Dies ist ein BLOG: ein öffentliches Internet-Journal mit regelmäßigen Einträgen (Posts). Thema ist alles, was ich lustig, interessant, spannend oder ungewöhnlich finde - z.B. Weblinks, Fotos, Videos, Gags, Literatur- und Musiktips, Zeitungsartikel, Tagebucheinträge und sonstiges Brimborium. Daher auch der Name Tohuwabohu, denn einen roten Faden gibt es nicht, bzw. der einzige rote Faden bin ich :-) Diesen Blog gibt es seit 07 / 07. Es lohnt sich durchaus, auch die älteren Posts nachzulesen, wenn man die neueren mag. Und: Kommentare sind erlaubt/erwünscht, werden veröffentlicht und gern gelesen. Viel Spaß in meinem Webwohnzimmer! Tina

Mittwoch, 12. September 2007

Leben wir in einer Computersimulation?

Wer abgedrehte und schräge Ideen, Theorien und Philosophien mag, sich von Gedankenexperimenten faszinieren läßt, das Genre des sog. mindfuck liebt, "Matrix" für einen fantastischen Film hält und überhaupt gern über den Tellerrand des Verstandes hinausguckt, sollte mal in einer ruhigen Stunde diesen wissenschaftlichen Artikel durchlesen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24268/1.html

Der britische Philosoph Nick Bostrom (faszinierender Typ...) erklärt hier - sehr ernsthaft, logisch und schlüssig - warum es durchaus möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich ist, dass wir Menschen in einer Computersimulation leben...

Weiterführend:
http://www.nickbostrom.com/ (englisch)
http://www.uni-magdeburg.de/iewmoodle/mod/resource/view.php?id=393
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14991/1.html
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/frage-von-michael-a-kouklakis_aid_26489.html

Oder einfach selbst mit "Nick Bostrom" oder "Simulationsargument" googeln....

Sonntag, 9. September 2007

Blog-Empfehlung: Call me

Call me - eine Telefonsexanbieterin erzählt aus ihrem Alltag:

http://phonebitch.blogspot.com/

Vor allem die schrägen oder einfach nur dämlichen Telefonfreier kriegen ih Fett weg. Ob das Ganze nun gefaket ist oder nicht: guter, witziger Blog, lässig geschrieben, mit guten weiteren Blogtips (unter "Lies dies") und mit großem Archiv (seit 2005).

Kleines Beispiel aus "Call me" von April 2006:

Fragebogen

Er nervt und ist sich das bestimmt auch bewusst.
"Hey Puppe, was für ein Slip hast du an?"
"Ich trage einen roten String."
"Du trägst einen roten String?"
"Ja, ich trage einen roten String."
"Bist du auch schon feucht?"
"Ja, ich bin schon feucht."
"Du bist also schon feucht?"
"Ja, ich bin schon feucht."
"Hättest du jetzt Lust auf einen guten Fick?"
"Oh ja, und wie ich Lust hätte auf einen guten Fick."
"Du hättest also Lust auf einen guten Fick."

Nach 2 Minuten ging er mir so sehr auf die Nerven und ich erweiterte einfach dieses Spielchen.

"Welche Position mags du denn am liebsten?"
"Von hinten."
"Von hinten also?"
"Ja von hinten und du?"
"Ich?"
"Ja du."
"Auch von hinten."
"Du magst es also auch von hinten."

Das Spiel hat ihm nicht gefallen und sein Ständer, wenn er überhaupt einen hatte, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Er war mir zu sachlich und es kam mir vor, als wenn ich einen Fragebogen beantworten müsse. Vielleicht ruft er auch eine Anbieterin nach der anderen an und entscheidet sich dann für jene, die ihm am meisten zusagt. Mich hat er wohl von der Liste gestrichen.

Endlich gefunden: Der Eingang nach Österreich!


Nach langem Suchen wurde jetzt endlich der Eingang nach Österreich gefunden. Wie man auf dem Foto sieht, ist eine erste Schaulustige schon drin. Kommt alle gucken!

Samstag, 8. September 2007

Der Ebay-Song - von Weird Al Yankovic

Die wichtigsten Infos zum Papstbesuch in Österreich:

- Gestern war Benni die Ratte in Wien: statt der kirchenseits erhofften 20.000 waren magere 7.000 Besucher da;
- Heute war er in Mariazell: statt der erwarteten 80.000 waren gerade mal 30.000 Pilger vor Ort;
- Beide Tatsachen schiebt die Kirche aufs Wetter und die Gesamtsituation;
- In Wien am Stephansplatz ist nach seinem "Grüß Gott" das Mikrofon ausgefallen (Realsatire? göttliche Vorsehung?), die geplante Rede wurde ersatzlos gestrichen;
- In Mariazell sind zwei Pilger älteren Semesters an Herzinfarkt gestorben;
- Außer Anti-Abtreibungs-Sprüchen und Blabla hatte Gottes Staubsaugervertreter auf Erden nichts Besonderes zu vermelden;
- Jetzt isser wieder weg.

