sich die Mexikaner. 80 Prozent können dort dem jeweiligen Partner ihre sexuellen Wünsche mitteilen. Etwas verschlossener zeigen sich da die Österreicher, wo sich 59 Prozent kein Blatt vor den Mund nehmen. Auch hier sind die Japaner klares Schlusslicht mit 21 Prozent.

Sonntag, 16. September 2007

Liebe Männer!

Heute lese ich wieder einmal, also offenbar verlässlich, dass der Suchbegriff "Sex" bei Google häufiger eingegeben wird als die Begriffe Games, Reise, Musik, Auto, Wetter, Gesundheit und Jobs - ZUSAMMEN!! Die selbe Studie spricht von dabei von einer über 75-prozentigen Männerquote auf der Google-Suche nach Sex. Ich kann das gar nicht glauben. Sex interessiert Euch also wirklich x-fach mehr als Autos??? Nee, nä?

Letzte Woche bin ich in der Grazer City vom Hauptplatz in die Sackstraße (hehe... ja, die heißt passenderweise wirklich so) marschiert und sah dort eine Traube von Menschen - allesamt männlichen Geschlechts. Anlass war: Vor dem Erzherzog-Johann-Hotel stand zu irgendwelchen Werbezwecken ein oranger Lamborghini herum. Über die gesamte Seitenfront war ein hässlicher weißer Werbeaufkleber gepappt und drin saß irgend ein schrecklich gelangweilt aussehender Schnösel. Die Herren der Schöpfung tänzelten ums Auto herum, mehrere (wohl Touris) hatten ihre Digicams ausgepackt und knipsten den Wagen von allen Seiten. Etwaig vorhandene Frauen an ihren Seiten waren sofort vergessen, sahen auf Armbanduhren oder gar in die unbestückte Auslage vom Bärenland-Gummibärchengeschäft, mehr oder minder geduldig darauf wartend, dass sich die momentane Zappelei und Aufgeregtheit ihres Gesponses wieder legen möge...

... ich ging also am rechts stehenden Pulk Männertraube in Richtung Krebsenkeller vorbei und konnte es mir die Seitenbemerkung "He, das ist doch nur ein Auto!" nicht verkneifen... erntete aber außer ein paar bösen Blicken keinerlei Reaktion. Offenbar lähmt so komplett absorbierende Faszination doch schwerstens die verbale Spontaneität :-)

Ich stelle also subsummierend und abschließend die Frage in den virtuellen Raum:

Sex oder Autos? (Bums oder Brumm? Mausen oder sausen?)

Und jetzt bitte nicht sagen: am besten beides... eine klare und eindeutige Entscheidung ist gefragt. Und bitte auch keine Boxenluder in die Kommentarbox heften ;-)

Sonntag, 9. September 2007

Blog-Empfehlung: Call me

Call me - eine Telefonsexanbieterin erzählt aus ihrem Alltag:

http://phonebitch.blogspot.com/

Vor allem die schrägen oder einfach nur dämlichen Telefonfreier kriegen ih Fett weg. Ob das Ganze nun gefaket ist oder nicht: guter, witziger Blog, lässig geschrieben, mit guten weiteren Blogtips (unter "Lies dies") und mit großem Archiv (seit 2005).

Kleines Beispiel aus "Call me" von April 2006:

Fragebogen

Er nervt und ist sich das bestimmt auch bewusst.
"Hey Puppe, was für ein Slip hast du an?"
"Ich trage einen roten String."
"Du trägst einen roten String?"
"Ja, ich trage einen roten String."
"Bist du auch schon feucht?"
"Ja, ich bin schon feucht."
"Du bist also schon feucht?"
"Ja, ich bin schon feucht."
"Hättest du jetzt Lust auf einen guten Fick?"
"Oh ja, und wie ich Lust hätte auf einen guten Fick."
"Du hättest also Lust auf einen guten Fick."

Nach 2 Minuten ging er mir so sehr auf die Nerven und ich erweiterte einfach dieses Spielchen.

"Welche Position mags du denn am liebsten?"
"Von hinten."
"Von hinten also?"
"Ja von hinten und du?"
"Ich?"
"Ja du."
"Auch von hinten."
"Du magst es also auch von hinten."

Das Spiel hat ihm nicht gefallen und sein Ständer, wenn er überhaupt einen hatte, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Er war mir zu sachlich und es kam mir vor, als wenn ich einen Fragebogen beantworten müsse. Vielleicht ruft er auch eine Anbieterin nach der anderen an und entscheidet sich dann für jene, die ihm am meisten zusagt. Mich hat er wohl von der Liste gestrichen.