Außer Spesen nichts gewesen....

... und Frodo liebt Sam!

Harry Potter treibt's mit Draco Malfoy

Mit obigem Betreff hoffe ich, die Besucherzahlen meines Blogs ins Unendliche hochzupotenzieren...

Hier geht es jedenfalls um SLASH - gemeint ist nicht der Gitarrist von Guns'N Roses, sondern der schwule Onlinetrend: homoerotische Fan-Kunst und Fan-Fiktion in Wort und Bild: Geschichten, Fantasien, Zeichnungen, Photoshop-Bilder etc. - also mal ganz sicher eine der spannenderen Unterkategorien der Fanfiction :-)

Ein Artikel bei Spiegel online erklärt das Wesentliche am Beispiel Potter-Slash-Fanfic:

SPIEGEL ONLINE - 24. September 2005, 10:48
URL: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,376285,00.html

SCHWULE FAN-FICTION

Harry Potter liebt Männer

Die Millionen von Harry-Potter-Fans weltweit sind oft nicht zufrieden mit den kleinen Dosen, in denen ihnen neue Geschichten um ihren Liebling dargeboten werden. Viele schreiben selbst - und manche machen aus dem heterosexuellen Nachwuchsmagier einen schwulen Jüngling.

Harry Potter: Anonyme Autoren mit eigenen Ideen

Welche gefährlichen Abenteuer muss Harry Potter diesmal bestehen? Welcher Mitschülerin gibt er den ersten Kuss? Schafft er es, den bösen Voldemort endgültig zu besiegen? Die Antworten auf solche Fragen brennen den meisten Harry-Potter-Fans vor dem Erscheinen des sechsten Bandes auf den Nägeln. Einen großen Teil der Fangemeinde des Zauberlehrlings aber interessiert nichts weniger als das. Sie malen sich stattdessen aus, wie Harry, endlich erwachsen, die Zauberschule Hogwarts verlässt - und seine Neigungen in einer schwulen Lebensgemeinschaft mit seinem Erzfeind Draco Malfoy auslebt.

"Dracos warmer Atem strich ihm über den Nacken. In Harrys Armen entspannte sich sein Körper ganz langsam, als ob er diese Position nie wieder verlassen wollte. Harry merkte, dass dies der Augenblick war, in dem er sich so wohl fühlte wie noch nie in seinem ganzen Leben." Solche Sätze schreibt natürlich nicht die Autorin der Harry-Potter-Romane, Joanne K. Rowling. Solche Sätze schreiben anonyme Autoren und stellen sie ins Internet. "Fanfiction", kurz Fanfic, heißt dieses Genre: Millionen von Geschichten gibt es, jeder Schreiber hat seinen eigenen Lieblingscharakter aus Büchern, Fernsehserien, Filmen, zu dem er seine ganz privaten Phantasien spinnt. Das reicht von Hamlet bis Mickey Maus, von kurzen Dialogen zwischen Randfiguren bis hin zu kompletten Romanen. Und für Hunderttausende weltweit ist dieser Lieblingscharakter eben Harry Potter.

Die Seite sugarquills.net zum Beispiel hat sich ausschließlich Harry Potter verschrieben. Leute aus der ganzen Welt schicken ihre erfundenen Geschichten. "Für die meisten von ihnen ist es einfach aufregend, etwas zu schreiben, das auch gelesen wird und zu dem es sogar eine Reaktion von Online-Rezensenten gibt", sagt Jennie Levine, die sugarquills mit ins Leben gerufen hat. Möchtegern-Autoren finden ein fertiges Universum mit genau definierten Charakteren vor: "Das ist ein guter Ausgangspunkt. Wir hoffen, dass es ein Sprungbrett für Leute ist, die einmal ihre eigenen Geschichten schreiben", sagt die 33-jährige Bibliothekarin, die an der Universität von Maryland arbeitet.

Sugarquills passt genau auf, welche Geschichten auf der Seite stehen bleiben. 25 Freiwillige zensieren die Stories. Viele Fanfic-Autoren sind nämlich Kuppler: Sie sind allein darauf aus, zwei Charaktere miteiander zu verbändeln. Das akzeptieren die sugarquills-Zensoren - solange diese Kuppeleien in die Harry-Potter-Geschichten passen und sich nicht im drastischen Detail verlieren. "Wenn sie es auf dem Sofa treiben, fliegt es 'raus", sagt Levine bestimmt.
Andere Seiten sind da anders. Der Zweck der Seite restrictedsection.org zum Beispiel besteht allein darin zu beschreiben, wo, wann, mit wem und vor allem wie sie es tun. "Ich finde, es ist nicht meine Aufgabe zu bestimmen, wie die Leute ihren Kick kriegen", sagt Vikki Dolenga, die restrictedsection.org 2002 gegründet hat. Die 34-jährige Kundenberaterin einer Datenverarbeitungsfirma in Chicago findet, dass die Geschichten auf der Seite "erotisch" sind und nicht pornografisch. 200.000 Mal am Tag wird die Seite angeklickt.

Besonders oft werden homosexuelle Paarungen von eigentlich klar heterosexuellen Charakteren beschrieben - wie eben eine Liason zwischen Harry und Draco. Solche Geschichten tauchten erstmals Mitte der 70er Jahre auf: heiße Phantasien über eine Beziehung zwischen Captain Kirk und Mr. Spock im Raumschiff "Star Trek".

Die Erfinder der Figuren sind natürlich nicht so glücklich mit diesen Geschichten. Anne Rice zum Beispiel, die Autorin der Vampir Chroniken, schrieb auf ihrer Website: "Die Charaktere sind gesetzlich geschützt. Es regt mich total auf, auch nur an Fanfiction mit meinen Figuren zu denken." Joanne K. Rowling ist da gelassener, solange die Stories der Fans nicht gewalttätig, gotteslästerlich oder sexuell freizügig sind. Seiten wie restrictedsection.org haben zwar schon viele Unterlassungserklärungen bekommen, können aber einfach weiterbetrieben werden, wenn sie den Zugang über Passwörter für unter 18-Jährige sperren. "Wir sind immer noch da", triumphiert Vikki Dolenga - "obwohl wir bestimmt nie einen Preis für die beste Potter-Geschichte im Netz gewinnen werden."

Von Giles Hewitt, AFP

Weitere Links zum Thema:

Wikipedia über Fanfiction:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fanfiction
Wikipedia über Slash:
http://de.wikipedia.org/wiki/Slash_%28Literatur%29
Squidge - schöne Slash-Bilder bekannter Stars&Filme:
http://www.squidge.org/~praxisters/
Potter-Slasharchiv:
http://www.endless-rain.de/
Riesige deutsche FF-Seite, hier kann man stundenlang stöbern:
http://www.fanfiktion.de/
... und tausende weitere Seiten - einfach ergoogeln :-)

Copyright des obigen Bildes bei salishna.net:
http://www.salishna.net/hdslash/index.php?site

Zwetschkenarsch

Freitag, 7. September 2007

Sprachspielereien Vol. 3

Und hier ein paar wunderschöne Wort- und Satz-Palindrome:

Dienstmannamtsneid
Retsinakanister
Anita bat Ina
Alle Bananen, Anabella!
Alle necken Ella
Anita, beiss sie, bat Ina
Anni roch Corinna
Die Liebe ist Sieger, rege ist sie bei Leid
Die liebe Tote! Beileid!
Die Rede - ist sie der Eid?
Dracula´s Alu-Card
E-Dur, Trude!
Ein Examen? Ne, Maxe, nie!
Ein Golf flog nie!
Ein Neger mit Frust surft im Regen nie
Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie
Eine Horde bedrohe nie!
Elly biss Sibylle
Euere Idee: Die Reue
Geist, sieg!
Leg in eine so helle Hose nie 'n Igel!
Na, Fakir, Paprika-Fan?
Nette Letten
Nie setzt es ein
Nie so sein!
Nie solo sein!
Nur du, Gudrun!
O Genie, der Herr ehre dein Ego!
Regine, webe weniger!
Reit' nie ein Tier!
Reizend lügt güldne Zier
Retten Nebel Rentnerleben netter?
Rettender Retter, red' netter!
Ria fand Edna fair
Risotto, Sir?
Sator arepo tenet opera rotas (mittelalterlicher Zauberspruch, siehe auch hier)
Sei fein, nie fies!
Spart Raps!
Trug Tim eine so helle Hose nie mit Gurt?
Tunk nie ein Knie ein, Knut!
Wo ruht Anna Thurow?

Sprachspielereien Vol. 2

Das Wort mit den meisten unmittelbar aufeinanderfolgenden Vokalbuchstaben, das sich im Duden finden lässt, lautet zweieiig (5 Vokalbuchstaben). Die meisten aber hätten wohl Zusammensetzungen aus Queue, Eiern, Aue und Ai, ggf. auch noch kindersprachlich Aua (als Substantiv = das Aua): Queueeier, Queueaue (7 Vokalbuchstaben). Daneben gibt es sicherlich Aiauen und Aieier. Wenn sich das arme Ai an besonderer Stelle wehtut, dann hat es ein Aieiaua. Geschieht das beim Billard, dann ist es ein Queueaieiaua. Und passiert das immer auf einer bestimmten Aue, dann ist dies die Queueaieiauaaue (14 Vokalbuchstaben). Letzteres wäre auch das Wort mit den meisten Vokalbuchstaben am Wortende. Eine Aieiauaaue wäre wohl das längste Wort, das nur aus Vokalbuchstaben besteht (10 Stück) beziehungsweise mit den meisten Vokalbuchstaben am Wortanfang. Wenn man aber die Wörter auch mehrmals in den Zusammensetzungen zulässt, ist die Anzahl der Vokalbuchstaben theoretisch unbegrenzt (beispielsweise eine Aieiauaaue mit Queueeiern wäre eine Queueeiaieiauaaue usw.).

Das und mehr gefunden bei Bessersprechen

Sprachspielereien

Wo wir gerade beim Thema Sprache sind: Sie da, aufstehen, an die Tafel kommen und die folgenden Sätze laut vorlesen!

Ein Kardinal übersteht eine Operation ohne Betäubung nach kurzer Betübung.
Mit Gleichstrom fahren die O-Busse in Ostrom.
Korrekte Beinhaltung beinhaltet beim Tragen der päpstlichen Standarten verschiedene Standarten.
Man hat mir öffentlich beigepflichtet, dass Fahnentuch sei beigefarben.
Bei der Spendensammlung dient der Reinerlös dem Nachweis der Reinkorporation des Heiligen durch Gott, den Alleinen.
Auf alle Nachlassfächerchen erstreckten sich die Recherchen der Inquisition.
Durch das Buschfeuer steuerte kein Buschauffeur den Wagen wie dieser Missionar.
Es ist keine Legende, dass er das Zugende noch erreichte, obwohl die Nachteile eines Nachteilzuges nicht zu leugnen sind.
Sein Seelentröster war ein Seeleopard, ein Häscher, der kein Häschen entkommen ließ.
Auf dem Estrich stand: Bindestriche bieten bei manchem Politikersatz Schreiberleichterung.
Große Bilderfolge hatte der Textilingenieur mit seinen Textilillustrationen zur Salonalbumserie.
In diesen Wonnetagen meidet man die schönsten Wohnetagen, und selbst in der Versandabteilung beugt man sich über die Verandabrüstung.
Vor allem der Talentförderung diente der Wettbewerb zur Talentwässerung durch Stauseen und auch die Staubecken müssen gesäubert werden, am besten nimmt man dazu ein Staubtuch.
Die Heimat ohne jede Heimatmosphäre war für die Waise ideal, ging es hier doch babygerecht zu, trotz babylonischer Sprachverwirrungen.
Alles war großzügig, nur die Alträume waren wahre Elternalbträume: Es gab zum Beispiel nur ein Schuhregal für alle Stiefeltern.
Auf dem anschließenden Presseessen wurden Seeigeleier geboten, Tiefkühlautomatensalat, Wurzelenden mit Schweinelenden, Nachtischweine usw.
Die am meisten gefürchtete Profiamazone der Panamazone behauptete, weder Gage noch Visagebühren seien ihr wichtig.
Was sie bei der Spargelernte verdient hatte, legte sie zu ihren Spargeldern.
Nachdem der Abendstern den Morgenstern abgelöst hatte, sah man nur noch Zwergelstern.

Sandy Says

Und hier Sandys kleine Glosse zum Artikel im Posting weiter unten (Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus):

Soweit der Artikel. Ja, mehr Sprachbewusstsein wäre nicht sondern i s t angebracht! Nur frage ich Sie, sehr geehrter Herr Schneeweiss, warum bringen Sie dieses Bewusstsein nicht konsequent zum Ausdruck. Was haben englische Wörter (Anglizismen) in einem Lob-Lied (Song) über die Fein- und Eigenheiten der österreichischen Wörter (Austriazismen) in der deutschen Sprache zu suchen? Weiters frage ich Sie, ob sie nicht auch in der Schule mit: „Beginne niemals einen Satz mit „Und““ gequält wurden. Wie immer, inhaltlich pflichte ich Ihnen voll bei. Leidenschaftlich halte ich im täglichen Sprachgebrauch das Fähnchen der österreichischen Sprache hoch. Nicht nur Sprache, sondern z..B. die Esskultur per se verkommt zusehends zu einem großen multikulturellen, diffusen Mischmasch.

Es war Mitte der 70er Jahre, als ich als junges Mädchen mit meinem Vater die Sommerferien am Wörthersee verbrachte. Bei einem Spaziergang durch Krumpendorf las ich auf einem Schild vor einem Gasthaus: „Menü heute: Wienerschnitzel mit Sauerkraut und Tunke“. Diese Ankündigung ausgelassener Geschmacksverwirrung löste bei mir Heiterkeitsausbrüche aus und veranlasste mich zum Ausruf: „Die spinnen, die Kärntner!“. Mein Vater erklärte mir, dass kein Kärntner sein „Wiener“ mit Sauerkraut und Tunke zu sich nimmt, diese Komposition sei lediglich ein Angebot für die deutschen Sommergäste. „Warum müssen die das essen?“ fragte ich mitleidsvoll – wie gesagt ich war noch sehr jung und naiv – „Weil sie das so wollen. Sie sind´s halt gewohnt von z´Haus.“ erklärte mein Vater. Worauf ich das Asterix-Zitat wiederholte und Kärntner durch Deutsche ersetzte.

Heute, dreißig Jahre später, erzählt mir eine Freundin von ihrem traumhaften All-inclusive Urlaub in Monastir, Tunesien. Tolle Anlage, direkt am Meer, traumhaftes Wetter und dank der deutschen Pionierarbeit mit dem unschätzbaren Vorteil „Man spricht Deutsch“. Auch das Essen wäre ausgezeichnet gewesen. Vor meinem geistigen Auge sah ich dampfende Schüsseln mit Couscous und allerlei Gemüse, Kichererbsen, Lammfleisch mit scharfer Harissa, frisches knusprig-flaumiges Fladenbrot, Körbe voller Datteln, Kaktusfrüchten und Feigen. Ich konnte die Aromenvielfalt der arabischen Gewürze förmlich riechen, als meine Freundin sagte: „Stell Dir vor, es gab Kaiserschmarrn!“. Puff – irgendwie passte der backenbärtige Franz Josef so ganz und gar nicht in meine romantisch verklärte 1001-Nacht-Vorstellung. „Darf ich mal fragen, welche Gerichte eigentlich landestypisch für Tunesien sind?“ – ich durfte nicht. Lebhaft erzählte meine Freundin weiter. Sie beobachtete einen spanischen Gast, der ganz offensichtlich noch nie in Tunesien war und daher keine Ahnung hatte, dass es sich bei Kaiserschmarrn um eine Süßspeise handelt. Er türmte auf die eine Seite seines Tellers klassisch tunesische Spaghetti mit Tomatensoße und auf die andere Seite den eben erwähnten Kaiserschmarrn. Fusion vom Feinsten oder sic transit gloria europae et africae...

Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus?

Ich übergebe das Mikro an Sandy:

Eines meines Lieblingsthemen:

Josef Schneeweiss (Germanist an der Universität Klagenfurt) vor einigen Tagen in der steirischen „Kleinen Zeitung“ über den Rückgang von österreichischen Wörtern in der deutschen Sprache:


Sterben Erdäpfel und Paradeiser aus? (Kleine Zeitung)

Die These: Austriazismen tragen zur Bereichung der deutschen Sprache bei, sie verdienen bewahrt zu werden.

Welches Deutsch ist eigentlich unser Deutsch? Das fragt man sich nicht nur, wenn man sich am Bauernmarkt umsieht. Da bieten auch die größten Hinterwäldler fast ausschließlich Kartoffeln, Tomaten und Heidelbeeren feil und tun so, als wäre es nie anders gewesen. Dann flattern allwöchentlich Flugblätter der Lebensmittelkonzerne ins Haus, die ihren Sitz überwiegend in Deutschland haben, und drängen uns wieder die Wörter unserer Nachbarn auf.
Einer liefert uns sogar „Tomaten aus Österreich“. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch noch unsere Marillen, Eierschwammerl und Karfiol den Aprikosen, Pfifferlingen und dem Blumenkohl weichen werden.

Kein Wunder, dass viele Jugendliche in Österreich Wörter wie Paradeiser oder Erdäpfel noch nie gehört haben. Dabei ist das Wort von seiner Herkunft her hoch interessant. Es erinnert an den Genesisbericht und die ursprüngliche Heimat des Menschen im Nahen Osten, die die Griechen paradeisos, also Paradies, nannten,. Und es erinnert an die verlockende Paradiesfrucht. Aber auch ein Wort wie Erdapfel fasziniert schon wegen seiner wunderbaren Anschaulichkeit, die die Kartoffel (aus ital. tartufo „Trüffel“) nicht besitzt.

In zahlreichen touristischen Gastronomiebetrieben haben die Palatschinken, die Topfentorte und der Schlag schon längst dem Pfannkuchen, der Quarktorte und der Sahne Platz machen müssen. Damit unsere „armen“ deutschen Gäste, die ohnedies spärlicher kommen, nicht sprachlich vor den Kopf gestoßen werden. Mittlerweile wird ihnen sogar „rote Grütze“ serviert. Der gebürtige Österreicher Udo Jürgens ist nicht ganz unschuldig daran; sein Song „Aber bitte mit Sahne!“ wurde ein Bombenerfolg.

Gemäß dem EU-Protokoll Nr. 10 sind zumindest 23 Austriazismen (österreichische Wörter) – neben den bereits erwähnten etwa auch Faschiertes, Fisolen, Weichseln, Kren und Ribiseln – geschützt. Aber: Wer weiß das schon? Und noch mehr. Wen kümmert es? Die auch hierzulande beliebten deutschen Privat-TV-Sender und die norddeutsche Filmsynchronisation tragen fleißig zum Rückgang des österreichischen Deutsch bei.

Bei einigen österreichischen Tageszeitungen schützt man zwar konsequent den „Wissenschafter“ – also den Wissenschaftler ohne „l“, aber den Feber hat man sterben lassen. Noch vor ein paar Jahren konnte man ihn auf allen Einblattkalendern lesen, inzwischen ist er durch die Bank dem Februar gewichen. Wann wird der Jänner durch den Januar ersetzt? Sollten wir nicht ein wenig stolz auf unsere Austriazismen sein? Tragen sie nicht zur Bereicherung der deutschen Sprache bei? Wenn ja, verdienen sie es, bewahrt zu werden. Mehr Sprachbewusstsein wäre also angebracht.

Donnerstag, 6. September 2007

Der Schlager-Kompress

Hossa!
Hast Du etwas Zeit für mich
Dann singe ich ein Lied für Dich:
Um-bada, um-bada, um-bada...
Dunkel war die Nacht ein Vogel sang
Und ich ging allein am Fluß entlang
Auf dem Feld blüht weiß der Jasmin,
und ich ging ohne Ziel vor mich hin.
Wie im Traum, da sah ich dich am Wege so allein,
wie ein Schmetterling im Sonnenschein.
Nur der Mond warf sein Licht auf das Meer und Du warst so wunderschön.
In Deinen Haaren kann ich die Sterne leuchten sehn.
Wie du mich angeseh'n hast, war ich schon verloren.
Und nun bin ich verliebt bis über meine Ohren.
Wir schliefen auf dem Boden und wir tranken roten Wein.
Waren glücklich und verrückt, so wie Verliebte sind.
Ich lachte und sprach: "Ich hab Dir noch viel zu geben."
Ich bin wie Du, wir sind wie Sand und Meer,
und darum brauch ich Dich so sehr.
Ich seh' noch heut' den kleinen Hafen, die weißen Mühlen dort im Wind.
In deinen Augen so viel Sehnsucht als die Bouzouki leis' erklingt.
Es muss Nacht sein, es muss Nacht sein,
und da muß viel Musik sein, Señor!
Du liebst Musik und Gitarrenklang
Und vom Lachen und Tanzen lebst Du die ganzen Jahre lang
Hi, Honey, Mensch bin ich verliebt,
Hi, Honey, dass es so was gibt.
Weil Du mich liebst ist der Tag wieder Leben für mich.
Weil Du mich brauchst ist die Nacht wieder Lieben für mich.
Und ich sag Dir dass ich glücklich bin,
seit Du kamst da hat mein Leben einen Sinn.
Komm, lass uns Freunde sein, denn dann ist keiner allein,
man fühlt sich irgendwie beglückt, wenn man so zusammenrückt,
lass uns jeden Tag das Leben endlos spüren
und uns niemals unsere Ehrlichkeit verlieren.
Oh, Maria, ich hab' Dich lieb, ich hab' Dich lieb, bitte glaube mir.
Was auch immer mit der anderen war, das ist vorbei, ich schwöre es Dir.
Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht.
Alles, alles geht vorbei, doch wir sind uns treu.
Und ein Engel der Sehnsucht heißt, steht am Fenster
und schaut dich an und er träumt mit dir und er weint mit dir,
in silbernen Träumen von der Barke mit der gläsernen Fracht
die in sternklarer Nacht deiner Traurigkeit entflieht.
Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben, nananananana
Mir ist als ob ich durch dich neu geboren wär
Jetzt bin ich glücklich, my Pretty Belinda,
jetzt und für immer, my Pretty Belinda.
Wie mein Name an der Tür!

Samstag, 1. September 2007

Der unbekannte Held - Franz Seraphin Porcia

Als Fürst nicht tauglich -
Von einem guten Menschen und dessen verfehltem Ziel

Vielleicht sollte man Kroatien wieder einmal einen solchen Fürsten wünschen, denn da würde sich möglicherweise so manches in sein Gegenteil umkehren und gut werden:

Franz Seraphin (Fürst von) Porcia hieß dieser merkwürdige Mensch, den keiner verstand, in seinen Ländereien nicht und nicht in seiner Zeit, und verlacht hat man ihn, ja der Plebs von der Straße hat ihm Grimassen geschnitten, aber die Leute des Biedermeier waren ja auch nicht unbedingt helle Köpfe. Er wurde am 21.3.1753 in Gonobitz geboren und ist am 14.2.1827 in Venedig gestorben, und sein ungeheuer langer Adelstitel lautete:

"Fürst von Porcia, Brugnera und Mitterburg, regierender Graf zu Ortenburg, gefürsteter Graf von Tettensee, Erbherr auf Prem und Senosetsch, Herr der Herrschaften Oberdrauburg, Flaschberg, Pittersburg, Goldenstein, Grünburg, Möderndorf und Gegend, Herr auf Ober- und Unterlauterbach, Hornegg, Mallenhofen, Sr. Kaiserl. Majestät Erblandeshofmeister von Görz, etc. etc.",

und wir gedenken hier deshalb seiner, weil auch Mitterburg, also Pazin, unter seiner fürstlichen Gewalt stand. Hochdieselbe Familie stammten (Pluralis majestatis!) jedenfalls aus Pordenone in Oberitalien, und er hielt sich zumeist in Spittal an der Drau in Kärnten oder später in der Nähe von Graz auf, aber er regelte auch seine Geschäfte in Pazin auf eine merkwürdige Weise ordentlich, wie hier erzählt werden soll.

Hundert Anekdoten flackern durch die Geschichtsbücher von Istrien, Slowenien, Oberitalien, Untersteier und Kärnten; er hat ganz offenbar eine tiefe Furche in die Zeit gegraben. Die erzählen z.B., dass er sich als Nachtwächter verkleidet habe und durch die Dörfer und Kirchhöfe seiner Herrschaften gegeistert sei auf der Suche nach einfachen und armen Leuten, dass er Irrlichtern nachgelaufen wäre, sich "mit Totenköpfen und Unholden" habe malen lassen und "von Abdeckern zu Gevatter bitten" habe lassen, also bei den Letzten in der Hierarchie des 19. Jh. den Trauzeugen gespielt habe. Die Anekdoten erzählen weiter, dass er "schlechte Verse und langweilige Sentenzen fabriziert" habe (in der Tat sind in Bozen im frühen 19. Jh. Gedichte von ihm erschienen, neben religiösen Inhalts zumeist dem Hauptthema "Der Mensch als unselig Mittelding von Engeln und Vieh" verpflichtet), und sie erzählen weiter, dass er "oft kein Hemd getragen" habe und "seinen Sekretär ohne Rock von Kärnten nach Venedig spazierengefahren" habe.

Ein Gutteil dieser Anekdoten (es gibt noch eine sehr lange Reihe weiterer) soll von ihm selbst stammen: Er habe sich, wenn er auf einem seiner Sitze (...) aufgehalten habe, seinen Besuchern gegenüber als Diener ausgegeben und über "seinen Herrn", also über sich selbst, solcher Geschichten viele verbreitet haben. Ein schrulliger Mensch, gewiss.

Aber es gibt da auch eine deutliche soziale Komponente. Er habe Bettlern oder Bedürftigen an den Portalen seiner Sitze Brotlaibe gegeben, wird geschrieben, und er habe die Bedürftigen bei deren nächstem Erscheinen gefragt, wie es geschmeckt habe. Natürlich haben sie das Brot gelobt - aber da hat Franz Seraphin Porcia gewusst, dass die Bedürftigen das Brot nicht gegessen, sondern für Schnaps verkauft hatten, weil er in das Brot reichlich Münzen eingebacken hatte. Oder er fuhr über Land mit seinen zwei Schimmeln, und da sah er auf dem Acker einen Bauern pflügen mit zwei armseligen Kleppern - und augenblicklich hat er befohlen, das Gespann anzuhalten und die Pferde zu tauschen, denn der Bauer brauchte doch zwei starke Pferde nötiger als er, der er sie zuhause im Stall wieder tauschen und die Klepper aufpäppeln lassen konnte. Dann hat er einmal von seinem Buchhalter eine Aufstellung machen lassen über all die Forderungen, die er gegenüber den Bauern seiner Ländereien auf Istrien aus einem Jahr hatte, und der Buchhalter (...) summierte unter dem Strich: 2728 Gulden und soviel Heller waren ihm die istrischen Bauern nach diesem Jahr schuldig (...). Franz Seraphin Porcia strich die Rechnung durch und schrieb an seine Bauern: Das sind die Abgaben von diesem Jahr, aber ihr braucht sie notwendiger als ich, und er erließ ihnen die Abgaben und schrieb unter die Rechnung: "Gott sei Dank".

Diese soziale Komponente: In Wien versuchte in dieser Zeit der erzreaktionäre Metternich die feudalen Strukturen über die Zeit zu retten, und da war ein solcher Adeliger natürlich ein Greuel. Seine eigene Familie schlug die Hände über dem Kopf zusammen, aber Franz Seraphin Porcia sagte beiläufig: "Ich bin ein Mensch, dem die Vorsehung mehr gegeben hat, als er braucht. Ich kann mir manches verschaffen, was ich mir außerhalb der Ordnung des gewöhnlichen Lebens wünsche. Die Leute sagen, ich hätte nach mancher Torheit gejagt, indessen tun meine Torheiten niemandem weh, hingegen die Klugheit so mancher Leute die Menschheit weinen macht."

Dann heiratete er auch noch "unter dem Stand",, woraufhin ihm die Familie und der Adel die politischen Ämter verleidete, und er zog sich zurück auf ein Ausgedinge bei Graz und schrieb über seine Haustür sein Motto: "Deus felicitas, homo miserias", d.i. "Gott ist Glückseligkeit, der Mensch Elend". Eskapaden seien das, sagte der Adel, und niemand verstand den Franz Seraphin Porcia, der der Meinung war, dass die Welt seiner Zeit ungerecht war und dass es viele Unterprivilegierte gab. Und er ging noch weiter, ins Extrem sogar: Unerkannt arbeitete er jahrelang als Krankenpfleger in einem Krankenhaus in Florenz.

Seine Frau blieb bei ihm in einem kleinen steirischen Haus bis zu seinem späteren Tod in Venedig, und der Franz Seraphin Porcia resignierte irgendwann (...), er sagte nur mehr: "Ich kann es den Menschen nicht wehren, und bei ihrer Kurzsichtigkeit nicht verargen, auf ihre Weise zu schauen und zu urteilen. Es trägt jeder Mensch seine eigene Vexierbrille auf der Nase, und täuscht sich und die anderen."

**********

Abschrift des obigen Textes ohne freundliche Genehmigung des Dumont-Verlages, den ich bitte, nicht böse zu sein, und der ganz tolle Reiseführer und sonstige Druckwerke herausbringt.

Über Franz Seraphin Fürst von Porcia, diesen wunderbar schrägen Menschenfreund und Wohltäter, findet man im Internet so gut wie, also quasi, mehr oder weniger, NICHTS. Es gibt nicht einmal einen Mini-Artikel in Wikipedia - er wird dort nur am Rande in einem Artikel über eine Stadt erwähnt. Mag sein, dass sich höchstens noch einige kroatische Heimseiten mit Franz befassen und sein Andenken bewahren. Ein genuiner kroatisch-steirischer Hamlet mit einem klassisch tragischen Ende... Was für ein Stoff für ein Drama - oder einen Roman mit biografischen Zügen. Dass darauf noch niemand gekommen ist...

Davon abgesehen hat mich aber auch der Duktus des Artikels selbst fasziniert. Der Stil erinnert entfernt an Robert Walser (btw. - kennt DEN noch jemand?? Ich meine nicht Martin Walser...), ist ähnlich leicht, verspielt-naiv und in der Wortwahl altmodisch, aber lange nicht so genau und stilsicher. Die Wortwahl ist doch sehr simpel, und manche Formulierungen tun fast weh, wenn man etwas Sprachgefühl hat (z.B. "die Leute des Biedermeier waren ja auch nicht unbedingt helle Köpfe") Die Grammatik (siehe Konjunktive) wackelt auch ein wenig... und trotz allem passt das Ganze irgendwie zum Inhalt. Beide - der Fürst und sein Chronist - sind am Ende trotz bester Absichten tragisch gescheitert...

Übrigens, hieß nicht die Filmtochter von John Cleese in "Ein Fisch namens Wanda" auch Porcia? Und fragt nicht im Verlauf des Films irgendwer, warum er seine Tochter nach einem Auto benannt hat? :-) Genialer Film, immer noch und immer wieder, wenn er auch schon auf sämtlichen TV-Kanälen zu Tode gespielt wurde. Aber ich schwiff ab - wie kam ich da jetzt drauf? Egal. Jedenfalls:

Ich bin dafür, den 14.2. (an dem seit Anbeginn der Zeitrechnung nun wirklich nicht viel Spannendes passiert ist - vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/14._Februar) zum Seraphinstag zu machen, dafür kann man wegen meiner gern den Valentinstag kippen, der ja in Wahrheit kein Brauchtumstag ist, sondern vom Blumenhandel aus kommerziellen Gründen ins Leben gerufen wurde (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag). Wenn man jemanden lieb hat, sollte man das eh übers ganze Jahr vehement demonstrieren - und kann dann selbstverständlich auf den 14-2-Sonderangebots-Strauß Billigblumen der Saison getrost verzichten. (Btw: Auch Kärtchen mit Schäfchen drauf sind spätestens seit Ende der 70er verboten!)

Faseln wir das Wichtigste abschließend noch einmal zusammen:
Franz Rules O.K.!